Christian Neureuther spricht über den Tod von Rosi Mittermaier (†72)
Der Tod von Rosi Mittermaier erschüttert 2023 die Sportwelt. Ihre Familie trauert noch immer über die einstige Sport-Ikone – und spricht über den Umgang damit. Christian Neureuther hat offenbart, dass er auch drei Jahre nach dem Tod von Ehefrau Rosi Mittermaier (†72) unter dem schweren Verlust leidet. "Ich habe eins gelernt: dass ich Schmerz aushalten muss und andere mit meinen Gefühlen nicht runterziehen will", sagte der 76-Jährige in der ZDF-Sendung "Terra Xplore". In der Reportage, die am 12. April 2026 ausgestrahlt wird, betonte Neureuther, Halt bei seinem Sohn Felix zu finden: "Ich kann bei ihm weinen." Alle Ängste teile er aber nicht mit ihm. "Ich bin schon extrem sensibel – das ist furchtbar, leidend. Ich schlafe nächtelang nicht, weil ich mir Sorgen mache", so Neureuther. Mit einem Blick in Richtung seines Sohnes fragte er: "Warum soll ich das weitergeben?" Tod von Ski-Ikone Rosi Mittermaier jährt sich: Das war einer ihrer letzten Auftritte Wintersport-Legende Rosi Mittermaier starb im Januar 2023 im Alter von 72 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung. Die frühere Skirennläuferin, die 1976 bei den Olympischen Spielen in Innsbruck Goldmedaillen in der Abfahrt und im Slalom sowie Silber im Riesenslalom gewonnen hatte, machte im Kreise ihrer Familie in Garmisch-Partenkirchen ihren letzten Atemzug. Mittermaier hinterließ ihren Ehemann Christian Neureuther, der in den 1970er Jahren zu den weltweit besten Slalomläufern zählte. Das Paar heiratete 1980. Aus der Ehe gingen mit Ameli und Felix zwei Kinder hervor. Felix Neureuther , mit 13 Weltcup-Siegen und fünf Medaillen bei Weltmeisterschaften der erfolgreichste deutsche Skirennläufer, ist selbst Vater von vier Kindern. Auch er will seinen Nachwuchs vor emotionaler Belastung schützen. In der ZDF-Doku sagte er: "Ich versuche, relativ hart zu sein. Vor den Kindern weinen, nein." Der 42-Jährige, der mit Ex-Biathletin Miriam Neureuther verheiratet ist, wolle seine Kinder nicht "in so etwas reinziehen". "Die sollen sehen, dass es dem Papa gut geht." Seine zwei Töchter und zwei Söhne seien ohnehin "noch zu klein", um derartige Emotionen zu verstehen. "Vielleicht ändert sich das ja später noch", so Neureuther.