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ARD-"Tatort" am Sonntag: Darum geht es in "Könige der Nacht"

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Der Sonntagabend ist für viele Menschen in Deutschland verplant – für den neuen ARD-Krimi. Die "Tatort"-Folge diese Woche führt nach Zürich. Sonntag, 20.15 Uhr – dieser Termin ist seit Jahrzehnten gesetzt: Dann beginnt im Ersten entweder der "Tatort" oder ein neuer "Polizeiruf 110". Seit 1970 verfolgen Millionen Menschen regelmäßig neue Kriminalfälle aus deutschen, österreichischen und Schweizer Städten. Verschiedene Ermittlerteams klären in 90 Minuten Mordfälle auf: ein deutsches Erfolgsrezept. Dieses Kommissarinnen-Duo ermittelt in "Könige der Nacht" Am Sonntag, 3. Mai 2026 um 20.15 Uhr zeigt die ARD den neuen "Tatort" aus Zürich. Die Kolleginnen Tessa Ott (Carol Schuler) und Isabelle Grandjean (Anna Pieri Zuercher) ermitteln im neuen Fall mit dem Titel "Könige der Nacht". Darum geht es in "Tatort": "Könige der Nacht" Ein ermordeter Sexarbeiter führt die beiden Ermittlerinnen Ott und Grandjean mitten in die prekären Verhältnisse von illegaler Migration und Ausbeutung. Denn der brutale Mord wurde von der Fahrradkurierin Moya beobachtet. Da sie illegal im Land ist, geht sie nicht zur Polizei. Als dann aber ihre Freundin, deren legale Identität Moya zum Jobben annimmt, ebenfalls ermordet wird, kommt die Polizei auf Moya zu, um mit ihrer Hilfe die Täter zu finden. Die Opfer in diesem "Tatort" verbindet ihr Migrationshintergrund, während die Verdächtigen in einflussreichen Kreisen verkehren. Unter den Kunden des ermordeten Callboys Ruben taucht ein angesehener Richter auf, der Ruben am Abend des Mordes getroffen hat. Der Richter will seine Besuche geheim halten – doch macht ihn das zum Mörder? Ott und Grandjean haben es in "Könige der Nacht" mit einem emotional aufgeladenen Fall zu tun. Sie müssen nicht nur die Täter zweier Morde ausfindig machen, sondern auch diejenigen schützen, die von offizieller Stelle keine Hilfe erwarten können – und für die Aufklärung der Morde ihre Existenz riskieren. Kommende "Tatort" und "Polizeiruf 110"-Termine im Überblick Die kommenden Sendetermine sind wie folgt geplant: Sommerpause bis zum 13. September 2026 Während der "Tatort" 1970 in der Bundesrepublik als Antwort der ARD auf die erfolgreiche ZDF-Serie "Der Kommissar" ins Leben gerufen wurde, ist der "Polizeiruf 110" ein Konzept aus der ehemaligen DDR . Nach der Wiedervereinigung führten die ARD-Anstalten das Format weiter. Dennoch ist der "Polizeiruf" deutlich seltener zu sehen als sein Pendant. Gespielt wird dabei nicht immer nur am Sonntag: Auch an Feiertagen wie Neujahr, Ostermontag oder dem zweiten Weihnachtstag sendet die ARD neue Folgen. In der Sommerpause hingegen – meist zwischen Ende Juni und Ende August – werden Wiederholungen gezeigt. "Tatort" versus "Polizeiruf 110": ein ungleiches Duell Von rund 40 Erstausstrahlungen bei den Sonntagskrimis, die Das Erste pro Jahr zeigt, sind in der Regel sieben bis zehn Folgen aus dem "Polizeiruf 110"-Kosmos. Das Ungleichgewicht liegt auf der Hand: Während es insgesamt 22 aktive Teams beim "Tatort" gibt, schicken beim "Polizeiruf 110" lediglich fünf Städte ihre Kommissare ins Rennen. Die beiden Krimiklassiker der ARD haben sich trotz wachsender Konkurrenz, Mediatheken, Streamingdiensten und veränderter Sehgewohnheiten etabliert. Keine andere fiktive TV-Marke verfügt über eine solche Strahlkraft. Reichweiten unter sechs Millionen Zuschauern sind die Ausnahme, "Tatort"-Teams wie das Münster-Duo brechen nahezu alljährlich Quotenrekorde.



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