Iran-Krieg: Trumps Iran-Ankündigung führt zu Öl-Verkäufen
Der Krieg im Iran hat erhebliche Auswirkungen auf den internationalen Öl- und Gasmarkt. Mithilfe gut platzierter Wetten könnte sich so mancher daran bereichert haben. Trumps kurzfristige Kehrtwende im Iran-Krieg hat auf dem Ölmarkt zum Wochenbeginn auffällige Handelsbewegungen ausgelöst. Wenige Minuten vor der Ankündigung des US-Präsidenten zu einem vorübergehenden Stopp der Angriffe auf iranische Energieinfrastruktur wurden wohl noch mehrere Millionen Barrel Öl verkauft. Einem Bericht der Nachrichtenseite "Bloomberg" zufolge wechselten zwischen 18:49 Uhr und 18:51 Uhr mindestens sechs Millionen Barrel Brent- und WTI-Öl den Besitzer. Um 19:05 Uhr verkündete Donald Trump in einem Post auf seinem Netzwerk Truth Social seine Entscheidung. Ölpreis sinkt nach Trump-Ankündigung drastisch Infolge dieser Ankündigung war der Ölpreis auf dem Weltmarkt am vergangenen Wochenende innerhalb weniger Minuten um 14 Prozent gesunken. Wer zuvor auf eine solch drastische Entwicklung gesetzt hatte, dürfte erhebliche Gewinne erzielt haben. Experten vermuten laut einem Bericht des "Independent" aufgrund des gestiegenen Handelsvolumens nur wenige Minuten zuvor, dass die Informationen rund um die US-Strategie bereits vor Trumps Post durchgesickert sein könnte. Das Weiße Haus dementiert entsprechende Berichte. "Jede Andeutung, dass Beamte in solche Aktivitäten verwickelt sind, ist haltlos und zeugt von unverantwortlicher Berichterstattung", erklärte ein Sprecher.