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Iran-Krieg aktuell: Bericht bringt Vermittler Pakistan in Erklärungsnot

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Pakistans Regierung gerät nach einem Bericht in die Kritik. Die Emirate griffen in April offenbar den Iran an. Alle Entwicklungen im Newsblog. Dienstag, 12. Mai USA: Auch China lehnt iranische Maut in der Straße von Hormus ab Die USA und China sind sich nach Angaben des US-Außenministeriums einig, dass kein Land Gebühren für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus erheben darf. US-Außenminister Marco Rubio und sein chinesischer Amtskollege Wang Yi hätten dies bereits in einem Telefonat im April bekräftigt, sagte Ministeriumssprecher Tommy Pigott am Dienstag. Die chinesische Botschaft in Washington widersprach dieser Darstellung nicht und betonte das gemeinsame Interesse an einer ungehinderten Durchfahrt. Die Erklärung des Ministeriums erfolgte kurz vor einem Treffen von US-Präsident Donald Trump mit seinem chinesischen Kollegen Xi Jinping in Peking . Zuvor hatte Trump vor seinem Abflug nach China gesagt, er werde mit Xi zwar ausführlich über das Thema Iran sprechen, benötige jedoch nicht dessen Hilfe. Politische Beobachter hatten indes darauf verwiesen, dass Trump sehr wohl Hilfe aus China benötige. China hatte im April eine von den USA unterstützte UN-Resolution zum Schutz der Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus noch mit einem Veto gestoppt. Im April hatte Trump gesagt, China werde große Probleme bekommen, wenn es Waffen an den Iran liefere. Zuvor hatte es entsprechende Medienberichte gegeben, die sich auf Ergebnisse der US-Geheimdienste gestützt hatten. Der Iran hat die für den Welthandel wichtige Wasserstraße nach dem Beginn der US-israelischen Angriffe am 28. Februar nahezu vollständig blockiert. Dies löste Schockwellen an den globalen Energiemärkten aus, da vor dem Konflikt ein Fünftel der weltweiten Öl- und Erdgaslieferungen durch die Meerenge transportiert wurde. Teheran fordert als Vorbedingung für ein Ende der Auseinandersetzungen das Recht, Durchfahrtsgebühren von Schiffen zu erheben. Trump-Vertrauter Graham: "Sollten uns nach anderem Vermittler umsehen" Der einflussreiche US-Senator Lindsey Graham hat sich empört über einen Medienbericht gezeigt, wonach Pakistan als Vermittler im Iran-Krieg Teheran das Abstellen von Flugzeugen auf seinen Stützpunkten gestatten soll. "Ich traue Pakistan nicht über den Weg", sagte der Republikaner in einem Senatsausschuss. Er konfrontierte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth und Generalstabschef Dan Caine mit der Frage, ob der Bericht zutreffend sei. Keiner der beiden wollte sich zu dem Sachverhalt äußern. "Wenn tatsächlich iranische Flugzeuge auf pakistanischen Stützpunkten stationiert sind, um iranische Militäranlagen zu schützen, dann sagt mir das, dass wir uns nach jemand anderem als Vermittler umsehen sollten", sagte Graham. Er vermutete dies als Grund für die seit Wochen stockenden Verhandlungen zwischen Washington und Teheran. US-Präsident Donald Trump lehnt es derweil ab, Pakistan als Vermittler auszutauschen. "Nein, sie sind toll", sagte er kurz vor seinem Abflug nach Peking zu einem Treffen mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping. Zuvor hatte der US-Sender CBS News unter Berufung auf namentlich nicht genannte US-Regierungsvertreter berichtet, der Iran habe Flugzeuge nach Pakistan und Afghanistan verbracht. Teheran habe kurz nach Trumps Verkündung der Waffenruhe im April mehrere Militärflugzeuge auf eine Militärbasis in der Nähe von Islamabad geflogen. Das pakistanische Außenministerium wies den CBS-Bericht in einer Stellungnahme als "irreführend und reißerisch" zurück. Einige Flugzeuge des Iran und der USA seien nach