Sturla Holm Lægreid: Biathlon-Ass zieht persönliches Saison-Fazit
Bei den Olympischen Spielen beichtete Biathlet Sturla Holm Lægreid seine Untreue. Sein persönliches Fazit zum vergangenen Winter fällt positiv aus. Sturla Holm Lægreid hat nach dem Biathlon-Saisonfinale in Oslo sein persönliches Fazit zum abgelaufenen Winter gezogen. "Ich habe das Gefühl, durch all das, was passiert ist, wieder zu mir selbst gefunden zu haben", sagte Lægreid gegenüber dem norwegischen öffentlich-rechtlichen Rundfunk NRK. Kurz danach fügte er an: "Ich würde sagen, dass ich aus allem, was ich durchgemacht habe, gestärkt hervorgegangen bin." Comeback nach zehn Jahren: Biathlon-Erfolgstrainer kehrt nach Frankreich zurück US-Sportwelt schockiert: Eishockey-Reporterin und ihre drei Kinder sterben bei Brand Besonders in Erinnerung ist Lægreid aufgrund eines Interviews, das er während der Olympischen Spiele gegeben hatte. Darin hatte er einen Seitensprung gebeichtet. Bei der Hintergangenen habe es sich um "die Liebe meines Lebens" gehandelt, die er jedoch erst sechs Monate vorher getroffen hatte. Lægreid holt ersten Weltcup-Sieg erst nach Olympia Jedoch war es nicht nur emotional ein ereignisreiches Jahr für Lægreid, sondern auch sportlich. Bis Weihnachten hatte der designierte Nachfolger von Norwegens Rekordweltmeister Johannes Thingnes Bø noch keinen einzigen Podiumsplatz in der Weltcup-Einzelwertung erreicht. Die ersten Siege feierte er sogar erst nach den Olympischen Spielen. Dennoch war er in diesen Wochen so erfolgreich, dass er sich beim Weltcup-Finale in Oslo am Holmenkollen mit zwei Siegen in drei Rennen den zweiten Rang in der Gesamtwertung hinter dem Franzosen Éric Perrot sichern konnte. "Es ist viel passiert, deshalb wird es etwas Besonderes sein, eine kleine Pause zu haben, um all die Eindrücke zu verarbeiten", kündigte der 29-Jährige an, der nun auch verstanden habe, dass es wichtigere Dinge neben Biathlon gebe. Laut Lægreids Teamkollegen Sjåstad Christiansen seien das besonders Musik, Weltraum und Pokémon.