Handball-Bundesliga: SC DHfK Leipzig verpasst Befreiungsschlag
Die Leipziger Bundesliga-Handballer wollen gegen Göppingen die Abstiegsränge verlassen. Stattdessen gibt es die nächste Enttäuschung. Vor allem ein Spieler ist beim Gegner nicht zu stoppen.
Die Handballer des SC DHfK Leipzig haben in der Bundesliga den nächsten Rückschlag eingesteckt. Das Team von Trainer Frank Carstens verlor am Donnerstagabend vor heimischer Kulisse mit 29:34 (16:18) gegen Frisch Auf Göppingen und verpasste damit den Sprung auf einen Nicht-Abstiegsplatz. Dean Bombac, der vor dem Spiel seinen Vertrag ligaunabhängig um ein Jahr verlängert hatte, und Lukas Binder waren mit jeweils sechs Toren die besten Werfer des SC DHfK, der mit 10:44 Punkten weiter am Tabellenende rangiert.
Die Leipziger starteten couragiert und ließen zunächst kaum klare Abschlüsse der Göppinger zu, konnten daraus aber im Angriff kaum Kapital schlagen, weil sie viele Chancen leichtfertig vergaben. Ab Mitte der ersten Halbzeit nahm das Tempo deutlich zu. Die Gastgeber offenbarten Probleme im Rückzugsverhalten und fanden kein Mittel gegen Göppingens Linksaußen Marcel Schiller, der bis zur Pause zwölf seiner insgesamt 16 Tore erzielte.
Nach dem Wechsel erkämpften sich die Leipziger mit drei Toren nacheinander den 21:21-Ausgleich (41.), konnten das Momentum aber nicht nutzen. Technische Fehler und zwei vergebene Siebenmeter zerstörten das fragile Selbstbewusstsein der Gastgeber, die bis zur 49. Minute mit 25:29 in Rückstand gerieten. Zwar gaben die Carstens-Schützlinge nicht auf, kamen aber nicht mehr in Schlagdistanz.
