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US-Krieg gegen den Iran: Jetzt verspotten sie Trump

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Donald Trump scheint im Iran-Krieg einen Deal zu wollen und gibt sich zumindest öffentlich optimistisch. Das iranische Regime ist zwar militärisch unterlegen, aber lehnt Verhandlungen ab. Was steckt dahinter? Die militärische Überlegenheit ist eigentlich massiv, und trotzdem rückt ein Sieg in diesem Krieg in immer größere Ferne. Seit knapp vier Wochen bombardieren die USA und Israel Ziele im Iran . Den Luftangriffen kann das iranische Regime nur wenig entgegensetzen. Trotzdem gelingt es Teheran regelmäßig, Drohnen und Raketen auf die US-Verbündeten am Golf zu schießen und vor allem weiterhin die Straße von Hormus zu blockieren. Newsblog zum Krieg gegen Iran : Alle Entwicklungen im Überblick Mögliche Bodeninvasion : Für Trump geht es um alles US-Präsident Donald Trump steckt in einem Dilemma. Während sich die Energiekrise aufgrund steigender Ölpreise zuspitzt, kommen die USA und Israel langsam an die Grenze dessen, was sie mit einem reinen Luftkrieg maximal erreichen können. Ein Regimewechsel in Teheran ist nicht in Sicht. Deswegen geht es Trump aktuell vor allem um eines: um Schadensbegrenzung. Trump: "Sie betteln uns an, einen Deal abzuschließen" Trump sprach Mitte der Woche von einem "Geschenk", welches das iranische Regime den USA gemacht habe. Es habe etwas mit Öl und Gas zu tun, aber Details nannte der Republikaner nicht. "Sie betteln uns an, einen Deal abzuschließen, was sie auch tun sollten, da sie militärisch vernichtet wurden und keinerlei Chance auf ein Comeback haben", schrieb Trump am Donnerstag auf der Plattform Truth Social . Washington hatte am Vortrag gedroht: Wenn Teheran keinem Deal zustimmt, würden die USA "die Hölle entfesseln". Die US-Drohungen sind widersprüchlich, schließlich hatte Trump zum Wochenstart noch die Verhandlungen mit Teheran angekündigt. Das iranische Regime dagegen streitet Verhandlungen mit den USA ab und verspottet Trump. Die Militärführung des Iran erklärte: "Die USA verhandeln mit sich selbst." Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi sagte im Staatsfernsehen: "Wir beabsichtigen nicht, zu verhandeln – bisher haben keine Verhandlungen stattgefunden." Doch das ist nur Maskerade. Das iranische Regime wird natürlich verhandeln, aber es möchte den Krieg zu seinen Bedingungen beenden. Es demonstriert Durchhaltewillen und setzt am Ende darauf, dass der Druck auf Trump stetig steigt. Xi Jinping, Putin und der Iran-Krieg: Jetzt kippt die Lage Ist der Iran-Krieg völkerrechtswidrig? Steinmeier schießt indirekt gegen Merz Strategisches Patt am Golf Die USA und der Iran versuchen aktuell, ihre Verhandlungspositionen zu verbessern. Trump hofft auf positive Signale der Finanzmärkte, wenn er öffentlich über erfolgreiche Verhandlungen, "Geschenke des Iran" oder ein nahendes Kriegsende spricht. Gleichzeitig schickt er Spezialeinheiten an den Golf, um den Druck auf Teheran zu erhöhen. Denn sollte die US-Armee die iranische Ölinsel Charg besetzen, wäre das für die Rohstoffexporte Teherans fatal . Das iranische Regime hat einen großen Teil seiner Führungspersonen, Raketen und Abschussrampen bereits verloren. Die Revolutionsgarden scheinen das Land unter Kontrolle zu haben, und die neue Führung sei den Amerikanern kaum bekannt, wie Trump bereits zugab. Die Iraner können dementsprechend abwarten und von den gestiegenen Ölpreisen profitieren. Natürlich verfolgt Teheran die politischen Entwicklungen in den USA. Die Iraner wissen: Trump kann es sich aus innenpolitischen Gründen nicht leisten, eine Bodeninvasion zu lancieren und damit einen Regimewechsel zu forcieren. Zwar kann die iranische Führungselite noch immer durch Luftschläge getötet werden, aber die existenzielle Bedrohung für das Regime schien in den vergangenen zwei Wochen immer geringer zu werden. Diese Situation ändert sich auch nicht, wenn das iranische Raketenarsenal verschossen oder zerstört wurde. Denn allein die Blockade der Straße von Hormus reicht aus, um die Weltwirtschaft im Würgegriff zu halten. Trump hat das iranische Regime außerdem ungewollt zum Zollmeister des wichtigen Seewegs gemacht. Denn aktuell kann das Regime in Teheran für jedes Schiff, das die Meerenge passieren will, einen Millionenbetrag kassieren . Iran möchte Verhandlungen nicht zugeben Deshalb hat sich zumindest das strategische Momentum zugunsten des Iran umgekehrt. Nachdem die USA offenbar einen 15-Punkte-Friedensplan vorgelegt hatten, wollte der Iran diesen prüfen. Danach lehnte Teheran die Vorschläge aus Washington ab und schwor seine Bevölkerung im Staatsfernsehen auf einen Krieg bis zum Ende ein. Diese Zurschaustellung von Selbstbewusstsein ist vor allem Show. Denn mit jedem Kriegstag wird der Iran ein Stück weiter entmilitarisiert. Und je mehr militärische Stärke der Iran verliert, desto schwieriger wird es für das Regime, seine eigene Bevölkerung gewaltsam zu unterdrücken. Somit ist auch Teheran an einem Deal interessiert, spricht diese Wahrheit aber nicht aus. Der Iran wird wahrscheinlich auch sein Atomprogramm aufgeben und das bisher angereicherte Uran übergeben. Aber das iranische Regime hat direkte Verhandlungen mit den USA oder Israel verboten. Zudem wurde der oberste Führer Ajatollah Ali Chamenei getötet und Nachfolger wurde sein Sohn Modschtaba Chamenei. Dieser war schon vor dem Krieg ein Hardliner und könnte nach dem Tod mehrerer Familienmitglieder noch radikaler geworden sein . Deshalb wird es indirekte Gespräche geben, über die Vermittler Ägypten , Pakistan und die Türkei . Und am Ende wird es wahrscheinlich zu einem Deal kommen, den beide Seiten für sich als Sieg proklamieren. Denn die USA, Israel und der Iran haben aktuell eine Sache gemeinsam: Sie alle können – Stand jetzt – nicht unbedingt auf einen größeren Kriegsgewinn setzen. Auch Trump lieferte eine Erklärung, warum Teheran die Gespräche über ein Kriegsende nicht zugibt. "Sie trauen sich nicht, das zu sagen, weil sie glauben, dann von ihren eigenen Leuten getötet zu werden", sagte der US-Präsident. Mit dieser Einschätzung könnte er gar nicht mal so falschliegen.



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