Reisebeschränkungen: Iraks Playoff-Teilnahme gefährdet
Iraks Team kämpft nicht nur auf dem Platz: Gesperrter Luftraum, Visa-Chaos und geschlossene Botschaften bedrohen den WM-Traum. Infolge des Iran-Konflikts bangt die Fußball-Nationalmannschaft des Iraks um die Teilnahme an den Playoffs für die Weltmeisterschaft. Wegen des gesperrten Luftraums darf Trainer Graham Arnold nach Angaben des Verbands die Vereinigten Arabischen Emirate nicht verlassen. Zudem hätten die Spieler und Betreuer Probleme, Einreisevisa für das Playoff-Duell in Mexiko zu erhalten, da zuständige Botschaften geschlossen seien. Der Irak soll in der Nacht zum 1. April deutscher Zeit gegen Bolivien oder Suriname um einen der letzten Startplätze für die WM in den USA, Mexiko und Kanada spielen. Der Verband ist nach eigenen Angaben im ständigen Austausch mit dem Weltverband FIFA sowie dem asiatischen Kontinentalverband. Für den Irak wäre es nach 1986 erst die zweite Teilnahme am größten Fußballturnier der Welt. Das mexikanische Außenministerium erklärte, die Schwierigkeiten hingen auch damit zusammen, dass Mexiko keine Botschaft im Irak unterhalte. Die mexikanische Vertretung in den Vereinigten Arabischen Emirate stehe jedoch in Kontakt mit dem irakischen Verband. Visa könnten auch in europäischen Ländern ausgestellt werden. Die nötigen Namen seien angefordert worden, um das Verfahren zu beschleunigen.