Verkündung der Waffenruhe in Pakistan angekommen, um die Logistik im Rahmen der Friedensverhandlungen der beiden Länder in Islamabad zu unterstützen. Einige Flugzeuge und Personal seien anschließend in Erwartung weiterer Gespräche im Land verblieben. Teheran: USA wollen vollständige Kapitulation Irans Mit Blick auf die Ungewissheit über die Zukunft des Iran-Kriegs kritisiert Teheran die Verhandlungsstrategie der Vereinigten Staaten. Die USA strebten keine echten Verhandlungen an, sondern die vollständige Kapitulation Irans, zitierte die iranische Nachrichtenagentur Isna Außenamtssprecher Ismail Baghai. In einem Interview mit dem indischen Magazin "India Today Global" sagte der Sprecher demnach, statt einer Geben- und Nehmen-Diplomatie verfolgten die USA mit ihren Forderungen die Unterordnung seines Landes. Den USA gehe es nicht um eine friedliche Lösung, sondern um ein Kapitulationsdokument, schrieb auch der iranische Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi auf X. Der Standpunkt Irans sei eindeutig: Man wolle eine Beendigung der Kampfhandlungen, keine Wiederaufnahme des Konflikts, Entschädigungen, ein Ende der Blockade, Aufhebung von Sanktionen sowie die Achtung internationaler Rechte des Iran. US-Präsident Donald Trump hatte am Montag die seit fast fünf Wochen dauernde Waffenruhe öffentlich infrage gestellt. Grund dafür sei der "dämliche Vorschlag" aus Teheran zur Beendigung des Krieges. Er nahm dabei Bezug auf ein Verhandlungsdokument, das die iranische Seite übermittelt hatte. Aus Parlamentskreisen in Teheran hieß es am Dienstag, dass die iranische Regierung ein Wiederaufflammen der Kampfhandlungen für wahrscheinlich halte. Eine gut informierte Quelle sagte, es gebe keine Entwicklungen mit Blick auf die Verhandlungen zwischen Teheran und Washington. Pentagon: Iran-Krieg kostete "eher" 29 Milliarden Dollar Die Kosten des Iran-Krieges für die Vereinigten Staaten sind nach Schätzungen eines hochrangigen Pentagon-Mitarbeiters deutlich gestiegen. Die Ausgaben lägen mittlerweile "eher" bei 29 Milliarden US-Dollar (gut 24,6 Milliarden Euro), sagte Jules W. Hurst III bei einer Anhörung des Repräsentantenhauses. Grund dafür seien Reparatur- und Ersatzbeschaffungen sowie "allgemeine Betriebskosten". Ende April hatte er noch von schätzungsweise 25 Milliarden US-Dollar (rund 21,2 Milliarden Euro) gesprochen. Diese beinhalteten alle Ausgaben der "Operation Epic Fury" (auf Deutsch etwa: "Operation Epische Wut"), die seit Beginn Ende Februar angefallen seien. Der größte Teil des Geldes davon sei für Munition aufgewendet worden. Derzeit versucht das Pentagon, eine deutliche Erhöhung der Verteidigungsausgaben genehmigt zu bekommen. Der Haushaltsentwurf der Trump-Regierung sieht für das Haushaltsjahr 2027 knapp 1,5 Billionen US-Dollar für Verteidigungsausgaben vor. Iran weitet Gebiet der Straße von Hormus aus Der Iran weitet das als Straße von Hormus bezeichnete Gebiet deutlich aus und erklärt die Meerenge zu einem "riesigen Einsatzgebiet". Sie werde nicht mehr als schmaler Streifen um eine Handvoll Inseln betrachtet, sondern sei in ihrem Umfang und ihrer militärischen Bedeutung erheblich erweitert worden, sagt Mohammad Akbarsadeh, ein ranghoher Offizier der Marine der Revolutionsgarden, der staatlichen Nachrichtenagentur Fars zufolge. "Früher wurde die Straße von Hormus als begrenzter Bereich um Inseln wie Hormus und Hengam definiert, doch heute hat sich diese Sichtweise geändert", sagt Akbarsadeh. Die strategische Zone erstrecke sich nun von der Stadt Dschask im Osten bis zur Insel Siri im Westen. Es ist bereits die zweite derartige Ausweitung seit Beginn des Konflikts mit den USA und Israel . Etwa ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssigerdgasangebots wird üblicherweise durch die Meerenge