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Iran-Krieg aktuell: Trump lehnt wohl Angebot aus Teheran ab

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Der US-Präsident besteht auf Atomverhandlungen mit dem Iran. Laut Trump steht das Land kurz vor dem Zusammenbruch. Alle Entwicklungen im Newsblog. Mittwoch, 29. April Ghalibaf: Trump will Iran "von innen heraus schwächen" Nach neuen Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen den Iran hat Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf dagegengehalten und in einer Ansprache den Zusammenhalt im Land beschworen. Trump wolle mit medialen Hetzkampagnen, Behauptungen über interne Differenzen und wirtschaftlichem Druck den Iran zur Kapitulation nötigen, sagte Ghalibaf in einer im Staatssender Irib übertragenen Audiobotschaft. Trump plane "das Land von innen heraus zu schwächen" und so einen Zusammenbruch des Systems zu erzwingen, sagte Ghalibaf weiter. Das iranische Volk werde "diese Verschwörung jedoch mit Einheit und Zusammenhalt zunichtemachen". Im Iran hatte es jedoch vor dem Krieg im Winter massive Aufstände gegen das autoritäre Herrschaftssystem der Islamischen Republik gegeben: Der Sicherheitsapparat ging damals brutal gegen die Proteste vor; Tausende Demonstranten wurden getötet. US-Präsident Donald Trump hatte auf seiner Plattform Truth Social ein KI-Bild von sich im schwarzen Anzug, mit Sonnenbrille und Sturmgewehr mit der Aufschrift "No more Mr. Nice Guy" – in etwa: "Jetzt ist Schluss mit lustig" – veröffentlicht. Zurzeit gilt eine Waffenruhe. In der Straße von Hormus belastet eine Art Pattsituation der Kriegsparteien die Weltwirtschaft: Der Iran blockiert die Meerenge weitestgehend, die USA reagieren darauf mit einer Blockade von Schiffen, die iranische Häfen anlaufen oder verlassen Trump lehnt offenbar Angebot aus Teheran ab US-Präsident Donald Trump besteht offenbar darauf, in den Verhandlungen mit dem Iran über eine Öffnung der Straße von Hormus auch über das Atomprogramm des Regimes zu sprechen. Zuvor hatte Teheran vorgeschlagen, zunächst nur über ein Ende der US-Seeblockade gegen iranische Häfen im Gegenzug für eine Öffnung der Straße von Hormus zu verhandeln. Dies hat Trump nun einem Bericht des Portals "Axios" zufolge abgelehnt. Der Iran hat die Straße von Hormus nach dem Beginn der US-israelischen Angriffe Ende Februar faktisch für die Schifffahrt gesperrt und greift immer wieder Frachter an, die den Seeweg passieren wollen. Etwa 20 Prozent des weltweit gehandelten Rohöls werden durch die Meerenge verschifft. Die Preise für Energie sind in der Folge weltweit gestiegen. Als Reaktion auf die Sperrung der Straße von Hormus blockieren die USA seit 13. April Schiffe, die iranische Häfen verlassen oder ansteuern wollen. Die Seeblockade durch die US-Marine schadet der iranischen Wirtschaft nach Ansicht von Experten bereits spürbar . Mullah-Regime unter Druck: Trumps Schmerzgriff scheint zu wirken Mit der faktischen Sperrung der Straße von Hormus treibt der Iran weltweit die Öl- und Gaspreise in die Höhe. Doch nun gerät auch das Regime in Teheran unter Druck. Lesen Sie den ganzen Artikel hier . Trump postet neues Bild und droht Iran Der US-Präsident Donald Trump hat dem Iran erneut gedroht. Er schrieb auf Truth Social "Der Iran kriegt einfach nichts auf die Reihe. Die wissen nicht, wie man ein Atomabkommen unterzeichnet. Die sollten besser bald zur Vernunft kommen!". Dazu postete er ein Bild, das ihn mit einem Maschinengewehr und zahlreichen Explosionen im Hintergrund zeigt. Darüber steht "No more Mr. Nice Guy". Trump: Iran kurz vor "Zusammenbruch" US-Präsident Donald Trump behauptet, das Regime im Iran stehe kurz vor dem "Zusammenbruch". Das berichtet das Magazin "Politico". Demnach habe der Iran den US-Präsidenten gebeten, die Straße von Hormus "so bald wie möglich" freizugeben, während das Regime die "Frage nach der Staatsführung" diskutiere. Trump erklärte laut "Politico" nicht, wer diese Nachricht auf welchem Weg an ihn herangetragen habe. Trump erwägt wohl monatelange Blockade iranischer Häfen US-Präsident Donald Trump erwägt nach Angaben aus Regierungskreisen eine monatelange Blockade iranischer Häfen. Wie ein ranghoher Vertreter des Weißen Hauses am Mittwoch mitteilte, brachte Trump am Dienstag bei einem Treffen mit Vertretern der Ölindustrie die Möglichkeit ins Spiel, die Blockade um "mehrere Monate" zu verlängern. Die Teilnehmer des Treffens, über das zuerst das US-Nachrichtenportal Axios berichtet hatte, berieten laut einer Mitteilung an die Nachrichtenagentur AFP über "die Maßnahmen, die Präsident Trump ergriffen hat, um die globalen Ölmärkte zu entlasten, und die Maßnahmen, die wir ergreifen könnten, um die derzeitige Blockade bei Bedarf mehrere Monate lang fortzusetzen