Für viele Betroffene bleibt die Ursache von Beschwerden lange unklar. Auch Comedian Hazel Brugger spricht nun offen über ihren Weg zur Diagnose. Comedy-Star Hazel Brugger hat über Jahre hinweg unter gesundheitlichen Problemen gelitten, ohne deren Ursache zu kennen. Wie sie im Podcast "Mit den Waffeln einer Frau" von Barbara Schöneberger schilderte, sei die Ungewissheit für sie besonders belastend gewesen. Die 32-jährige Schweizerin leidet an Zöliakie, einer chronischen Autoimmunerkrankung, bei der Gluten Entzündungen im Dünndarm auslöst. Im Gespräch mit Schöneberger wurde das zum Thema, denn letztere servierte Brugger eine Waffel mit dem Hinweis "Ich bin glutenfrei, baby". Die Comedian erklärte daraufhin: "Ich kann ja tatsächlich kein Gluten essen – und nicht nur für Show". Auf die Nachfrage, was passieren würde, wenn sie doch Gluten zu sich nähme, antwortete sie: "Dann würde ich mir wahrscheinlich doch noch kurz einen Windeleimer holen." Schöneberger hakte nach und fasste zusammen: "Durchfall und Bauchweh also – und das ist wirklich sehr unangenehm?" Brugger bestätigte das und sagte: "Ja, es ist wirklich sehr unangenehm. Und auch nicht nur für einen Moment. Sondern auch schon so für einen Tag." "Goodbye Deutschland"-Star: Chris Töpperwiens Frau Nicole hat sich für den "Playboy" ausgezogen "RTL zieht ihm eine weiße Weste an": DSDS-Fans kritisieren Sender wegen Juror Bushido "Ich hab' halt einfach Bauchschmerzen" Bis zur Diagnose habe es lange gedauert. Brugger berichtete: "Ich hab' das Problem auf jeden Fall, seit ich ein Kind bin. Und so richtig rausgefunden habe ich das dann erst als Teenager." Bis dahin habe sie acht Jahre lang "einfach unerklärliche Bauchschmerzen" gehabt. "Und dann hieß es auch immer: 'Ja, du bist halt gestresst.' Ja, ich war zwölf und ich war halt wirklich nicht gestresst." Auch die wiederholten Einschätzungen hätten sie belastet. Auf die Frage Schönebergers, wovon sie gestresst gewesen sein sollte, antwortete Brugger: "Von diesen Diagnosen war ich halt dann irgendwann gestresst. Und dann dachte ich halt irgendwann: 'Ach, scheiß drauf, das ist jetzt halt einfach mein Leben. Ich hab' halt einfach Bauchschmerzen .'" Erst im Teenageralter sei schließlich festgestellt worden, dass sie kein Gluten verträgt. Heute bewertet sie die Situation anders als viele Außenstehende. Brugger sagte, sie könne es nicht nachvollziehen, wenn andere die Diagnose als besonders schlimm einschätzen: "'Oh Gott, das ist ja schrecklich, wenn man kein Gluten essen kann.' Das ist nicht schrecklich. Schrecklich ist, wenn du es nicht essen kannst, es aber nicht weißt. Also sobald du was rausgefunden hast, ist es immer besser als vorher."