transportiert. US-Diplomat gibt Auskunft über Iron Dome in Emiraten Der amerikanische Botschafter in Israel hat den Einsatz des israelischen Raketenabwehrsystems Iron Dome in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) während des jüngsten Iran-Kriegs bestätigt. Israel habe dem Golfstaat Batterien von Iron Dome (Eisenkuppel) geschickt sowie Soldaten, die bei der Bedienung geholfen hätten, sagte Botschafter Mike Huckabee bei einer Konferenz der Universität Tel Aviv . Die Vereinigten Arabischen Emirate waren nach Angaben der israelischen Denkfabrik INSS während des Kriegs neben Israel am meisten von iranischen Raketen- und Drohnenangriffen betroffen. Das Portal "Axios" hatte zuerst über den Einsatz der israelischen Raketenabwehr in den Emiraten zum Schutz vor iranischen Geschossen berichtet. Die Zusammenarbeit zwischen Israel und den Emiraten in den Bereichen Militär, Sicherheit und Nachrichtendienste habe während des Kriegs einen neuen Höhepunkt erreicht. US-Präsident Donald Trump hatte 2020 in seiner ersten Amtszeit die sogenannten Abraham-Abkommen auf den Weg gebracht. In der Folge normalisierten die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain, Marokko und der Sudan ihre Beziehungen zu Israel. Iran droht mit Urananreicherung auf waffentaugliche 90 Prozent Der Iran droht damit, bei einem erneuten Angriff sein Uran auf einen atomwaffentauglichen Reinheitsgrad anzureichern. "Eine der Optionen des Irans im Falle eines weiteren Angriffs könnte die Anreicherung von Uran auf 90 Prozent sein", schrieb der Abgeordnete Ebrahim Resaei, der Sprecher des parlamentarischen Ausschusses für nationale Sicherheit und Außenpolitik ist, auf der Online-Plattform X. "Wir werden dies im Parlament prüfen." Die USA und Israel haben den Iran am 28. Februar mit dem erklärten Ziel angegriffen, die Islamische Republik daran zu hindern, Atomwaffen zu entwickeln. Derzeit besteht eine Waffenruhe. Medien: Mindestens sechs Tote im Süden des Libanon bei israelischen Angriffen Bei israelischen Luftangriffen im Süden des Libanon sind Medienberichten zufolge mindestens sechs Menschen getötet worden. Sieben weitere Menschen wurden bei den Angriffen in der Nacht zu Dienstag zudem verletzt, wie die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete. Getroffen wurde demnach ein Haus in der Stadt Kfar Dunine. Die israelische Armee äußerte sich zunächst nicht zu den Angriffen. Israels Streitkräfte hatten zuletzt ihre Angriffe auf Ziele der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz im Libanon verstärkt. Am Samstag hatte die israelische Armee mitgeteilt, sie habe in den vergangenen 24 Stunden mehr als 85 Infrastruktur-Einrichtungen der Hisbollah "aus der Luft und vom Boden aus" getroffen. Darunter seien Waffenlager, Abschussvorrichtungen und Bauten gewesen, die von der Hisbollah genutzt worden seien, um "terroristische Aktivitäten gegen israelische Zivilisten und Soldaten voranzutreiben". Emirate griffen im April wohl den Iran an Die Vereinigten Arabischen Emirate haben laut einem Bericht des "Wall Street Journal" im Iran-Krieg im April die Islamische Republik angegriffen. Die Angriffe hätten sich gegen eine Raffinerie auf der iranischen Insel Lawan gerichtet, berichtete die US-Zeitung am Montag. Die Zeitung nannte kein genaues Datum für die angebliche Attacke. Bisher waren keine Angriffe der Vereinigten Arabischen Emirate auf den Iran bekannt. Die Nachrichtenagentur AFP konnte die Angaben des "Wall Street Journal" zunächst nicht unabhängig überprüfen. Der iranische Sender Irib hatte am 8. April berichtet, Raketen- und Drohnenangriffe unter anderem auf die Emirate seien "wenige Stunden nach dem Angriff auf die Ölanlagen der Insel Lawan" ausgeführt worden. Die Emirate gehören zu den engsten Verbündeten der USA in der