Die italienische Skirennläuferin Federica Brignone gewann bei den Heimspielen zweimal Gold. Doch die Folgen ihrer schweren Verletzung aus dem Vorjahr machen ihr weiter zu schaffen. Die italienische Skirennläuferin Federica Brignone denkt nach ihrem emotionalen Doppel-Olympiasieg bei den "Heimspielen" von Mailand und Cortina an ein baldiges Karriereende. "Wenn es eine Qual sein muss, weil es mir zu schlecht geht, werdet ihr mich nächstes Jahr wohl kaum sehen", sagte die 35-Jährige der "Gazzetta dello Sport". Sie habe nach ihrem Horror-Sturz im April 2025 noch immer Schmerzen. "Die Wahrheit ist, dass ich nie ganz genesen werde", betonte Brignone. Bei den italienischen Meisterschaften hatte sie sich einen mehrfachen Bruch des Waden- und Schienbeinkopfes sowie einen Kreuzbandriss zugezogen. Kein Jahr später raste sie zu Gold in Super-G und Riesenslalom . Der Skisport bereitet Brignone Schmerzen "Mit dieser Verletzung muss ich leben, auch wenn es nach und nach besser wird. Wenn ich morgens Ski fahre, hinke ich danach den ganzen Tag", meinte die Italienerin. Ihre beiden Goldmedaillen würde sie sofort eintauschen, wenn sie den folgenschweren Sturz damit ungeschehen machen könnte, beteuerte sie. Dennoch giere sie nach weiteren Siegen. "Ich mag den Wettbewerb, ich versuche stets, meine Grenzen zu überwinden", betonte Brignone. Bei den Winterspielen habe sie "die Zähne zusammengebissen" und sich gesagt: "Jetzt oder nie!" Das Adrenalin habe "den Rest getan. Doch jetzt weigern sich mein Körper und mein Gehirn, weiterzumachen".