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Trump nennt Nato-Partner «Feiglinge» - Kriegsziel sei nahe

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Trump sieht sich kurz vor Erreichen seiner Ziele im Iran-Krieg. Einen Waffenstillstand lehnt er ab. Für seine Verbündeten in der Nato hat er nur verächtliche Worte übrig. Derweil droht der Iran. Die USA erwägen laut Präsident Donald Trump ein Zurückfahren ihrer Angriffe im Iran , senden aber zugleich US-Medienberichten zufolge Tausende weitere Soldaten in die Region. Die USA stünden kurz davor, die eigenen Ziele im Krieg zu erreichen, schrieb Trump auf der Plattform Truth Social . Die Nato-Verbündeten bezeichnete er als "Feiglinge", weil sie den USA nicht bei der Sicherung der Straße von Hormus geholfen hätten. Ohne die USA sei das Verteidigungsbündnis ein zahnloser Tiger, schrieb der Republikaner. Jetzt, da der Kampf militärisch "GEWONNEN" sei, beschwerten sie sich über die hohen Ölpreise, würden aber nicht dabei helfen, die Straße von Hormus zu öffnen. "Das wäre für sie so einfach und mit nur geringem Risiko verbunden. FEIGLINGE, das werden wir uns MERKEN!", schrieb Trump weiter. Trump: Andere müssen Straße von Hormus sichern Andere Länder müssten die für den Ölmarkt bedeutende Meerenge schützen, schrieb der US-Präsident. Wenn darum gebeten, würden die USA ihnen dabei helfen. "Aber das sollte nicht mehr nötig sein, sobald die Bedrohung durch den Iran beseitigt ist". Der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus ist wegen des Kriegs und drohender iranischer Angriffe praktisch zum Erliegen gekommen. Um die steigenden Ölpreise unter Kontrolle zu bekommen, lockern die USA vorübergehend Sanktionen auf iranisches Öl, das sich auf Schiffen befindet. Das US-Finanzministerium teilte mit, Verkauf und Lieferung seien bis zum 19. April erlaubt. Jüngst hatten die USA bereits mitgeteilt, dass russisches Öl, das schon auf Schiffen ist, vorübergehend wieder straflos verkauft werden dürfe. Nach Informationen des US-Nachrichtenportals "Axios" erwägt Trumps Regierung Pläne, die iranische Öl-Insel Charg zu besetzen oder zu blockieren, um den Iran dazu zu bewegen, die Straße von Hormus wieder freizugeben. Vor einer Woche hatte das US-Militär Dutzende militärische Ziele dort bombardiert. Berichte: USA entsenden Tausende weitere Soldaten Das Pentagon entsendet nach "Wall Street Journal"-Informationen derweil drei Kriegsschiffe und 2.200 bis 2.500 zusätzliche Marinesoldaten in den Nahen Osten. Der US-Sender CBS News zitierte zudem anonyme Quellen, wonach das Pentagon auch Vorbereitungen für den Einsatz von Bodentruppen im Iran traf. Präsident Trump habe darüber nachgedacht, ob Bodentruppen in der Region stationiert werden sollten, hieß es. Es sei aber noch unklar, unter welchen Umständen der Präsident den Einsatz von Bodentruppen genehmigen würde. Trump will keinen Waffenstillstand Trump wurde am Freitag vor dem Weißen Haus von US-Medien mit den Worten zitiert: "Ich will keinen Waffenstillstand. Man schließt keinen Waffenstillstand, wenn man die andere Seite buchstäblich auslöscht". Danach schrieb er auf Truth Social, die USA stünden kurz davor, die eigenen Kriegsziele zu erreichen. Dazu zählte er die Zerstörung der Raketenkapazitäten und Verteidigungsindustrie des Irans sowie die Ausschaltung seiner Marine und Luftwaffe samt der Flugabwehrsysteme. Zudem gehe es darum, niemals zuzulassen, dass der Iran auch nur annähernd in den Besitz von Atomwaffen gelangt. Ein weiteres Ziel sei der Schutz der Verbündeten im Nahen Osten. US-Militär verstärkt Angriffe Der US-Präsident hat allerdings schon mehrfach erklärt, der Krieg sei fast vorbei. Danach intensivierten sich die US-Angriffe noch, wie die "New York Times" festhielt. Tatsächlich