Golfregion. Nach Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran Ende Februar war das Land stark von iranischen Angriffen betroffen. Dabei wurden nicht nur Einrichtungen mit Verbindungen zu den USA beschossen, sondern auch zivile Infrastruktur, Energieanlagen und Wahrzeichen. Atom-U-Boot der US-Marine in Gibraltar eingelaufen "Der Hafenbesuch demonstriert die Leistungsfähigkeit, Flexibilität und das anhaltende Engagement der USA gegenüber ihren Nato-Verbündeten", teilte die Sechste Flotte der US-Marine mit. Ob das Schiff im Rahmen des Iran-Krieges nach Gibraltar geschickt wurde, war zunächst unklar. Das nuklear betriebene Boot der sogenannten Ohio-Klasse sei bereits am Sonntag angekommen – um welches Exemplar es sich genau handelt, blieb offen. US-Medien zufolge handelt es sich bei den U-Booten um eine der geheimsten Waffen des US-Militärs. So seien die genauen Standorte von U-Booten, die auch nuklear bestückt werden können, grundsätzlich streng geheim, berichtete die Zeitung "The Hill". U-Boote der Ohio-Klasse können mit sogenannten Trident-II-(D5)-Raketen bestückt werden, die wiederum mit mehreren nuklearen Sprengköpfen ausgestattet werden können. Ob das nun in Gibraltar aufgetauchte Boot nuklear bewaffnet ist, war zunächst unklar. Die US-Marine verwies lediglich auf "ballistische Raketen". Montag, 11. Mai US-Finanzministerium verhängt neue Restriktionen gegen Iran Die US-Regierung hat neue Sanktionen gegen den Iran verkündet. "Während das iranische Militär verzweifelt versucht, sich neu zu formieren, wird 'Economic Fury' dem Regime weiterhin die Finanzierung für seine Waffenprogramme, terroristischen Stellvertretergruppen und nuklearen Ambitionen entziehen", sagte Finanzminister Scott Bessent. Demnach sind von den neuen Maßnahmen unter anderem zwölf Personen und Firmen rund um die Revolutionsgarden betroffen. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump die Waffenruhe mit dem Iran als "halb tot" bezeichnet. Medienberichten zufolge hatten die USA dem Iran zuvor ein einseitiges Memorandum zugestellt, auf dessen Grundlage weiter über eine umfassende Friedenslösung verhandelt werden soll. Als Hauptbedingung für eine Einigung nannte Trump einen Verzicht des Iran auf Atomwaffen. Laut US-Medien sieht die Vereinbarung vor, dass sich Teheran zu einem Moratorium für die Urananreicherung verpflichtet und die USA im Gegenzug eingefrorene iranische Gelder in Milliardenhöhe freigeben. Nach Angaben des Außenamts in Teheran umfassen die Forderungen des Iran "ein Ende des Krieges in der Region", die Aufhebung der US-Blockade iranischer Häfen sowie die "Freigabe von Vermögenswerten, die dem iranischen Volk gehören und seit Jahren zu Unrecht gesperrt sind". Trump: Irans Angebot ist "Müll" US-Präsident Donald Trump hat das iranische Angebot an die USA als "Müll" bezeichnet. Im Weißen Haus sagte Trump auf die Frage nach dem Zustand des Waffenruhe-Abkommens, dieses sei "halb tot". "Es ist unglaublich schwach, ich würde sagen das Schwächste. Ich habe meine Zeit verschwendet, als ich es gelesen habe, ich habe es nicht mal zu Ende gelesen." Saudischer Öl-Chef warnt: "Größter Energieschock" der Geschichte Der Iran-Krieg hat nach Einschätzung des Chefs des saudischen Ölkonzerns Saudi Aramco den größten Energieschock der Geschichte ausgelöst. "Selbst wenn die Straße von Hormus heute wieder geöffnet würde, würde es noch Monate dauern, bis sich der Markt wieder stabilisiert hat", sagte Amin Nasser am Montag vor Investoren in Riad. Sollte sich die Öffnung der Meerenge um weitere Wochen verzögern, würde sich eine Normalisierung "bis ins Jahr 2027 hinziehen". Der Markt habe einen "beispiellosen Versorgungsverlust" von rund einer Milliarde Barrel Öl erlebt, sagte Nasser. Teilweise ausgeglichen worden seien die Ausfälle durch Freigabe strategischer