und ihre Auswirkungen auf amerikanische Verbraucher zu minimieren". Trump treffe sich oft mit Vertretern der Ölindustrie, um deren "Feedback" zur Situation auf den nationalen und internationalen Energiemärkten zu bekommen, erklärte der Regierungsverterter, der nicht namentlicht genannt werden wollte. Am Dienstag habe ein solches Treffen stattgefunden. Neben Finanzminister Scott Bessent waren demnach auch Vizepräsident JD Vance und Trumps Stabschefin Susie Wiles dabei. Der US-Ölkonzern Chevron bestätigte die Teilnahme von Konzernchef Mike Wirth. Insider: USA prüfen Folgen einer einseitigen Siegeserklärung US-Geheimdienste untersuchen Insidern zufolge, wie der Iran auf eine einseitige Siegeserklärung von Präsident Donald Trump in dem seit zwei Monaten andauernden Krieg reagieren würde. Die Analyse erfolge auf Bitte hochrangiger Regierungsvertreter, sagten zwei US-Beamte und eine weitere mit dem Vorgang vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. Ziel sei, die Folgen eines möglichen US-Rückzugs aus dem Konflikt zu verstehen. Einige Berater fürchten demnach, dass der Krieg bei den Kongresswahlen im Spätherbst zu schweren Verlusten für Trumps Republikaner führen könnte. Früheren Analysen zufolge würde die Führung in Teheran einen US-Abzug nach einer Siegeserklärung als eigenen Triumph werten, sagte einer der Insider. Behielten die USA jedoch eine starke Truppenpräsenz bei, würde der Iran dies eher als Verhandlungstaktik betrachten. Eine Sprecherin des Weißen Hauses erklärte, die USA stünden weiter in Verhandlungen mit dem Iran und ließen sich nicht zu einem schlechten Abkommen drängen. Der Geheimdienst CIA teilte mit, ihm sei die berichtete Einschätzung nicht bekannt. Umfragen zufolge ist der Militäreinsatz bei der US-Bevölkerung sehr unpopulär. In einer in der vergangenen Woche veröffentlichten Erhebung von Reuters/Ipsos gaben nur 26 Prozent der Befragten an, dass der Einsatz die Kosten wert sei. Lediglich 25 Prozent sagten, er habe die USA sicherer gemacht. Militärische Optionen bleiben Insidern zufolge auf dem Tisch, darunter erneute Luftangriffe auf die iranische Führung. Eine Bodenoffensive gelte jedoch als unwahrscheinlicher als noch vor einigen Wochen. Unterdessen hat der Iran die am 8. April begonnene Feuerpause offenbar genutzt, um verschüttete Waffen, Drohnen und Raketenwerfer wieder auszugraben. Die taktischen Hürden für eine Wiederaufnahme des Krieges seien daher nun höher als zu Beginn der Waffenruhe. Dienstag, 28. April Pro-iranische Terrorgruppe droht mit Anschlägen Das Bundesamt für Verfassungsschutz befürchtet bei der pro-iranischen Gruppe Harakat Aschab al-Jamin al-Islamija (HAYI) eine neue Eskalationsstufe in Europa. "Neu ist die Warnung HAYIs, sich nunmehr nicht mehr nur auf 'einfache' Angriffe zu beschränken, sondern langfristig auch gefährlichere Tatmittel einzubeziehen", erklärte die Behörde auf Anfrage des "Handelsblatts" (Dienstagsausgabe). Gemeint ist ein möglicher Übergang von Brandstiftungen zu Anschlägen mit Sprengstoff oder Waffen. Hintergrund sind mehrere Anschläge auf jüdische und US-amerikanische Einrichtungen in europäischen Ländern seit dem 9. März, darunter auch in Deutschland. Zu den Angriffen, insbesondere Brandanschläge, habe sich die Gruppierung HAYI mittels Videos bekannt, erklärte der Verfassungsschutz. Die Taten erfolgten demnach "jeweils in den Nacht- oder frühen Morgenstunden und verliefen bislang ohne Personenschäden". Es seien "vor allem Einrichtungen in den Benelux-Staaten und Großbritannien angegriffen" worden. Der Verfassungsschutz vermutet hinter der Gruppierung ein irakisch-schiitisches Netzwerk. "Die Organisation nutzt unterschiedliche Kanäle aus dem schiitisch-extremistischen und pro-iranischen Bereich in verschiedenen sozialen Medien, um über ihre Aktivitäten zu berichten", erklärte die Behörde. HAYI benenne "zudem neuerdings klar ihre politische Motivation hinter den Taten und drohe offen israelischen Einrichtungen sowie den sogenannten 'Feinden des Islams' in Europa". Rubio: Blockade von Hormus wie "wirtschaftliche Atomwaffe" US-Außenminister Marco Rubio hat die iranische Blockade der Straße von Hormus mit einer "wirtschaftlichen Atomwaffe" verglichen. Iran versuche, die Region zu dominieren, sagte Rubio in einem Interview des TV-Senders Fox News. Er führte die Blockade der Meerenge als Beleg dafür an, dass die Machthaber in Teheran keine Nuklearwaffen besitzen dürften. "Die Straße von Hormus ist im Grunde eine wirtschaftliche Atomwaffe, die sie versuchen, gegen die Welt einzusetzen – und sie geben damit an", sagte er. "Stellen Sie sich vor, wenn diese Leute Zugriff auf eine Atomwaffe hätten, dann würden sie die ganze Region zur Geisel nehmen", sagte der Außenminister, der in Personalunion auch