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Der Kampf ums Torverhältnis

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33 von 38 Pflichtspiele hat der FC Bayern in dieser Saison gewonnen. Mit 11 Punkten Vorsprung und einem irrwitzigen Torverhältnis von +65 thront der Rekordmeister – mal wieder *gähn* – über dem Rest der Tabelle. Der Zeitpunkt, sich über den schon lange nicht mehr vorhandenen Wettbewerb in der Bundesliga zu echauffieren, wurde längst verpasst. Fußball-Deutschland hat sich damit abgefunden, dass in 19 von 20 Jahren immer derselbe Verein die – damit sportlich faktisch wertlose – Meisterschaft erringen wird. So werden die meisten Borussen-Fans am kommenden Freitag bereits froh sein, wenn ihre Mannschaft in der Allianz-Arena nur eine knappe Niederlage einfährt und wenigstens das Torverhältnis nicht weiter in Mitleidenschaft gezogen wird. Mit -12 steht die Fohlenelf hier bislang im Vergleich zu den vier schwächsten Teams der Liga gut da, was sich aber bei einer deutlichen Niederlage in München ändern könnte. 

Doch bei aller Selbstverständlichkeit in Sachen Favoritenrolle gibt es zumindest kleinere Hoffnungsschimmer. Gegen Klubs aus der oberen Tabellenhälfte haben die Bayern in dieser Saison bislang jedes Bundesligaspiel gewonnen. Gleich viermal patzten sie jedoch gegen einen der vermeintlich Kleinen. Hält man Borussia außen vor, so hat jeder zweite Verein aus der unteren Tabellenhälfte gegen die scheinbar übermächtigen Bayern gepunktet. Der HSV, Union und Mainz konnten ihnen immerhin einen Zähler entreißen. Augsburg holte in der Allianz-Arena sogar einen 2:1-Auswärtssieg.

Der Vorsprung auf den Tabellenzweiten ist nach dem direkten Duell am vergangenen Samstag so stark gewachsen, dass ein weiterer Ausrutscher kaum wehtun würde. Das Hauptaugenmerk dürfte ohnehin auf das am Dienstag bevorstehende Achtelfinale der Champions League in Bergamo gerichtet sein. Gut möglich, dass Vincent Kompany einige seiner Stammspieler für diese Aufgabe schonen wird. Hinzukommt: Mit Manuel Neuer wird der inzwischen schwächere von zwei durchschnittlichen Bundesligatorhütern im Bayern-Kader rechtzeitig für den Klassiker fit und ins Tor zurückkehren.

Der Torhüter wird somit die einzige Position sein, auf der Borussia Vorteile vorweisen kann. Denn auch die Ersatzfeldspieler des FC Bayern sind noch immer besser als jeder in Gladbachs Startelf. Allerdings könnte schon das Signal des Trainers, die Aufgabe eher als Testlauf für das wichtigere Europacup-Spiel zu werten, unterbewusst zu einer lässigeren Herangehensweise führen und dem Gegner Chancen eröffnen.

Um diese in diesem Fall zu nutzen, dafür müsste Borussia bis an ihre Grenzen und darüber hinaus gehen. Es wird einer hoch konzentrierten Leistung von der ersten bis zur letzten Minute sowie einer gehörigen Portion Glück bedürfen, um eine Sensation zu ermöglichen, die noch vor wenigen Jahren gar keine gewesen wäre. Sicher, die letzten fünf Duelle konnte der FC Bayern verdient für sich entscheiden. In den davor liegenden 19 Partien lieferten die Fohlen aber eine imposante Bilanz von neun Siegen und nur sechs Niederlagen ab. Am 7. Januar 2022 gab es z. B. schon einmal einen 2:1-Erfolg an einem Freitagabend in der Allianz-Arena. Damals erzielte Florian Neuhaus einen der beiden umjubelten Treffer.

Ob er dazu auch an diesem Freitag Gelegenheit bekommen wird, ist zweifelhaft. Wael Mohya hat sich seinen Platz in der Startelf verdient und es wäre einigermaßen unverständlich, ihm diesen ausgerechnet beim größtmöglichen Gegner wieder wegzunehmen. Belastungssteuerung wird bei ihm in den nächsten Wochen mit Sicherheit zu einem Thema werden. Aber dies sollte nicht schon direkt nach dem ersten Startelfeinsatz der Fall sein. Neuhaus wäre daher maximal eine mögliche Option, um den gelbgesperrten Engelhardt zu ersetzen. Wahrscheinlicher aber, dass Sander neben Reitz auf die Doppelsechs rückt und Takai dafür in die Innenverteidigung. Ansonsten besteht für Eugen Polanski wenig Grund zur Veränderung nach der ordentlichen Leistung gegen Union Berlin. 

Defensiv offenbart die Mannschaft zwar immer wieder eklatante Aussetzer, die gegen einen Harry Kane tödlich wären. Immerhin neunmal in dieser Saison blieb sie aber ohne Gegentor. Erinnert sei auch an das Hinspiel, als Borussia nach Castrops Platzverweis 80 Minuten lang in Unterzahl spielen musste und dennoch bis zur 64. Minute ohne Gegentor blieb. Die Wahrscheinlichkeit ist nicht sonderlich hoch, dass ihnen dies am Freitag bis zum Schlusspfiff wird gelingen können. Es gibt aber keinen Grund, die Partie von vorneherein abzuschenken. Und sei es nur, um zumindest den Vorteil des Torverhältnisses zu wahren.
 

So könnten sie spielen:

Bayern: Neuer – Stanisic, Upamecano, Tah, Laimer – Pavlovic, Goretzka – Karl, Musiala, Diaz - Kane

Borussia: Nicolas – Diks, Elvedi, Takai – Scally, Sander, Reitz, Castrop – Mohya, Honorat – Tabakovic

So tippt die Seitenwahl-Redaktion:

Michael Heinen: „So schön es wäre, endlich wieder an die gute, alte Angstgegner-Tradition bei den Bayern anzuknüpfen. Diese Zeiten scheinen fürs erste vorbei zu sein. Auch in dieser Saison ist in München nichts zu holen, außer einer 0:2-Niederlage.“

Claus-Dieter Mayer: „Fast gelingt es der Borussia, ein 0:0 in die Pause zu retten, am Ende heißt es aber wieder 3:0 für die Bayern.“

Mike Lukanz: „Harry Kane rechnet sich gute Chancen aus, den Tor-Rekord von Lewandowski zu brechen. Er habe Heimspiele im Blick, wo es ihm leichter fallen wird, Tore zu schießen. Man ahnt, wen er damit auch meint. Auch dank eines Dreierpacks von Kane gewinnen die Bayern mühelos mit 5:0.“




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