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Iran-Krieg: Teheran will Gebühr in Straße von Hormus – heftige Kritik

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Das iranische Regime beansprucht die Kontrolle über die Straße von Hormus – und fordert eine Maut für eine sichere Durchfahrt. Mehrere Länder reagieren empört. Eine Forderung aus Teheran mit Blick auf die Öffnung der Straße von Hormus ist international auf heftige Kritik gestoßen. Im Rahmen eines Zehn-Punkte-Plans, der als Grundlage für Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran am Freitag dienen soll, schlug das Regime vor, für eine sichere Durchfahrt durch die Meerenge Gebühren für Schiffe zu erheben. Unter anderem Frankreich lehnte dies entschieden ab. "Das ist nicht akzeptabel", sagte etwa Frankreichs Außenminister Jean-Noël Barrot auf eine entsprechende Frage im Sender France Inter. "Denn die freie Schifffahrt in internationalen Gewässern ist ein Gemeingut, ein Gemeingut der Menschheit, das nicht von irgendeiner Behinderung oder einem Durchfahrtszoll gestört werden darf." Newsblog: Alle aktuellen Entwicklungen zum Krieg im Nahen Osten "Alles wird noch viel schlimmer werden": Keine Spur von Regimewechsel im Iran Barrot sagte, nicht nur Frankreich, sondern niemand würde das akzeptieren, denn es sei illegal. Der Iran müsse das Meeresrecht respektieren. Nachdem die USA und Israel am 28. Februar den Krieg gegen den Iran begonnen hatten, brachte Teheran mit Attacken und Drohungen die Schifffahrt durch die Straße von Hormus nahezu zum Erliegen. Mit Blick auf die anstehenden Verhandlungen mit den USA im Rahmen der vereinbarten Waffenruhe hat Teheran die weitere Kontrolle der Meerenge und damit eine Gebühr für eine sichere Durchfahrt eingebracht. Straße von Hormus: Großbritannien lehnt Gebühren ebenfalls ab Auch Großbritannien stellt sich gegen die Bestrebungen des iranischen Regimes und fordert eine gebührenfreie Schifffahrt durch die Straße von Hormus. "Die grundlegenden Freiheiten der Meere dürfen nicht einseitig entzogen oder an einzelne Bieter verkauft werden", sagt Außenministerin Yvette Cooper laut vorab veröffentlichten Auszügen aus einer Rede. Es dürfe keinen Platz für Mautgebühren auf einer internationalen Wasserstraße geben, sagt Cooper. Vor dem Krieg der USA und Israels gegen den Iran galt die Meerenge formell als internationales Gewässer. Etwa ein Fünftel des weltweiten Öls und Gases wird durch die Wasserstraße transportiert. Italien warnt vor unabsehbaren Folgen Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni sprach sich ebenfalls für die uneingeschränkte Wiederherstellung der freien Schifffahrt in der Straße von Hormus aus. Einschränkungen dürften nicht akzeptiert werden, sagte Meloni im italienischen Parlament. "Denn sollte der Iran die Möglichkeit erhalten, zusätzliche Zölle auf den Transit durch die Meerenge zu erheben, könnte dies weiterhin zu unabsehbaren wirtschaftlichen Folgen führen." Meloni bezeichnete es als ein vorrangiges Interesse Italiens sowie seiner europäischen Partner, dass die Freiheit der Schifffahrt in der Meerenge zwischen dem Iran und der Arabischen Halbinsel vollständig zu den Bedingungen vor dem Iran-Krieg wiederhergestellt wird. Meloni kündigte an, mit internationalen Partnern auf dieses Ziel gemeinsam hinzuarbeiten. Mit Blick auf die angespannte Lage brachte Meloni zudem eine vorübergehende Lockerung der EU-Haushaltsregeln ins Spiel. Sollte es zu einer neuen Eskalation und einer weiteren Zuspitzung der Lage kommen, müsse man sich ernsthaft mit einer europäischen Antwort befassen. "In diesem Fall sollte es kein Tabu sein, über eine mögliche vorübergehende Aussetzung des Stabilitäts- und Wachstumspakts nachzudenken", erklärte die rechte Regierungschefin.



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