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FC Bayern: Effenberg prangert Statistik bei PSG-Niederlage an

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t-online-Kolumnist Stefan Effenberg regt sich über eine Entscheidung beim 4:5 des FC Bayern bei PSG auf. Und warnt die Münchner. Ich kann es nicht anders sagen: Das war wirklich ein Spektakel, das uns der FC Bayern und Paris Saint-Germain am Dienstagabend geboten haben. 4:5 hieß es am Ende einer mitreißenden, fesselnden Partie aus Sicht der Bayern. Und dieses Halbfinal-Hinspiel der Champions League steht sinnbildlich für diese Saison der Bayern: überragend im Spiel nach vorn – aber defensiv doch auch enorm anfällig. Die Wahrheit ist: Die Münchner hatten Glück, dass PSG in der Abwehr genauso viel angeboten hat wie sie selbst, sonst hätte dieses Spiel übel ausgehen können. Im Vorfeld der Partie wurde wiederholt darüber gesprochen, dass es in diesem Spiel darauf ankomme, wer denn bei aller Offensivstärke die sicherere Verteidigung habe. Da lag man ganz offensichtlich falsch. Und das muss man den Bayern ein wenig vorwerfen: Gerade in einem solchen Spiel musst du auch zumindest eine gewisse defensive Stabilität mitbringen – zumal gegen eine solch begnadete gegnerische Angriffsreihe mit Ousmane Dembélé , mit Desiré Doué oder Khvicha Kvaratskhelia. Bei Spektakel in Paris: Neuer parierte nicht ein einziges Mal Bayern in irrem Halbfinal-Hinspiel: Am Ende nur noch ein Tor Unterschied Das haben sie aber nicht getan, wieder einmal. Zur Einordnung: Im April haben die Bayern in wettbewerbsübergreifend acht Spielen 16 Gegentore bekommen, im Schnitt also zwei pro Partie. Das ist viel zu viel, und das kann ihnen nicht gefallen. Natürlich werden sie mit diesem 4:5 nach zeitweiligem 2:5-Rückstand aber trotzdem durchaus zufrieden sein. Im Rückspiel zu Hause wird es aber noch einmal verdammt schwierig werden für die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany . Gegen PSG wird das Rückspiel ein Ritt auf der Rasierklinge Diese Situation kennen die Bayern schließlich so noch nicht: Sie gehen mit einem Rückstand ins Rückspiel zu Hause. Das ist ihnen in dieser Saison bisher nicht passiert. Im Achtelfinalhinspiel bei Atalanta Bergamo gab es ein 6:1, in der letzten Runde bei Real Madrid dann ein 2:1. Das hat ihnen stets diesen Tick mehr Sicherheit gegeben, den es gebraucht hat. Nun aber müssen sie aufholen, und ich bin mir sicher, dass das in den Köpfen der Spieler drin ist. Sie werden sich mehr Gedanken machen müssen: Wie gehen sie dieses Rückspiel am kommenden Mittwoch an? Spielen sie wieder so gewohnt offensiv? Dann besteht ständig das Risiko in der Verteidigung. Oder aber: Wird die Partie mehr von Taktik geprägt, von Sicherheit in der Abwehr? Ganz ehrlich: Ich glaube, dass die Bayern genau so weitermachen werden wie bisher. Denn natürlich sind sie dazu in der Lage, ein Tor Rückstand aufzuholen. Es ist jedoch ein Wagnis – ein hochgefährliches. Die Gefahr in die andere Richtung wird nämlich über 90 Minuten bestehen bleiben – gegen diese PSG-Mannschaft wird das ein Ritt auf der Rasierklinge. Joshua Kimmich hat Recht Leider aber muss nach diesem atemberaubenden Spiel auch wieder einmal über ein leidiges Thema diskutiert werden. Denn der Elfmeter, den Schiedsrichter Sandro Schärer in der 45. Minute wegen eines vermeintlichen Handspiels von Bayerns Alphonso Davies für PSG gab, darf eigentlich kein Elfmeter sein. Bei der Flanke von Paris' Ousmane Dembélé prallte der Ball zunächst gegen Davies' Oberschenkel und von dort aus dann gegen den linken Arm des Kanadiers. Was soll er da denn machen? Ich bin da voll bei Bayerns Joshua Kimmich , der nach der Partie eine Regeländerung oder zumindest Regelanpassung gefordert hat , um solche Entscheidungen künftig zu verhindern. Denn die aktuellen Verhältnisse sind aus der Sicht der Spieler, aber auch für frühere Aktive und Fans einfach nicht im Sinne des Fußballs. Es gibt aber ein großes Problem: Die Schiedsrichter setzen in solchen Fällen nur um, was ihnen das verquaste Regelwerk vorgibt. Ihnen sind dabei die Hände gebunden, sie haben wenig bis gar keinen Spielraum. Das darf bei aller Kritik, die auch in der Bundesliga Woche für Woche auf die Unparteiischen einprasselt, nicht vergessen werden. Das Regelwerk knebelt die Schiedsrichter, von denen verlangt wird, sich sklavisch daran zu halten. Und ich muss es so deutlich sagen: Das ist mitunter völlig bescheuert, was dort geschrieben steht, nicht nur bei der Handspiel-Regel. Dort muss sich etwas ändern. Denn mit klareren, angepassten Regeln wäre allen geholfen: den Schiedsrichtern, die entlastet würden. Den Spielern, die endlich genau wüssten, woran sie sind. Und auch den Fans, die die Entscheidungen besser nachvollziehen könnten – weil sie besser nachvollziehbar wären, mehr Sinn ergeben würden. Hoffentlich setzt dort irgendwann Vernunft ein Ich weiß aber nicht, ob die Verantwortlichen beim International Football Association Board (IFAB), die sich ständig tolle Gedanken machen und dann solche unverständlichen, oft auch unsinnigen Regeln verursachen, das auch so sehen. Das wage ich zu bezweifeln. Man kann nur im Sinne des Sports hoffen, dass dort irgendwann Vernunft einsetzt. Insofern war es vielleicht sogar das Beste, dass sich so eine Situation auf dieser großen Bühne im Halbfinale der Champions League zugetragen hat. Nun kann wirklich endgültig niemand mehr sagen, dass es an dieser Stelle kein Problem gibt. PSG hat einen wichtigen Vorteil Hoffentlich wird das Rückspiel in der nächsten Woche nicht durch so eine strittige Situation entschieden. Wir können uns auf jeden Fall darauf freuen, es steht wohl das nächste Spektakel an. Das ist Fußball, den die Fans sehen wollen, Fußball, der Werbung für den Sport macht. Die Sportwelt wird am kommenden Mittwoch nach München schauen. Was wird sie dort sehen? Einen FC Bayern, der genau weiß: Mit nur einem Tor ist man schon in der Verlängerung, mit zwei Treffern steht man im Endspiel. Wenn es nur so einfach wäre. Auf der anderen Seite hat PSG nicht nur den Vorteil des knappen Sieges aus dem Hinspiel, sondern auch noch ein weiteres wichtiges Plus: die Bank. Ich sage nur: Am Dienstagabend wechselte Paris' Trainer Luis Enrique Fabián Ruiz und Bradley Barcola ein – Spieler, die in anderen Topteams starten würden. Mit dieser Breite können die Bayern in der aktuellen Personalsituation nicht mithalten. Alles versuchen werden sie trotzdem. Und wissen: Alles ist möglich.



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