Präsident Donald Trumps Nationaler Sicherheitsberater ist. Rubio wollte sich nicht dazu äußern, wie Trump reagieren wird, falls Teheran auch weiterhin nicht bereit ist, über sein umstrittenes Atomprogramm zu verhandeln. Teheran daran zu hindern, eine Atomwaffe zu bauen, war eines der erklärten Ziele sowohl des aktuellen Kriegs als auch der US-Luftangriffe auf iranische Nuklearanlagen vom vergangenen Juni. Iran wirft den USA wegen der Seeblockade Piraterie vor Angesichts der US-Seeblockade gegen den Iran wirft die Regierung in Teheran den Vereinigten Staaten Piraterie vor. "Dies ist die unverhohlene Legalisierung von Piraterie und bewaffnetem Raub auf hoher See", schrieb der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Ismail Baghai, auf der Plattform X. Das US-Militär hatte zuletzt sanktionierte iranische Öltanker auf hoher See abgefangen. Baghai kritisierte, es handle sich um eine "Rückkehr der Piraten – nur dass sie heute mit staatlich ausgestellten Vollmachten operieren". Während die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran über eine dauerhafte Beilegung des Konflikts stocken, will Washington die Führung in Teheran mittels einer Seeblockade wirtschaftlich in die Knie zwingen. Das US-Militär stoppt dafür Schiffe, die einen iranischen Hafen ansteuern oder aus einem solchen auslaufen. Damit soll der Iran unter anderem von den Einnahmen des Ölexports abgeschnitten werden. Teheran wiederum blockiert weiterhin die strategisch wichtige Straße von Hormus für den internationalen Schiffsverkehr. Die Meerenge ist unter anderem für den Transport von Öl und Gas aus den Staaten des Persischen Golfs von entscheidender Bedeutung für die Weltwirtschaft. USA und Iran streiten bei UN-Atomkonferenz Die USA und der Iran streiten bei einer Konferenz der Vereinten Nationen zum Atomwaffensperrvertrag. Anlass ist die Wahl des Iran zu einem der Vizepräsidenten der Konferenz. Ein US-Vertreter nennt die Wahl eine Beleidigung und "mehr als beschämend". Der Iran habe seine Verachtung für die Verpflichtungen aus dem Vertrag gezeigt. Ein iranischer Vertreter weist die Vorwürfe als "haltlos und politisch motiviert" zurück. Montag, 27. April Trump spricht mit Sicherheitsberatern über iranischen Vorschlag US-Präsident Donald Trump hat nach Angaben des Weißen Hauses am Montag mit seinen führenden Sicherheitsberatern über einen iranischen Vorschlag zur Aufhebung der Blockade der Straße von Hormus gesprochen. Ein entsprechendes Angebot aus Teheran "wird diskutiert", sagte Sprecherin Karoline Leavitt. Ob Trump den Vorschlag annehmen werde, wollte Leavitt nicht sagen. US-Medienberichten zufolge will der Iran die Blockade der strategisch wichtigen Meerenge aufheben, wenn auch die USA dies tun. Erst danach soll über weitere Punkte wie das iranische Atomprogramm verhandelt werden. US-Außenminister Marco Rubio sagte dazu bei Fox News, der Vorschlag entspreche nicht den Forderungen der USA. Wenn Schiffe für die Durchfahrt eine Erlaubnis einholen und Geld bezahlen müssten, "heißt das, dass die Meerenge nicht geöffnet wurde", führte Rubio aus. Die US-Regierung werde "kein System dulden, in dem die Iraner entscheiden, wer die Wasserstraße benutzen darf". "Werden von unserer Seite alles tun": Putin sagt dem Iran Unterstützung zu Kremlchef Wladimir Putin hat Teheran bei einem Treffen mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi in Sankt Petersburg die weitere Unterstützung Moskaus zugesichert. Er habe vorige Woche eine Botschaft des obersten Führers Modschtaba Chamenei, Sohn des getöteten Ajatollahs Ali Chamenei, erhalten und könne nur bestätigen, dass Russland und der Iran ihre strategische Partnerschaft fortsetzen, sagte Putin der russischen Nachrichtenagentur Interfax zufolge. Araghtschi sagte laut russischer Übersetzung in der Präsidentenbibliothek der Newa-Metropole, dass die Beziehungen zwischen Teheran und Moskau auf höchstem Niveau seien und weiter gefestigt würden. Er dankte Russland für die Unterstützung. Putin wiederum äußerte die Hoffnung auf baldigen Frieden in der Region. "Wir sehen, wie tapfer und heldenhaft das iranische Volk um seine Unabhängigkeit kämpft, um seine Souveränität", sagte Putin. "Wir werden von unserer Seite alles tun, was in ihrem Interesse liegt und den Interessen aller Völker der Region entspricht, damit der Frieden so schnell wie möglich erreicht werden kann." Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte zu dem Treffen, dass eine Rückkehr zu Kampfhandlungen weder im Interesse Teherans noch im Interesse der Weltwirtschaft sei. Russland sei zudem zur Vermittlung in dem Konflikt bereit. Peskow hatte zuvor auch gesagt, das Gespräch sei wegen der Entwicklungen im Iran und im Nahen Osten von unschätzbarer Wichtigkeit. Israel schickte Iron Dome und Bodentruppen in die VAE Israel hat zu Beginn des Iran-Krieges offenbar eine Batterie des Raketenabwehrsystems Iron Dome in die Vereinigten Arabischen Emirate verlegt. Das berichtete das US-Medium Axios am Sonntag unter Berufung auf israelische und amerikanische Regierungsvertreter. Auch mehrere Dutzend israelische Soldaten seien entsandt worden, um das bodengestützte System zu bedienen. Dem Bericht zufolge ist dies der erste Einsatz des Iron Dome außerhalb Israels und der USA. Die Beziehungen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten seien enger denn je. Medien: Iran macht USA Vorschlag zur Öffnung der Straße von Hormus Der Iran hat den USA einem Medienbericht zufolge offenbar einen neuen Vorschlag zur Öffnung der Straße von Hormus und zur Beendigung des Krieges gemacht. Der Plan sei bereits über pakistanische Vermittler übermittelt worden, berichtet das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf einen US-Regierungsvertreter und zwei weitere Insider. Demnach solle zunächst die Seeblockade aufgehoben werden. Verhandlungen über das iranische Atomprogramm würden auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Medien: Irans Außenminister in Russland eingetroffen Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi ist iranischen Medienberichten zufolge in Russland eingetroffen. Dort wird er Gespräche mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin führen. Ölpreise steigen erneut wegen stockender Friedensgespräche Die Ölpreise haben am Montag wegen stockender Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran erneut deutlich angezogen. Die Nordseesorte Brent verteuerte sich um gut zwei Prozent auf 107,49 Dollar pro Barrel. Der Preis für die US-Sorte WTI stieg um knapp zwei Prozent auf 96,17 Dollar. Die Hoffnungen auf erneute Friedensbemühungen hatten am Wochenende einen Dämpfer erhalten: US-Präsident Donald Trump sagte eine geplante Reise seiner Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner nach Islamabad ab, obwohl der iranische Außenminister Abbas Aragtschi bereits in Pakistan eingetroffen war. Trump forderte den Iran danach auf, bei Verhandlungsbedarf den Kontakt zu suchen. Einem Medienbericht zufolge hat das Land nun einen neuen Vorschlag zur Öffnung der Straße von Hormus und zur Beendigung des Krieges gemacht. Der Plan sei bereits über pakistanische Vermittler übermittelt worden, berichtete das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf einen US-Regierungsvertreter und zwei weitere Insider. Die Regierung in Teheran hat die strategisch wichtige Straße von Hormus weitgehend gesperrt, während Washington eine Blockade gegen iranische Häfen verhängt hat. Der Schiffsverkehr in der Region bleibt stark eingeschränkt. Bereits in der Vorwoche hatten Brent und WTI mit einem Plus von fast 17 beziehungsweise 13 Prozent die größten wöchentlichen Gewinne seit Kriegsbeginn verzeichnet. Angesichts der geringeren Fördermenge im Nahen Osten hob die US-Investmentbank Goldman Sachs ihre Ölpreis-Prognosen für das vierte Quartal an. Die Großbank erwartet nun einen Preis von 90 Dollar pro Barrel für Brent und 83 Dollar für WTI. Die wirtschaftlichen Risiken seien größer, als das Basisszenario für Rohöl allein vermuten lasse, erklärten Analysten. Gründe dafür seien ungewöhnlich hohe Preise für raffinierte Produkte sowie die Gefahr von Engpässen. Die Experten gehen davon aus, dass sich die Exporte der Golfstaaten durch die Straße von Hormus erst bis Ende Juni normalisieren werden. Libanon meldet 14 Tote bei israelischen Angriffen Bei israelischen Angriffen im Libanon werden nach Angaben des dortigen Gesundheitsministeriums 14 Menschen getötet und 37 verletzt. Unter den Todesopfern seien zwei Kinder. Israelischen Angaben zufolge kommt zudem ein Soldat der eigenen Streitkräfte ums Leben. Ein Sprecher des israelischen Militärs erklärt auf der Plattform X, die radikal-islamische Hisbollah-Miliz verletze die geltende Waffenruhe. Israel werde dagegen vorgehen. Das Militär fordert die Bewohner von sieben Ortschaften nördlich des Litani-Flusses auf, sich nach Norden und Westen in Sicherheit zu bringen. Die Orte liegen außerhalb der von israelischen Truppen besetzten Pufferzone im Südlibanon. Sonntag, 26. April Putin empfängt iranischen Außenminister in Moskau Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi wird am Montag zu Gesprächen in Moskau erwartet. Kremlsprecher Dmitri Peskow bestätigte im Gespräch mit russischen Staatsagenturen, dass sich Präsident Wladimir Putin mit Araghtschi treffen wolle. Weitere Details nannte er nicht. Kurz zuvor hatte auch das Außenministerium in Moskau den bevorstehenden Besuch gemeldet. Moskau und Teheran sind strategische Verbündete, allerdings ist Russland nicht bereit, den Partner im