Ölreserven und durch alternative Transportwege. So sei die saudi-arabische Ost-West-Pipeline, die Ölfelder am Persischen Golf mit dem Roten Meer verbindet, zuletzt mit ihrer Höchstkapazität von sieben Millionen Barrel täglich genutzt worden, hatte Saudi Aramco am Sonntag mitgeteilt. Der Konzern gab Sonntag einen Anstieg seines Nettogewinns im ersten Quartal um 25,5 Prozent bekannt. Grund sind die deutlich gestiegenen Ölpreise infolge des Iran-Krieges und der Blockade der Straße von Hormus. EU beschließt Sanktionen gegen israelische Siedler Die Außenminister der EU-Staaten haben sich nach dem Ende einer langen ungarischen Blockade auf die Verhängung weiterer Sanktionen wegen der Gewalt radikaler israelischer Siedler gegen Palästinenser im Westjordanland verständigt. Die Maßnahmen sollen etwa zehn Personen und Organisationen treffen, wie die Deutsche Presse-Agentur von Diplomaten erfuhr. Die geplanten Sanktionsbeschlüsse werden unter anderem zur Folge haben, dass in der EU Vermögenswerte eingefroren werden müssen. Für Personen würde zusätzlich ein EU-Einreise- und Durchreiseverbot gelten. Details zu den betroffenen Personen und Organisationen sollen bekanntgegeben werden, wenn die Sanktionen vermutlich in den kommenden Wochen formell beschlossen werden. Den Angaben zufolge werden allerdings nicht wie ursprünglich in Erwägung gezogen, auch Finanzminister Bezalel Smotrich und Polizeiminister Itamar Ben-Gvir sanktioniert. Für diesen Schritt gebe es weiterhin nicht den erforderlichen Konsens, hieß es. Mit den geplanten Sanktionen will die EU ein klares Zeichen gegen die Gewalt von Siedlern setzen. Seit dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 und dem dadurch ausgelösten Gaza-Krieg hat die Gewalt radikaler israelischer Siedler gegen Palästinenser und deren Eigentum im besetzten Westjordanland deutlich zugenommen. In israelischen Medien ist dabei zunehmend von "jüdischem Terror" die Rede. Trump will Xi wohl wegen Iran unter Druck setzen US-Präsident Donald Trump will Chinas Staatschef Xi Jinping bei ihrem Treffen in Peking offenbar dazu drängen, die Unterstützung Chinas für Iran einzuschränken. Das berichtete die "Financial Times" unter Berufung auf US-Regierungsvertreter. Demnach soll es unter anderem um chinesische Lieferungen sogenannter Dual-Use-Güter gehen, die sowohl im zivilen Bereich als auch militärisch genutzt werden könnten. Die US-Regierung wirft chinesischen Firmen vor, den Iran bei militärischen Operationen unterstützt zu haben. Erst vor wenigen Tagen verhängten die USA Sanktionen gegen mehrere chinesische Unternehmen. Sie sollen den Iran unter anderem mit Satellitendaten sowie Komponenten für Luftabwehrsysteme versorgt haben. Trump wolle das Thema nun erneut direkt bei Xi ansprechen, hieß es aus Washington. Neben dem Iran-Krieg dürften bei dem Gipfel auch Handelsfragen und der Streit um Taiwan eine Rolle spielen. US-Vertreter betonten jedoch, dass keine Änderung der amerikanischen Taiwan-Politik geplant sei. Trump reist am Mittwoch nach China und trifft Xi Jinping. EU-Außenbeauftragte für Sanktionen gegen jüdische Siedler im Westjordanland Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat neue Sanktionen gegen israelische Siedler in Aussicht gestellt. "Ich erwarte eine politische Einigung auf die Sanktionen gegen gewalttätige Siedler", sagte Kallas vor einem Treffen der EU-Außenminister in Brüssel am Montag. "Hoffentlich schaffen wir es", fügte sie hinzu. Iran antwortet auf US-Vorschlag – Trump: Völlig inakzeptabel Bei den Verhandlungen für eine diplomatische Lösung des Iran-Kriegs ist weiterhin kein Durchbruch in Sicht. US-Präsident Donald Trump hält die jüngste Antwort des Iran auf den US-Vorschlag zur Beendigung des Krieges für "völlig inakzeptabel". Er sprach auch weitere Drohungen