Royals: Die Windsors zu Gast im Weißen Haus
Am 27. April reisen König Charles und Königin Camilla auf Staatsbesuch zu Donald Trump nach Washington. Wer von den Windsors schon dort war – und bei welchem US-Präsidenten.
Ihr Volk hält die Reise für keine gute Idee. Wenn König Charles und Königin Camilla am 29. April nach Washington D.C. fliegen und dort von Donald Trump empfangen werden, sind nur 33 Prozent der Briten für diesen Besuch. 49 Prozent von ihnen sprachen sich kürzlich in einer Umfrage dagegen aus. Das liegt vermutlich an dem Unsympathen im Weißen Haus. Gegen den US-Präsidenten gab es Proteste, als er im vergangenen Jahr nach Großbritannien reiste und mit einem Staatsbankett auf Schloss Windsor geehrt wurde.
Charles’ Palast reagierte und ließ verlauten: Man reise „auf Anraten der Regierung Seiner Majestät“ in die USA. Die Windsors sollen gut Wetter machen für die britisch-amerikanische Freundschaft. „Das Programm Ihrer Majestäten wird die historischen Verbindungen und die modernen bilateralen Beziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten anlässlich des 250. Jahrestages der amerikanischen Unabhängigkeit würdigen“, hieß es.
Nun ist es auch nicht das erste Mal, dass die britischen Royals in den USA anrücken. Allein die Queen war gefühlte 75-mal dort und wurde mit großen Ehren empfangen. Elizabeth II. traf 13 der letzten 14 Präsidenten. Ihren ersten Besuch im Weißen Haus absolvierte sie 1951, noch bevor sie den Thron bestieg: Präsident Harry Truman war von der jungen Elizabeth hingerissen und nannte sie eine „Märchenprinzessin“. Ihr finales Treffen mit einem US-Präsidenten war 2011 zum Tee mit Präsident Biden – in ihrer Heimat, damals machte die Queen bereits keine großen Reisen mehr.
Nun begibt sich ihr Thronfolger Charles in die USA. Es ist nicht das erste Mal. Sehen Sie hier, wer alles schon für die Windsors im Weißen Haus war.