aktuellen Konflikt mit den USA militärisch zu unterstützen. In erster Linie erhält Teheran diplomatische Rückendeckung aus dem Kreml. Am Sonntag war Araghtschi für einen Kurzbesuch nach Islamabad gereist, um erneut iranische Bedingungen für eine Beendigung des Krieges an pakistanische Vermittler zu übermitteln, wie die Nachrichtenagentur Tasnim berichtete. Unklar ist weiter, wann und ob es eine neue Verhandlungsrunde mit den USA in Pakistan geben wird. Trump zu Iran: Wenn sie reden wollen, sollen sie anrufen US-Präsident Donald Trump fordert den Iran auf, bei Verhandlungsbedarf den Kontakt zu suchen. "Wenn sie reden wollen, können sie zu uns kommen oder uns anrufen", sagte Trump dem Sender Fox News. "Wissen Sie, es gibt ein Telefon. Wir haben schöne, sichere Leitungen." Der Iran wisse, was für ein Abkommen nötig sei. "Es ist ganz einfach, sie dürfen keine Atomwaffen haben, sonst gibt es keinen Grund für ein Treffen." Eine Stellungnahme der Regierung in Teheran liegt zunächst nicht vor. Irans Außenminister reist wieder nach Pakistan Einen Tag nach seiner Abreise aus Islamabad ist der iranische Außenminister Abbas Araghtschi laut Staatsmedien in die Hauptstadt Pakistans zurückgekehrt, das in den Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs vermittelt. Laut der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur Irna traf Araghtschi am frühen Sonntagabend (Ortszeit) nach einem Kurzbesuch im Oman wieder in Pakistan ein. Der iranische Außenminister war am Samstag nach Gesprächen mit pakistanischen Regierungsvertretern aus Islamabad abgereist. Daraufhin sagte US-Präsident Donald Trump eine Reise seiner Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner zu möglichen neuen Verhandlungen in Islamabad kurzfristig ab. Irans Außenminister berät in Oman über Nahost-Krieg Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hat bei Gesprächen im Oman über die Sicherheit in der Straße von Hormus und eine diplomatische Beilegung des Konflikts mit den USA beraten. Bei dem Treffen mit Sultan Haitham bin Tarik al-Said in Maskat bezeichnet Araghtschi die US-Militärpräsenz in der Region als eine Ursache für Unsicherheit und Spaltung, wie das iranische Außenministerium mitteilt. Er habe zudem einen regionalen Sicherheitsrahmen ohne Einmischung von außen gefordert. Oman hat in der Vergangenheit wiederholt zwischen dem Iran und den USA vermittelt. Palästinenser: Vier Tote bei israelischen Angriffen im Gazastreifen Bei Angriffen des israelischen Militärs im Gazastreifen sind nach palästinensischen Angaben mindestens vier Menschen getötet worden. Ein Mensch sei bei einem Luftangriff in der Nähe des Dorfes Al-Mughraka ums Leben gekommen, teilten örtliche Rettungskräfte am Sonntag mit. Zwei weitere Menschen seien durch israelischem Beschuss mit Schusswaffen und Panzern in der Nähe von Gaza-Stadt umgekommen. In Chan Junis im Süden hätten israelische Soldaten eine 40-jährige Frau erschossen. Das israelische Militär erklärte, es habe keine Kenntnis von einem Angriff in Chan Junis zum Zeitpunkt des gemeldeten Vorfalls. Die anderen Angriffe würden untersucht. Weiter teilte das Militär mit, es habe seit Freitag mehrere Kämpfer der Terrororganisation Hamas im Gazastreifen angegriffen und getötet. Die Gewalt in dem Küstengebiet hält trotz einer im Oktober 2024 vereinbarten Waffenruhe an. Fast täglich kommt es zu israelischen Angriffen auf Palästinenser. Israel und die mit dem Iran verbündete Hamas werfen sich gegenseitig Verstöße gegen die Waffenruhe vor. Seit Inkrafttreten der Waffenruhe wurden nach Angaben lokaler Rettungskräfte mindestens 800 Palästinenser getötet, zugleich wurden dem israelischen Militär zufolge vier Soldaten von palästinensischen Extremisten getötet. Nouripour zu Gespräch über Iran-Krieg in Saudi-Arabien Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour (Grüne) ist zu Gesprächen über die Folgen des Iran-Krieges und mögliche Wege aus der Krise nach Saudi-Arabien geflogen. Wie ein Mitarbeiter sagte, landete er in der Hauptstadt Riad, wo ihn unter anderem der saudische Außenminister Adel al-Jubair empfangen will. Geplant sei zudem ein Treffen mit dem Vorsitzenden des jemenitischen Präsidialrats, Raschad al-Alimi, teilte Nouripours Büro mit. Im Mittelpunkt stehe dabei der Austausch über den Konflikt mit den Huthi-Rebellen. Den Angaben zufolge wird der Bundestagsvizepräsident auch die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) besuchen. In Abu Dhabi sei neben anderen Terminen auch ein Austausch mit dem Industrieminister, Sultan Ahmed Al Jaber, geplant. US-Militär fängt iranisches Schiff ab Das US-Militär hat nach eigenen Angaben einen mit Sanktionen belegten Frachter der iranischen "Schattenflotte" abgefangen. Das Schiff sei im Arabischen Meer von