gegen die Islamische Republik aus. In Teheran zeigte man sich davon erneut unbeeindruckt. Mehr dazu lesen Sie hier. Iranische Nobelpreisträgerin Mohammadi gegen Kaution freigelassen Iranische Behörden haben die inhaftierte Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi nach Angaben ihrer Unterstützer wegen ihres schlechten Gesundheitszustandes gegen Kaution freigelassen. Mohammadi sei am Sonntag zur medizinischen Behandlung nach Teheran gebracht worden, teilte ihre Stiftung am Sonntag mit. Nach einem zehntägigen Krankenhausaufenthalt in Sandschan im Norden des Iran, wo sie ihre Haftstrafe verbüßt, sei Mohammadi "gegen eine hohe Kaution eine Aussetzung der Strafe gewährt" worden. Die Nobelpreisträgerin sei mit dem Krankenwagen in ein Krankenhaus in Teheran gebracht worden, wo sie "von ihrem eigenen Ärzteteam" behandelt werde, hieß es weiter. Die Höhe der Kaution wurde in der Erklärung nicht genannt. Unterstützer der 54-jährigen Menschenrechtsaktivistin hatten zuvor gewarnt, Mohammadi könne in Haft sterben. Sie gehen davon aus, dass Mohammadi in den vergangenen Wochen zwei Herzinfarkte erlitten hat. Am Donnerstag hatte das US-Außenministerium Teheran aufgefordert, Mohammadi "jetzt freizulassen und ihr die Behandlung zukommen zu lassen, die sie braucht". Mohammadis in Paris lebender Ehemann Taghi Rahmani erklärte, sie schwebe in Lebensgefahr. "Zwar befindet sie sich derzeit nach einem Zusammenbruch im Krankenhaus, doch eine vorübergehende Verlegung reicht nicht aus." Mohammadi dürfe nie wieder in die Situation zurückkehren, "die ihre Gesundheit ruiniert hat", forderte er mit Blick auf das Gefängnis. Sonntag, 10. Mai Teheran droht Paris und London Die iranische Regierung hat Großbritannien und Frankreich mit einer "entschiedenen und sofortigen Antwort" gedroht, falls deren Kriegsschiffe in der Straße von Hormus aktiv werden. "Wir erinnern sie daran, dass sowohl in Kriegs- als auch in Friedenszeiten allein die Islamische Republik Iran in der Straße für Sicherheit sorgen kann und sie keinem Land erlauben wird, sich in diese Dinge einzumischen", erklärte Vize-Außenminister Kasem Charibabadi am Sonntag im Onlinedienst X. Der französische Präsident Emmanuel Macron betonte unterdessen, seine Regierung habe "nie" einen Einsatz von Kriegsschiffen in der Straße von Hormus geplant, sondern eine "mit dem Iran abgestimmte" Mission zur Sicherung der Schifffahrt in der Meerenge. Gemeinsam mit Großbritannien habe Frankreich 50 Länder und internationale Organisationen zusammengebracht, um in Abstimmung mit Teheran die Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs abzusichern, "sobald die Umstände dies zulassen", sagte Macron bei einem Besuch in Nairobi. Der französische Flugzeugträger "Charles de Gaulle" hatte vor wenigen Tagen den Suezkanal passiert, um sich für einen möglichen Einsatz zur Absicherung der Straße von Hormus in Stellung zu bringen. Auf dem Flugzeugträger befinden sich etwa 20 Kampfjets vom Typ Rafale. Er wird zudem von mehreren Fregatten begleitet. Iran: Antwort auf US-Vorschlag an Vermittler übergeben Der Iran übermittelt seine Antwort auf einen US-Friedensvorschlag an den Vermittler Pakistan. Das meldet die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna. Demnach sollen sich die Verhandlungen zunächst ausschließlich auf die Einstellung der Kampfhandlungen in der Region konzentrieren. Kuwait meldet Beschuss mit "feindlichen Drohnen" Trotz einer geltenden Waffenruhe ist der kleine Golfstaat Kuwait von mutmaßlich iranischen Drohnen angegriffen worden. Die Streitkräfte hätten dort heute früh "mehrere feindliche Drohnen" im eigenen Luftraum entdeckt und darauf reagiert, teilte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums mit. Mehr Details wurden nicht genannt. Man sei uneingeschränkt bereit, die