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Schüsse bei Trump-Dinner: Diese Verschwörungstheorien sind im Umlauf

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Nach dem versuchten Attentat auf Donald Trump kursieren im Netz zahlreiche Verschwörungstheorien. Was sie behaupten und warum sie leicht zu entkräften sind. Noch gibt es vonseiten der Sicherheitsbehörden nur wenige Details zum versuchten Attentat auf das Korrespondentendinner in Washington . Doch im Internet kursieren bereits die unterschiedlichsten Deutungen und Theorien zu dem Hintergrund des Anschlagplans. Oftmals gehen sie in eine verschwörerische Richtung und bedienen damit ein Genre, das der nun betroffene US-Präsident Donald Trump selbst häufig nutzt. Während sich manche dieser Erzählungen an einzelnen Worten der Beteiligten aufhängen, gehen andere stark ins Absurde und sehen in dem Attentat einen Beweis für Zeitreisen. Beweisbar sind all diese Theorien logischerweise nicht. Viele zerfallen bei näherem Hinsehen. Vorfall in Washington : Was das Netz abseits der Schüsse bewegt Trump, Schüsse, Panik: Ein Abend, der Washington erschüttert Allerdings bauen sie oftmals darauf auf, dass Donald Trump von dem Vorfall erst einmal profitiert und dass so manche Frage noch ungeklärt ist. Trump profitiert von dem Attentat Schließlich kommt das Attentat Trump nicht ungelegen. In den Tagen und Wochen zuvor musste sich der Präsident immer wieder für seine Rolle im Iran-Krieg und für eine offenbar fehlende Strategie sowie die Auswirkungen auf die Ölpreise rechtfertigen. Seine Beliebtheitswerte sanken deutlich. Jetzt spricht das ganze Land über den Vorfall im Hilton-Hotel. Der Iran ist – zumindest vorübergehend – kaum noch ein Thema. Trump hat etwas Luft bekommen. Trump versuchte sich im Anschluss staatsmännisch zu zeigen, er verzichtete zunächst auf die sonst üblichen Rundumschläge gegen seine Gegner. Er verglich sich mit dem bei einem Attentat getöteten Ex-Präsidenten Abraham Lincoln. Attentäter hätten es immer, auf die Menschen abgesehen, die am meisten bewirkten, sagte Trump. "Ich hasse es, das sagen zu müssen, aber ich fühle mich geehrt." Trump inszeniert sich wie schon nach dem Attentat in Butler im Präsidentschaftswahlkampf 2024 als Opfer von Plänen, die ihn wegen seiner Großartigkeit ermorden wollten. Damals wurde durch einen Schuss am Ohr verletzt, symbolträchtige Bilder gingen um die Welt. Nun versucht er erneut, aus dem Anschlag politisches Kapital zu ziehen. So nutzte er etwa die Möglichkeit, um einmal mehr für den gerade im Bau befindlichen Ballsaal des Weißen Hauses zu werben, angeblich mit deutlich besseren Sicherheitsvorkehrungen. "Das wäre nie passiert mit dem militärischen Topsecret-Ballroom, den wir gerade im Weißen Haus konstruieren." Hat Trumps Sprecherin die Tat angekündigt? Im Internet sehen nun zahlreiche Menschen in diesem Timing etwas Verdächtiges. Sie glauben, das Attentat sei von Trumps Team inszeniert worden. Der Präsident habe vorher gewusst, was passiert. Die populärste Verschwörungstheorie bezieht sich auf ein Interview, das Trumps Sprecherin Karoline Leavitt unmittelbar vor der Veranstaltung gegeben hatte. "Er ist bereit, richtig loszulegen. Die Rede wird typisch Donald J. Trump. Es wird lustig, es wird unterhaltsam", schwärmte sie über ihren Chef bei "Fox News", bevor sie die Worte sagte, die viele Spekulationen auslösen: "There will be shots fired in the room." Das ist eine US-amerikanische Redewendung, die in etwa bedeutet: "Es wird direkte Spitzen gegen Personen im Raum geben." Wortwörtlich übersetzt heißt der Satz aber auch: "Es werden Schüsse in dem Raum abgegeben werden." Viele Nutzer von Plattformen wie X oder Reddit sehen darin nun eine Ankündigung für den späteren Vorfall. "Was für ein merkwürdiger Zufall", heißt es dort etwa. "Was wusste sie?", fragt der Podcaster Brian Allan bei X. Allerdings ist dies in den USA eine geläufige Redewendung, die vielfach benutzt wird und kaum etwas über bevorstehende Pläne verraten dürfte, zumal das Trump-Team eine solche Inszenierung wohl kaum selbst ankündigen dürfte. Auch Leavitts Mann steht im Fokus der Verschwörungstheorien Rund um Leavitt dreht sich noch eine zweite Verschwörungstheorie. So kursiert ein Ausschnitt von der Berichterstattung auf "Fox News" nach den Schüssen. Darin berichtet die Reporterin Aishah Hasnie live von Veranstaltungsort und erzählt von einem Gespräch mit Leavitts Ehemann. "Er war sehr ernst, als er das zu mir sagte. Er schaute sich im Raum um und sagte: 'Es gibt da einige ...'". An dieser Stelle bricht das Gespräch ab. Manche sehen in der Unterbrechung Absicht. Nun heißt es auf X: "'Fox News' hat gerade seine Reporterin unterbrochen, als sie andeutete, dass der Schusswechsel eine geplante False-Flag war." Allerdings werden in dem Ausschnitt nur rund 30 Sekunden einer viereinhalb Minuten langen Telefonschalte zu Hasnie gezeigt. Bereits zuvor war die Verbindung