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WM 2026 aktuell: VAR erhält mehr Macht – viele Neuerungen gegen Zeitspiel

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Die Zuschauer müssen sich bei der WM 2026 auf einige Veränderungen einstellen. Der VAR darf häufiger eingreifen, Zeitspiel soll zudem stärker unterbunden werden. An der WM 2026 nehmen erstmals 48 Nationen teil, in den USA, Kanada und Mexiko wird damit, gemessen an der Zahl der Teilnehmer und der Partien, die bis dato größte Weltmeisterschaft der Geschichte stattfinden. Dabei ändert sich nicht nur der Modus, sondern auch einiges auf dem Platz. Vor allem an den Befugnissen des Video Assistant Referee (VAR, Videoassistent oder Videoschiedsrichter) hat die Fifa Veränderungen vorgenommen. WM 2026: VAR darf bei mehr Situationen eingreifen In welchen Spielsituationen sich der VAR einschalten darf, ist über sämtliche Wettbewerbe hinweg vom International Football Association Board (Ifab) genau definiert. Der VAR überprüfte bis zuletzt Tore in ihrer Entstehung, (mögliche) Rote Karten, (mögliche) Elfmeter sowie Spielerverwechslungen. Das Ifab hat im Februar aber mehrere Regeländerungen verabschiedet, die mit dem Beginn der WM 2026 greifen. WM-Spielplan 2026: Alle Spiele und Termine Erste Endrunde mit 48 Mannschaften: So funktioniert der neue WM-Modus Der VAR wird künftig auch auf falsch gegebene Eckbälle aufmerksam machen. Dies soll in Echtzeit erfolgen, um den Spielfluss nach Möglichkeit nicht zu stören. Ob diese Regelung ab der neuen Saison auch in der Bundesliga Anwendung findet, ist noch offen. Das Ifab überlässt bei dieser Maßnahme den Organisatoren der einzelnen Wettbewerbe die Entscheidung über eine Einführung. Neu ist auch, dass der VAR bei Gelb-Roten Karten die zweite Gelbe überprüfen darf, sofern der Schiedsrichter auf dem Feld diese gezeigt hat. Der Videoassistent darf sich nicht einschalten, wenn der Schiedsrichter auf dem Feld einem bereits verwarnten Spieler keine zweite Gelbe Karte gezeigt hat. Fifa führt für WM 2026 neues System für Gelbsperren ein Die Fifa selbst hat auch eine Überarbeitung der Gelbsperren vorgenommen. In der Vergangenheit war ein Spieler nach seiner zweiten Gelben Karte für die darauffolgende Partie gesperrt. Das führte 2002 dazu, dass DFB-Profi Michael Ballack das Endspiel gesperrt verpasst hat. In der Folge wurde die Regelung eingeführt, dass die Anzahl an gesammelten Gelben Karten nach dem Viertelfinale zurückgesetzt wird. Im Kern bleibt die bisherige Mechanik bestehen: Ein Spieler wird nach zwei Gelben Karten für eine Partie gesperrt, während des Turnierverlaufs wird die Anzahl gesammelter Karten aber zweimal zurückgesetzt: zum ersten Mal nach den drei Gruppenspielen, ein zweites Mal nach dem Viertelfinale. Die Fifa hat diese Änderung wegen der zusätzlichen Runde des Sechzehntelfinales eingeführt. Gänzlich neu ist eine Regelung, die Rote Karten betrifft. Bedeckt ein Spieler bei einer Auseinandersetzung mit einem Gegenspieler seinen Mund, dürfen Schiedsrichter eine Rote Karte zeigen. Das Ifab will damit diskriminierendes und unangemessenes Verhalten unterbinden. Anlass der Regeländerung ist Benfica-Profi Gianluca Prestianni. Er soll Real Madrids Vinícius Júnior in einem Champions-League-Spiel rassistisch beleidigt haben, hielt sich dabei die Hand vor den Mund. Die Uefa sperrte ihn letztlich wegen homophober Äußerungen. Der Unparteiische darf künftig auch einen Platzverweis aussprechen, wenn ein Spieler aus Protest gegen eine Entscheidung das Feld verlässt. Gleiches gilt für Teambetreuer, die ihre Spieler zum Verlassen des Platzes auffordern. Verursacht ein Team einen Spielabbruch, wird die Partie grundsätzlich für den Gegner gewertet. Das Ifab reagiert damit auf den Eklat beim Afrika-Cup-Finale. WM 2026: Zeitspiel soll konsequenter bestraft werden Zur Saison 2025/26 hat das Ifab bereits die Acht-Sekunden-Regel bei Abschlägen von Torhütern eingeführt, um dem Zeitspiel entgegenzuwirken. Mit dem Beginn der WM 2026 folgen weitere Maßnahmen. So findet künftig auch die Fünf-Sekunden-Regel bei der Ausführung von Abstößen und Einwürfen Anwendung. Der Schiedsrichter muss dafür einen gut ersichtlichen Countdown mit seinen Fingern signalisieren, diesen beginnt er nach eigenem Ermessen. Verstößt ein Spieler gegen die Regel, wechselt der Ballbesitz. Auch Einwechslungen sollen bei der WM 2026 schneller vonstattengehen. Spieler, die ausgewechselt werden, müssen das Feld ab dem Aufleuchten der Anzeigetafel binnen zehn Sekunden verlassen. Braucht ein Profi länger, muss der für ihn eingewechselte Mitspieler zunächst draußen warten. Er darf das Feld erst während der ersten Spielunterbrechung nach Ablauf einer Minute betreten. Bis dahin spielt sein Team also in Unterzahl. Gegen übermäßiges Zeitspiel richtet sich auch eine neue Regelung rund um Behandlungsunterbrechungen. Wenn sich ein Spieler auf dem Feld behandeln lässt, muss er anschließend eine Minute lang draußen bleiben. Das gilt jedoch nicht, wenn die Verletzung Folge eines Foulspiels ist, bei dem der Schiedsrichter eine Gelbe oder Rote Karte zückt. Auch Torhüter sind davon ausgenommen. Bei der WM 2026 wird es mehr Trinkpausen geben Trinkpausen finden seit einigen Jahren im Fußball Anwendung, um den Profis bei Spielen in extremer Hitze eine kurze Erfrischung zu ermöglichen. Bei der WM 2026 werden derartige Unterbrechungen nicht mehr einer kurzfristigen Entscheidung unterliegen, sondern bei sämtlichen Spielen verpflichtend durchgeführt. Manolo Zubiria, Turnierdirektor der WM 2026, erklärte die Umsetzung: "Unabhängig vom Stadion, von einem etwaigen Dach und den Temperaturen gibt es bei allen Spielen eine dreiminütige Trinkpause. In beiden Hälften dauern sie genau drei Minuten, sobald der Schiedsrichter pfeift." Die Unterbrechung kommt nicht nur den Profis auf dem Feld zugute, sondern auch den übertragenden TV-Sendern. Denn während der Trinkpausen dürfen Werbungen mit einer maximalen Dauer von 80 Sekunden gezeigt werden. Eine Werbung darf frühestens 20 Sekunden nach dem Pfiff des Schiedsrichters beginnen, spätestens 30 Sekunden vor Wiederaufnahme des Spiels muss sie enden.



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