Sicherheit des Landes und der Bevölkerung zu gewährleisten. Auch die Vereinigten Arabischen Emirate meldeten heute neuen Beschuss. Die Flugabwehr habe zwei iranische Drohnen erfolgreich abgewehrt, teilte das emiratische Verteidigungsministerium mit. Opfer habe es nicht gegeben. Insgesamt habe der Iran die Emirate im Krieg bisher mit rund 550 Raketen, 30 Marschflugkörpern und 2.200 Drohnen angegriffen. Bericht: Israel hat geheime Militärbasis im Irak errichtet Israelische Spezialeinheiten haben einem Medienbericht zufolge während des Kriegs gegen den Iran eine geheime Militärstellung im Irak betrieben. Der Außenposten in der irakischen Wüste habe der logistischen Unterstützung israelischer Luftangriffe auf den Iran gedient, berichtet das "Wall Street Journal". Britische Behörde: Frachter vor Katar von Projektil getroffen Ein Frachter ist vor der Küste Katars von einem unbekannten Projektil getroffen worden. Der Vorfall habe sich etwa 40 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Doha ereignet, teilt die britische Seeschifffahrtsbehörde United Kingdom Maritime Trade Operations (UKMTO) mit. Es sei ein kleines Feuer an Bord ausgebrochen, das jedoch gelöscht worden sei. Dem Kapitän zufolge gab es weder Verletzte noch Umweltschäden. Die Behörden untersuchten nun die Herkunft des Projektils, hieß es weiter. Schiffe in der Region seien zur Vorsicht aufgerufen worden. Iran warnt vor Angriffen auf seine Öltanker Während die USA weiterhin auf eine Antwort Teherans auf ihren jüngsten Verhandlungsvorschlag warten, hat der Iran vor Angriffen auf seine Öltanker gewarnt und mit Vergeltung gedroht. "Jeder Angriff auf iranische Öltanker und Handelsschiffe wird einen harten Gegenschlag gegen eine der amerikanischen Einrichtungen in der Region sowie gegen die feindlichen Schiffe nach sich ziehen", erklärten die Revolutionsgarden am Samstag laut Staatsmedien. Die USA hatten zuvor zwei iranische Schiffe angegriffen. Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi äußerte Zweifel an der Ernsthaftigkeit der US-Diplomatie. Iranischer Spitzenpolitiker droht mit dauerhafter Blockade Der iranische Spitzenpolitiker Ebrahim Azizi hat gedroht, die Straße von Hormus dauerhaft zu blockieren. "Wir warnen Regierungen, einschließlich Kleinstaaten wie Bahrain, dass eine Unterstützung der von den USA unterstützten Resolution schwerwiegende Konsequenzen haben wird. Die Straße von Hormus ist eine lebenswichtige Lebensader – riskieren Sie nicht, sie für sich selbst für immer zu schließen", schrieb er auf der Plattform X. Azizi ist Vorsitzender der Kommission für nationale Sicherheit und Außenpolitik des iranischen Parlaments und gilt als Hardliner in der iranischen Politik. Samstag, 9. Mai Putin will Uran aus dem Iran einlagern Russland ist nach den Worten von Präsident Wladimir Putin bereit, angereichertes Uran aus dem Iran abzutransportieren und einzulagern. Das sagte Putin bei einer außerordentlichen Pressekonferenz nach den Feierlichkeiten zum Jahrestag des Sieges im Zweiten Weltkrieg. Ursprünglich habe dazu Einigkeit bestanden, doch die USA hätten plötzlich ihre Haltung verschärft. Der Kremlchef sagte, dass Russland bereits einmal im Jahr 2015 angereichertes Uran aus dem Iran abtransportiert habe. Der Iran habe Russland vertraut, "und das nicht ohne Grund". Katar ermahnt Kriegsparteien Nach den jüngsten militärischen Konfrontationen zwischen den USA und dem Iran ruft Katar alle Kriegsparteien auf, sich auf Vermittlungsbemühungen einzulassen. Das habe Ministerpräsident Mohammed bin Abdulrahman Al Thani bei einem Treffen mit US-Vizepräsident JD Vance in Washington betont, wie das katarische Außenministerium auf der Plattform X mitteilte. Die Verhandlungen könnten zu einem umfassenden Abkommen für dauerhaften Frieden in der Region