einem Helikopter des Zerstörers "USS Pinckney" gestoppt worden und werde zurück in Richtung Iran eskortiert, teilte das US-Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit. Das abgefangene Schiff, die "M/V Sedan", gehört demnach zu den 19 Frachtern, die am Freitag mit Sanktionen des US-Finanzministeriums belegt wurden. Die Sanktionen zielen auf die sogenannte Schattenflotte des Iran ab, die nach US-Angaben von zentraler Bedeutung für Teherans Einnahmen aus dem Öl- und Gasexport ist. Samstag, 25. April Israel befiehlt massive Angriffe auf Hisbollah Die israelische Regierung hat das Militär angewiesen, Ziele der radikal-islamischen Hisbollah-Terrororganisation im Libanon massiv anzugreifen. Weitere Details sind in einer Mitteilung des Büros von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu nicht genannt worden. Zuvor sind nach Angaben der staatlichen libanesischen Nachrichtenagentur vier Menschen bei israelischen Angriffen im Südlibanon getötet worden. Die israelische Armee hat ihrerseits Raketenbeschuss der Hisbollah auf Israel gemeldet. Die anhaltenden Gefechte haben die Waffenruhe zwischen den Konfliktparteien auf die Probe gestellt. Iranischer Außenminister will erneut nach Pakistan Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi wird einem Medienbericht zufolge nach seinem Aufenthalt im Oman voraussichtlich erneut das Vermittlerland Pakistan besuchen. Danach werde er nach Russland weiterreisen, meldet die iranische Nachrichtenagentur Mehr. Trump sagt Gespräche in Pakistan ab Der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Jared Kushner, Schwiegersohn von US-Präsident Trump, werden nicht zu neuen Verhandlungen mit dem Iran nach Pakistan fliegen. Das sagte Trump dem TV-Sender Fox News. Er habe den beiden Unterhändlern gesagt: "Ihr werdet nicht wieder 18 Stunden fliegen, um nur herumzusitzen." Zuvor war der iranische Außenminister Abbas Araghtschi aus Pakistans Hauptstadt Islamabad abgereist. Lesen Sie hier mehr über die Absage der Iran-Gespräche. Iranischer Außenminister reist aus Pakistan ab Der iranische Außenminister hat Pakistan wieder verlassen. Abbas Araghtschi sei am Samstagabend (Ortszeit) nach ganztägigen Verhandlungen mit seiner Delegation abgereist, teilten pakistanische Beamte der Nachrichtenagentur AP mit. Offenbar kommt es nun nicht zu einer Gesprächsrunde mit Donald Trumps Sondergesandten Steve Witkoff und seinem Schwiegersohn Jared Kushner, die sich noch auf dem Weg nach Islamabad befinden. Zuvor hatte sich Araghtschi in Islamabad mit Premierminister Shehbaz Sharif und dem mächtigen Armeechef Feldmarschall Asim Munir getroffen und "die grundsätzlichen Positionen" des Iran erläutert, hieß es in einer Erklärung auf dem offiziellen Telegram-Kanal des Ministers. Vor ihrer Abreise hat die Delegation den pakistanischen Vermittlern ihre offizielle Liste mit Forderungen zur Beendigung des US-israelischen Krieges übergeben, berichtete "Al Jazeera". Ein iranischer Diplomat in Islamabad sagte der Nachrichtenagentur Reuters zu den Vorbehalten Teherans gegenüber den US-Positionen: "Grundsätzlich wird die iranische Seite keine Maximalforderungen akzeptieren." Iranischer Präsident ruft Bevölkerung zum Stromsparen auf Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat die Bevölkerung angesichts massiver Versorgungsengpässe zum Stromsparen aufgerufen. Laut der Nachrichtenagentur Mehr sagte Peseschkian, der Konsum müsse eingeschränkt werden. "Zu Hause sollten statt zehn Lampen nur zwei eingeschaltet sein – was spricht dagegen?" Peseschkian begründete die Krise primär mit militärischen Angriffen der USA und Israels auf die nationale Infrastruktur sowie einer "Belagerung". Damit bezieht er sich auf die US-Blockade iranischer Häfen. Eine unabhängige Schadensbilanz zu den behaupteten Treffern an Energieanlagen liegt jedoch bisher nicht vor. Fachleute der Internationalen Energieagentur (IEA) und unabhängige Analysten weisen darauf hin, dass die Ursachen der Krise vielschichtig sind. Demnach gelten seit Jahren eine marode Infrastruktur, staatlich subventionierte Niedrigpreise und gravierende Managementfehler als Haupttreiber des Energiemangels. Iran prahlt mit Raketenreserven Der Iran verfügt nach Darstellung des Verteidigungsministeriums weiterhin über einen erheblichen Teil seiner Raketenkapazitäten, die im bisherigen Konfliktverlauf mit den USA und Israel nicht zum Einsatz kamen. Wie Ministeriumssprecher, General Resa Talaie-Nik, laut der Nachrichtenagentur Tasnim weiter erklärte, setzt die heimische Rüstungsindustrie ihre Arbeit trotz der Schäden an einigen Produktionszentren sowohl sichtbar als auch unsichtbar fort. Die Produktionslinien seien über das Land verteilt. Demnach arbeiten rund 900 Unternehmen mit den Streitkräften und dem