instabil, das Netz schien angesichts zahlreicher Menschen, die nach außen kommunizieren wollen, überlastet. Zudem wirkte es im vorangegangenen Gespräch nicht so, als wolle die Reporterin eine große Enthüllung machen. Hasnie selbst erklärt im Nachgang auf X: "Unsere Anrufe wurden unterbrochen, weil es in diesem Ballsaal kaum Empfang gibt." Doch was wollte sie eigentlich sagen, bevor sie unterbrochen wurde? Leavitts Ehemann habe sie warnen wollen, "weil die Welt verrückt ist". Sie wollte auf die Ironie dieser Aussage aufmerksam machen, "weil unglücklicherweise kurz darauf das alles passierte". Warum reagierte Trump so spät? Darüber hinaus beschäftigen sich weitere Verschwörungserzählungen mit dem Verhalten Trumps während des Dinners. So verweisen Verschwörungstheorien darauf, dass Trump, ebenso wie sein Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr., nach den Schüssen auffällig lange sitzen blieb, während andere bereits unter den Tischen Deckung suchten. Allerdings waren die Schüsse offenbar durch die hohe Lautstärke im Raum kaum zu hören, weshalb die Situation erst mit dem Eintreffen des Secret Service auf der Bühne sichtbar wurde. Trump selbst erklärte darüber hinaus dem US-Sender CBS News in Bezug auf seinen Sicherheitsdienst: "Ich wollte sehen, was passiert, und ich habe es ihnen nicht einfach gemacht, ich wollte alles sehen." Er habe den Secret Service angewiesen: "Wartet kurz, wartet, wartet. Lasst es mich sehen." Ein ähnliches Verhalten war bereits bei dem Attentat in Butler zu beobachten. Während seine Sicherheitskräfte ihn von der Bühne zerrten, blieb Trump stehen, reckte die Faust in die Luft und rief: "Kämpft! Kämpft! Kämpft!" Trump selbst ist stets darum bemüht, sich als außerordentlich mutig und heldenhaft darzustellen. Erst kürzlich hatte er erwogen, sich die oberste US-Militärauszeichnung zu verleihen. Der Grund: Er war während seiner ersten Amtszeit an Bord eines Fluges, der nachts ohne Beleuchtung im Irak landete. Laut Trump ein mutiger und heldenhafter Vorgang. Was wollte der Mann mit dem Zettel? Andere millionenfach abgerufene Videos zeigen eine Szene, in der ein Mann Trump einen Zettel zeigt, auf den Trump kurz blickt, kurz bevor der Secret Service auf die Bühne stürmt. Viele sehen hierin eine Warnung an Trump, dass es gleich losgehen soll. Allerdings gibt es eine plausible Erklärung. Der Mann mit dem Zettel ist Oz Pearlman, ein bekannter US-Mentalmagier, der gerade einen Trick auf der Bühne aufführte und Trump mit einbezog. Auf dem Video ist zudem zu hören, dass die Schüsse bereits fallen, während Trump noch auf den Zettel blickt, dies aber offensichtlich niemand auf der Bühne durch die Hintergrundlautstärke mitbekommt. Auch in der rechten Szene wittern sie eine Trump-Verschwörung Die Vorwürfe kommen dabei nicht ausschließlich aus dem linken Lager, das Trump vorwirft, politisches Kapital aus dem Vorfall ziehen zu wollen. Die rechte Ex-Abgeordnete Marjorie Taylor-Greene, die sich mit Trump überworfen hatte, sprach von "vielen offenen Fragen" hinsichtlich des Tatverdächtigen. Der dem extrem rechten Rand angehörende Sam Parker fragte bei X: "War das eine Inszenierung?" Auch der Verschwörungstheoretiker Alex Jones sah zunächst skeptisch auf das Ereignis. Später revidierte er seine Meinung. "Es sind zu viele Sicherheits- und Secret-Service-Leute involviert. Nur ein sehr kleiner Teil von denen ist korrupt", begründete er. Dass die rechte Szene grundsätzlich anfällig für die Erzählung ist, verwundert kaum. Schließlich heizt Trump solche Theorien im Normalfall selbst an. In seiner ersten Amtszeit erzählte er laut dem "Fact Checker" der "Washington Post" 30.573-mal die Unwahrheit, oftmals sehr bewusst. Bis heute verbreitet er die Erzählung, bei seiner Niederlage gegen Joe Biden 2020 sei ihm die Wahl gestohlen worden. Theorie behauptet, der Vorfall sei ein Beweis für Zeitreisen Manche der Theorien zum Attentat scheinen aber auch nicht auf eine Inszenierung der Trump-Regierung abzuzielen. Eine besonders absurde Version sieht in dem Anschlag einen Beweis für Zeitreisen. So verwiesen Nutzer auf das X-Profil von Henry Martinez, das bisher einen einzigen Post absetzte. 2023 postete er lediglich "Cole Allen" – den Namen des Tatverdächtigen. Verschwörungstheoretiker glauben, der Account gehöre zu einem verschwundenen Nasa-Wissenschaftler. Sie behaupten nun, der Post sei ein Zeichen aus der Zukunft. In Wirklichkeit ist unklar, wer den Account erstellt hat und worauf sich der Name bezieht. Es ist zumindest kein Beweis für eine Zeitreise. Der Strategieberater und US-Experte Julius van de Laar erklärt bei "Welt", ein Vorfall mit "so viel Ungewissheit" sei "der ideale Moment für Leute, die mit solchen Verschwörungstheorien kommen möchten". Es sei nur logisch, dass die Ungewissheit ausgenutzt werde und die Algorithmen der sozialen Netzwerke auf solche Erzählungen anspringen.



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