verstärken auch anderen US-Medien zufolge US-Kampfflugzeuge und Kampfhubschrauber derzeit ihre Angriffe auf iranische Drohnen und Kriegsschiffe, um die wichtige Straße von Hormus freizubekommen. Irans Außenminister Abbas Araghtschi bekräftigte in einem Telefonat mit der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo, sein Land habe die Meerenge nicht gesperrt. Der Iran sei bereit, Ländern wie Japan eine sichere Durchfahrt zu gewährleisten, sofern sie sich mit Teheran abstimmen. Zugleich habe der Außenminister betont, dass der Iran "keinen Waffenstillstand, sondern ein vollständiges, umfassendes und dauerhaftes Ende des Kriegs" anstrebe. Die USA und Israel greifen den Iran seit inzwischen drei Wochen an. Im Gegenzug greift Teheran Israel sowie benachbarte Golfstaaten an, die US-Militärstützpunkte beherbergen. Seit Kriegsbeginn seien mindestens 37 Ölraffinerien, Erdgasfelder und andere Energieanlagen in neun Ländern durch Drohnen- und Raketenangriffe beschädigt worden, berichtete die "New York Times". Der Iran habe die Verantwortung für einige der Angriffe übernommen. Bericht: USA liefern Abwehrsysteme an Nahost-Verbündete Die Trump-Regierung bemühe sich mit Hochdruck darum, Luftabwehrsysteme, Radaranlagen und Drohnenabwehrsysteme an arabische Staaten und US-Streitkräfte in der Golfregion zu liefern, in der Hoffnung, deren Verteidigungsfähigkeit gegen die andauernden und präzisen iranischen Raketen- und Drohnenangriffe zu stärken, berichtete das "Wall Street Journal". Der Transport von Waffen und Ausrüstung signalisiere die Besorgnis innerhalb des Pentagons, dass der Iran weiterhin zu verheerenden Angriffen fähig ist, während die Vorräte der Verbündeten an Raketenabwehrsystemen zur Neige gehen und Drohnen weiterhin ungehindert durchkommen, schrieb die Zeitung. Iran warnt Großbritannien Teheran warnte unterdessen den britischen Premierminister Keir Starmer , sein jüngster Kurswechsel bei der Nutzung britischer Militärstützpunkte durch die USA werde nicht ohne Folgen bleiben. Starmer bringe seine eigenen Landsleute in Gefahr, indem er zulasse, "dass britische Stützpunkte für Angriffe gegen den Iran genutzt werden", schrieb Außenminister Araghtschi auf der Plattform X. Die britische Regierung hatte zuvor bestätigt, "dass die Vereinbarung, wonach die USA im Rahmen der kollektiven Selbstverteidigung der Region britische Stützpunkte nutzen dürfen, auch Verteidigungseinsätze der USA umfasst, um die Raketenstellungen und -kapazitäten zu schwächen, die für Angriffe auf Schiffe in der Straße von Hormus genutzt werden". Großbritannien hatte den USA zunächst nur erlaubt, britische Stützpunkte für Verteidigungseinsätze zu nutzen, um britische Interessen oder Menschenleben zu schützen. Berichte: Iran greift US-britischen Militärstützpunkt an Der Iran hat US-Medienberichten zufolge einen von Großbritannien und den USA gemeinsam genutzten Militärstützpunkt auf den Chagos-Inseln im Indischen Ozean angegriffen. Die Islamische Republik attackierte den Stützpunkt auf der Insel Diego Garcia am Freitagmorgen (Ortszeit) mit ballistischen Raketen, wie unter anderem das "Wall Street Journal" und der Sender CNN unter Berufung auf ranghohe US-Beamte berichteten. Irans Militärsprecher warnt Feinde vor weltweiter Verfolgung Der Sprecher der iranischen Streitkräfte, Abolfasl Schekartschi, drohte unterdessen politischen wie militärischen Gegnern mit weltweiter Verfolgung. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim, die den Revolutionsgarden nahesteht, sagte er, Verantwortliche, Kommandeure, Piloten und Soldaten stünden unter Beobachtung. Fortan würden für sie weltweit Ausflugsziele, Erholungsgebiete sowie touristische Zentren nicht mehr sicher sein.



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