Der Schüler einer Berufsschule in Essen ist wegen dreifachen versuchten Mordes angeklagt. Er soll neben einem Hausmeister und einer Lehrerin beabsichtigt haben, jüdische Menschen zu töten. Etwa sieben Monate nach dem mutmaßlich islamistisch motivierten Messerangriff auf eine Lehrerin an einem Berufskolleg in Essen hat die Bundesanwaltschaft Anklage gegen den Tatverdächtigen erhoben. Die oberste deutsche Anklagebehörde wirft dem damaligen Schüler vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf unter anderem dreifachen versuchten Mord vor. Der Angeklagte folge einer islamistisch-jihadistischen Ideologie und habe Anfang September den Entschluss gefasst, selbst in den Jihad gegen vermeintlich Ungläubige zu ziehen, schreibt die Bundesanwaltschaft in der Anklageschrift. Nachdem er als Tatopfer einen ihm persönlich bekannten Hausmeister einer Grundschule und seine Lehrerin an der Berufsschule ausgewählt hatte, habe er beabsichtigt, im Anschluss möglichst viele Menschen jüdischen Glaubens zu töten. Mehr dazu in Kürze.