Verteidigungsministerium zusammen. Talaie-Nik gab an, dass der Iran derzeit mehr als 1.000 Waffentypen, darunter Raketen, Drohnen und militärische Ausrüstungen, im Land herstellt. Eine unabhängige Überprüfung der Angaben ist derzeit nicht möglich. Auch die Größe der tatsächlich noch einsatzfähigen Raketen- und Drohnenbestände ist ebenso unklar wie die aktuelle Produktionsrate in der Rüstungsindustrie. Minenjagdboot wird binnen Tagen ins Mittelmeer verlegt Das Minenjagdboot "Fulda" der Deutschen Marine soll samt Besatzung in den kommenden Tagen ins Mittelmeer verlegt werden. "Damit erfolgt eine Vorausstationierung für eine mögliche Beteiligung der Bundeswehr an einem multinationalen Einsatz zur Sicherung der Straße von Hormus", teilte eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums auf Anfrage mit. Durch diesen Schritt werde Zeit gespart, um die Fähigkeiten der "Fulda" schnell in den Einsatz zu bringen, sobald die durch die Bundesregierung dafür bestimmten Voraussetzungen erfüllt seien. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hatte zuvor der "Rheinischen Post" gesagt: "Wir werden einen Minensucher ins Mittelmeer verlegen und ihm ein Führungs- und Versorgungsschiff zur Seite stellen." Pistorius betonte gegenüber der Zeitung, Voraussetzung für einen Einsatz sei zuallererst ein Ende der Kampfhandlungen im Krieg der USA und Israels mit dem Iran. Zudem erinnerte er daran, dass ein solcher Einsatz nur mit einem Mandat des Bundestags möglich sei. Mit Blick auf die Rechtsgrundlage für einen solchen Einsatz nannte Pistorius es eine "angemessene und denkbare Option", das EU-Mandat für die Marinemission "Aspides" im Roten Meer zu erweitern. "Ein UN-Mandat wäre sicher besser, ist aber im Augenblick nicht wahrscheinlich." Deutschland ist regelmäßig mit einem Minenjagdboot beziehungsweise einem Führungs- und Versorgungsschiff im Minenabwehrverband 1 der Nato vertreten, der hauptsächlich vor den Küsten Nordeuropas unterwegs ist. Die übliche Besatzungsstärke eines Minenjagdbootes liegt zwischen 40 und 45 Personen. Insider: Iran hat seine Positionen an USA übermittelt Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hat Insidern zufolge dem Vermittler Pakistan in Islamabad die Forderungen der Teheraner Führung übermittelt. Dabei habe er auch iranische Vorbehalte gegen Forderungen der USA angebracht, sagt ein an den Gesprächen beteiligter pakistanischer Insider am Samstag der Nachrichtenagentur Reuters. Araghtschi war am Freitag in der pakistanischen Hauptstadt eingetroffen, wo bereits vor zwei Wochen eine erste Verhandlungsrunde über ein Kriegsende stattgefunden hat. Iranischen Angaben zufolge ist aber diesmal kein direktes Treffen mit US-Vertretern geplant. Für die US-Regierung sollen der Sondergesandte von Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner am Samstag nach Islamabad reisen. Erste Auslandsflüge starten wieder in Teheran Der internationale Flughafen in Teheran hat Auslandsflüge wieder aufgenommen. Die staatliche Nachrichtenagentur Irna und der Staatssender Irib bestätigten den Abflug der ersten Maschinen vom Imam-Khomeini-Flughafen nach Istanbul (Türkei), Maskat (Oman) und Medina (Saudi-Arabien). Insbesondere die Verbindung nach Medina ermöglicht gläubigen Muslimen wieder die Pilgerreise in die heilige Stadt Mekka. Zuvor war der iranische Luftraum für den zivilen internationalen Verkehr faktisch gesperrt, nachdem am 28. Februar direkte militärische Auseinandersetzungen zwischen den USA, Israel und dem Iran ausgebrochen waren. Westliche Fluggesellschaften umflogen die Region seitdem weiträumig. Die Wiedereröffnung folgt nun auf eine Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran, die am 8. April 2026 unter Vermittlung Pakistans vereinbart wurde. Bereits am 20. April gab die iranische Luftfahrtbehörde den Flughafen in Maschhad im Nordosten des Landes für internationale Verbindungen frei. Dies sollte das Drehkreuz in Teheran entlasten. Trotz der Öffnung meiden europäische Fluggesellschaften wie die Lufthansa Group den iranischen Luftraum weiterhin. Als Gründe werden die instabile Lage im Nahen Osten und eine erhöhte Gefährdung der zivilen Luftfahrt angegeben. Außenminister des Iran beginnt Krisendiplomatie in Pakistan Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hat in Pakistan Gespräche für eine Beilegung des Konflikts mit den USA aufgenommen. Laut Angaben des Staatssenders Irib traf sich Araghtschi in Islamabad mit dem pakistanischen Verteidigungsminister, Feldmarschall Asim Munir, der eine Schlüsselrolle in den Vermittlungen spielt. Im weiteren Verlauf werden die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner ebenfalls zu Gesprächen in Pakistan erwartet. Laut dem iranischen Außenamtssprecher Ismail Baghaei ist