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Iran fordert Israels Flugabwehr: Warum diese Raketen so gefährlich sind

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Iran feuert regelmäßig Raketen mit Streumunition auf Israel. Darum sind die Geschosse so schwer abzufangen. Der Iran feuert immer wieder Raketen auf Israel ab, die große Gebiete in dem Land mit Streumunition überziehen. Auch in Wohngebieten bleiben die tückischen Sprengladungen liegen und verletzen Zivilisten. Dabei scheint der Iran einen Weg gefunden zu haben, die Abwehr ballistischer Raketen in der Endphase ihres Flugs zu umgehen – insbesondere Israels System "David’s Sling". Dabei umgehen die iranischen Raketen mit Streumunition offenbar nicht nur Israels Endphasenabwehr. Die Angriffe leeren auch die ohnehin begrenzten Bestände an Abfangraketen, da diese nun verstärkt eingesetzt werden müssen, um die Bedrohung bereits vor der Freisetzung der Sprengköpfe zu neutralisieren. Vor diesem Hintergrund könnten die iranischen Angriffe auch Auswirkungen auf künftige Konflikte haben – insbesondere im Pazifikraum. Angriffe auf Christen im Westjordanland : "Sie wollen das Leben unaushaltbar machen" Newsblog zum Krieg in Nahost: Israel droht: Werden Irans Infrastruktur "zerschlagen" In etwa fünf Wochen Kampfhandlungen hat der Iran laut "Times of Israel" mehr als 500 ballistische Raketen auf Israel abgefeuert, von denen mindestens 30 mit Streumunition bestückt waren. Schon während des Zwölftagekriegs im Juni setzte der Iran erstmals ballistische Raketen mit Streumunitions-Gefechtsköpfen bei den Angriffen auf Israel ein. Iran setzt neue Raketen-Taktik ein – Israels Abwehr unter Druck Der Iran hat verschiedene Arten von Submunitionen entwickelt, die während der Endphase des Raketenflugs freigesetzt werden können. Ein typischer iranischer Streumunitions-Gefechtskopf enthält zwischen 20 und 30 Submunitionen. Größere Raketen, etwa aus der Khorramshahr-Familie, sollen sogar bis zu 80 tragen können. Zudem enthalten diese Submunitionen zwischen etwa zwei und fünf Kilogramm Sprengstoff. Ihre Zerstörungswirkung wird zusätzlich durch die hohe Aufprallgeschwindigkeit verstärkt. "Der Iran hat in der Vergangenheit Bilder von Gefechtsköpfen gezeigt, die mit mindestens vier verschiedenen Größen und Typen von Bomblets ausgestattet sind", erklärte der Waffenexperte Behnam Ben Taleblu, vom Thinktank Foundation for Defense of Democracies (FDD) dem Fachmagazin "The War Zone". Der Iran bezeichne diese als "regnende Gefechtsköpfe", weil die unterschiedlichen Submunitionen über ein deutlich größeres Zielgebiet verteilt würden als bei einem einfachen Sprengkopf. "Wie viele es sind, hängt von der jeweiligen Konfiguration ab – es können aber leicht ein Dutzend, zwei Dutzend oder sogar drei Dutzend sein", so Taleblu. Relevant sei auch, "dass das Regime in diesem Konflikt die ballistische Rakete Khorramshahr einsetzt", fügte der Waffenexperte hinzu. "Dabei handelt es sich um eine Grenzform einer Mittelstreckenrakete, die aus einer weiterreichenden Rakete abgeleitet wurde und die schwerste bekannte Gefechtskopfmasse tragen kann." Das Regime fülle im Grunde einen großen konischen Gefechtskopf mit zahlreichen Bomblets und Streumunition, die beim Wiedereintritt in die Atmosphäre zünden und sich verteilen würden, erklärte Taleblu. Iranische Submunitionen verteilen sich über große Fläche Das stelle selbst für integrierte Luft- und Raketenabwehrsysteme wie die israelischen eine echte Herausforderung dar und verursache erhebliche Schäden und zivile Opfer. "Es ist zudem schwierig – wenn nicht unmöglich –, vor der Freisetzung der Submunition zu unterscheiden, ob eine Rakete mit einem Streumunitions-Gefechtskopf oder einem konventionellen Sprengkopf bestückt ist. Das stellt die Verteidiger vor zusätzliche Probleme." Was die Verteilung betrifft, erklärten israelische Behörden nach den ersten Einsätzen solcher Raketen im vergangenen Jahr, dass die Gefechtsköpfe ihre Submunition in einer Höhe von etwa 7.000 Metern freigesetzt hätten. Die Submunition verteilte sich dabei über ein Gebiet mit einem Durchmesser von rund 16 Kilometern. Das deckt sich mit einem Bericht von CNN aus dem vergangenen Monat, wonach bei zwei separaten Angriffen Submunition über Gebiete von etwa 11 bis 13 Kilometern Länge verteilt wurde. Auch die israelische Zeitung "Haaretz" berichtete zuvor von einem Fall, bei dem Submunition – offenbar aus nur einer Rakete – sieben bewohnte Gebiete innerhalb einer Zone von fast 27 Kilometern Ausdehnung traf.



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