Buchungslage an der Ostsee: Sonniges Wetter lockt Urlauber nach Mecklenburg-Vorpommern
Am langen Mai-Wochenende soll es in Mecklenburg-Vorpommern sonnig und warm werden. Besonders in den Küstenorten rechnen Vermieter und Hotelbetreiber mit vollen Betten - es gibt aber noch Platz.
Bei sonnigem und frühsommerlichem Wetter erwarten die Urlaubsorte in Mecklenburg-Vorpommern an diesem Wochenende zahlreiche Urlauber und Tagestouristen. Das erklären Tourismusexperten auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.
"Wir gehen davon aus, dass die positiven Wetterprognosen für das Feiertagswochenende viele Gäste ins Urlaubsland locken werden, die die Sonne an Stränden und Seen genießen möchten", sagt Peter Kranz, der Geschäftsführer der MV Tourismus GmbH.
Viele Veranstaltungen im ganzen Land
Für die Gäste gebe es eine Fülle an Angeboten in Mecklenburg-Vorpommern, von Anbade-Veranstaltungen über Sandburgen-Wettbewerbe bis hin zu Open-Air-Konzerten. "Die Natur zeige sich im Mai von ihrer besten Seite unter anderem mit frisch belaubten Unesco-Buchenwäldern auf der Insel Rügen und in der Mecklenburgischen Seenplatte", sagt Kranz.
Auch Lars Schwarz, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) in Mecklenburg-Vorpommern, zeigt sich sehr zuversichtlich, "dass die Sonne und deutlich höhere Temperaturen zusätzlich auch kurz entschlossene Gäste ins Land locken werden."
Kurzfristige Buchungen sind weiter möglich und willkommen
Einige Häuser seien am langen Mai-Wochenende bereits voll belegt. Im ganzen Land gebe es aber im Zeitraum von Donnerstag bis Sonntag noch freie Kapazitäten in allen Quartieren. Kurzfristige Buchungen sind demnach willkommen. "Wir hoffen, dass wir nach dem enttäuschenden Ostergeschäft jetzt ein bisschen was rausholen können", sagt Schwarz. Das Wetter sei in MV zu Ostern eher kühl gewesen.
Bei Restaurantbesuchen halte die Zurückhaltung der Gäste, die mit der Energiekrise begonnen habe, an. Der Trend geht dahin, dass einige eher ein Fischbrötchen essen, statt ins Restaurant zu gehen, oder im Hotel später und ausgiebiger frühstücken, um das Mittagessen zu sparen, wie der Dehoga-Präsident sagt. Seine Beobachtung: "Die Leute haben weniger, und die, die etwas haben, geben weniger aus."
