Regime Change an der Donau: Mit 38 Prozent kam die Fidesz noch ganz gut weg
Die Nacht, in der Ungarn ein ausschließlich aus drei autoritär-nationalistischen Parteien zusammengesetztes Parlament wählte, war für eine ganze Budapester Generation die Party ihres Lebens.
Diese fashionable, urbane Jugend, die in Berlin bei vergleichbarem Styling wohl die Linke gewählt hätte, trampelte auf abgerissenen Wahlkartons der unterlegenen Parteien (auch der linken) herum und verwandelte die Donaupromenaden in ein Woodstock von Bierbüchsen und leeren, geborstenen Weinflaschen. Unter anderem von Uber-Fahrern angehupt, reichten einander Unbekannte die Hand, Paare kriegten Lust zu intensiver Beziehungspflege, es wurde nach Herzenslust in die Büsche uriniert.
Verdacht auf Napoleon-Komplex
Nach 16 Jahren, in denen Orbáns Fidesz-Partei mit bein
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