bislang jedoch kein Treffen mit der amerikanischen Seite geplant. Trotz Waffenruhe: Sechs Tote bei israelischen Luftangriffen Trotz der Verlängerung der Feuerpause sind bei israelischen Angriffen im Libanon am Freitag nach libanesischen Angaben sechs Menschen getötet worden. Zwei weitere Menschen seien bei israelischen Luftangriffen im Südlibanon verletzt worden, teilte das Gesundheitsministerium in Beirut mit. Die israelische Armee hatte zuvor erklärt, sie habe sechs Hisbollah-Kämpfer bei einem Feuergefecht im südlibanesischen Dorf Bint Dschbeil getötet. "Die Luftangriffe des israelischen Feindes auf den Südlibanon heute, am 24. April, führten zum Märtyrertod von sechs Bürgern und zur Verwundung von zwei weiteren", erklärte das Ministerium in einer Stellungnahme. Den Angaben zufolge wurden zwei der Menschen in Wadi al-Hudschair getötet, zwei weitere in Tulin und je einer in Srifa und Jater – alle Orte liegen im Südlibanon. Ob die vom libanesischen Gesundheitsministerium gemeldeten Toten in Verbindung mit den von der israelischen Armee gemeldeten tödlichen Angriffen standen, war zunächst nicht klar. Seit Beginn des Krieges im Libanon am 2. März 2026 sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums 2.491 Menschen bei israelischen Angriffen getötet worden. Freitag, 24. April USA wollen "Lebensader des Iran" treffen Die US-Regierung will den wirtschaftlichen Druck auf den Iran mit weiteren Sanktionen erhöhen. Das US-Finanzministerium belegte die chinesische Ölraffinerie Hengli wegen ihrer umfassenden Geschäfte mit Teheran mit Sanktionen, wie es in einer Mitteilung des Ministeriums hieß. "Unabhängige Raffinerien mit Sitz in China spielen weiterhin eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung der iranischen Ölwirtschaft, und Hengli ist einer der größten Abnehmer von Rohöl und anderen Erdölprodukten aus dem Iran", teilte das Ministerium mit. Hengli habe iranisches Erdöl im Wert von mehreren Milliarden Dollar gekauft. Es handele sich um die zweitgrößte derartige Raffinerie in ganz China. Zusätzlich verhängte das Ministerium Sanktionen gegen etwa 40 Reedereien und Schiffe, die laut Mitteilung als Teil der iranischen Schattenflotte operieren. Sie stellen demnach eine "finanzielle Lebensader" für die Führung in Teheran dar. Die Sanktionen sehen vor, dass Vermögenswerte eingefroren werden und es US-Bürgern untersagt ist, mit den betroffenen Firmen Geschäfte zu machen. Witkoff und Kushner reisen für Iran-Gespräche nach Pakistan Im Bemühen um eine Beendigung des Iran-Krieges reisen der US-Sondergesandte Steve Witkoff und der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, nach Pakistan zu Verhandlungen mit Vertretern Teherans. Beide fliegen am Samstagmorgen (Ortszeit Washington) ab, wie US-Regierungssprecherin Karoline Leavitt sagte. Ihr zufolge bat Teheran um die Gespräche. Laut dem Sender CNN und dem Nachrichtenportal "Axios" sollen sich die beiden US-Vertreter mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi treffen. Dieser hatte zuvor mit pakistanischen Vermittlern telefoniert und dabei über "regionale Entwicklungen und Themen in Verbindung mit der Waffenruhe" gesprochen. CNN zufolge reist US-Vizepräsident JD Vance nicht nach Pakistan, da der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf nicht an den Gesprächen teilnehme. Ghalibaf werde im Weißen Haus als Spitze der iranischen Delegation und damit als Pendant von Vance angesehen, hieß es. Israel meldet Drohnenbeschuss der Hisbollah Trotz der Verlängerung der Feuerpause im Krieg zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah bleibt die Lage unruhig. Israels Armee meldete am Nachmittag einen Drohnenangriff der vom Iran unterstützten Miliz auf Israel. Das Fluggerät sei abgeschossen worden, ehe es Israel erreicht habe. In mehreren Gegenden im Norden des Landes wurden dennoch Warnsirenen ausgelöst. Mit Sprengstoff beladene Drohnen der Hisbollah seien zudem in der Nähe eines israelischen Soldaten im Südlibanon detoniert, teilte Israels Armee weiter mit. Es habe keine Verletzten in den Reihen des israelischen Militärs gegeben. Israels Armee sprach von einem "eklatanten Verstoß gegen die Waffenruhe-Vereinbarung". Auch die Hisbollah warf Israel erneut vor, das Abkommen verletzt zu haben. Israels Armee forderte derweil die Einwohner des südlibanesischen Orts Deir Amas, von wo aus die Hisbollah Geschosse abgefeuert habe, zur Flucht auf. Für das Gebiet hatte das israelische Militär bereits während des Krieges einen Fluchtaufruf veröffentlicht. Zuletzt waren einige Einwohner dorthin zurückgekehrt. Libanesische Sicherheitskreise bestätigten am Nachmittag einen israelischen Luftangriff dort. Berichte über Opfer gab es zunächst nicht.



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