führen, hieß es weiter. USA verhängen Sanktionen gegen Iran-Partner Das US-Finanzministerium verhängt Sanktionen gegen zehn Personen und Unternehmen, darunter mehrere in China und Hongkong, wegen der Unterstützung des iranischen Militärs. Diese helfen demnach bei der Beschaffung von Waffen und Rohstoffen für den Bau von Shahed-Drohnen. Der Schritt erfolgt wenige Tage vor einer geplanten Reise von US-Präsident Donald Trump nach China zu einem Treffen mit Präsident Xi Jinping. Zugleich geraten die Bemühungen um ein Ende des Krieges mit dem Iran ins Stocken. Freitag, 8. Mai Neue Kampfhandlungen in Straße von Hormus In der Straße von Hormus ist es nach iranischen Angaben zu neuen Kampfhandlungen zwischen dem US-Militär und iranischen Streitkräften gekommen. Die Nachrichtenagentur Fars sprach am Freitag von "sporadischen Kämpfen mit amerikanischen Schiffen", die sich seit einer Stunde zugetragen hätten. Weitere Einzelheiten wurden nicht genannt. Das US-Militär teilte wiederum mit, am Freitag zwei unter iranischer Flagge fahrende Frachtschiffe mit "Präzisionsmunition" angegriffen und manövrierunfähig gemacht zu haben. Die Schiffe "Sea Star III" und "Sevda" hätten versucht, die US-Blockade zu durchbrechen, erklärte das zuständige Zentralkommando Centcom im Onlinedienst X. Konkret habe ein Kampfflugzeug "Präzisionsmunition" in die Schornsteine der Schiffe abgefeuert. Bereits in der Nacht hatte es Gefechte in der Straße von Hormus gegeben. US-Angaben zufolge griff die Armee dabei iranische Militäreinrichtungen an, nachdem der Iran drei US-Kriegsschiffe attackiert habe, welche die Meerenge durchfahren wollten. Während die US-Armee von "Selbstverteidigungsattacken" sprach, sagte ein Sprecher des iranischen Außenministeriums, die USA hätten "gegen das Völkerrecht und den Waffenstillstand" verstoßen. Satellit erfasst verdächtige Schlieren vor iranischer Ölinsel Charg Satellitenbilder deuten auf einen möglichen Ölteppich von etwa 45 Quadratkilometern vor der iranischen Ölinsel Charg im Persischen Golf hin. Die grau-weiße Schliere sei auf Aufnahmen der europäischen Copernicus-Satelliten vom 6. bis 8. Mai westlich der acht Kilometer langen Insel zu sehen gewesen, erklärten Umweltforscher. Die Verschmutzung, etwa so groß wie der Ammersee, stimme vom Aussehen mit einem Ölteppich überein. Die Ursache und die genaue Herkunft seien unbekannt. Das US-Militär und die iranische UN-Vertretung in Genf äußerten sich zunächst nicht zu den Aufnahmen. Von der Insel Charg, etwa 25 Kilometer vor der iranischen Küste, werden 90 Prozent der iranischen Ölexporte verschifft. Die US-Streitkräfte haben seit dem Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar nach eigenen Angaben militärische Ziele auf der Insel angegriffen . Rubio: Erwarten heute eine Antwort aus dem Iran In den diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs erwarten die USA nach Angaben von Außenminister Marco Rubio noch am Freitag eine Antwort aus Teheran. Bislang habe man noch keine Rückmeldung erhalten, aber "wir sollten heute etwas erfahren", sagte Rubio bei seinem Besuch in Italien vor Journalisten. "Wir erwarten heute irgendwann eine Antwort von ihnen", betonte er. Er hoffe, dass es sich um ein ernsthaftes Angebot handeln werde. "Die Hoffnung ist, dass es etwas ist, das uns in einen ernsthaften Verhandlungsprozess bringen kann." Derzeit wartet das Weiße Haus laut Medienberichten auf eine Reaktion des Iran auf eine Absichtserklärung, die eine Seite lang ist und 14 Punkte enthält. Ziel ist es, einen Rahmen für zunächst 30 Tage dauernde Verhandlungen zu schaffen, um den Krieg zu beenden. Diskutiert werden demnach auch eine Lockerung von US-Sanktionen sowie Vereinbarungen zur Zukunft der Straße von Hormus. Zudem soll eine Grundlage für Verhandlungen über das umstrittene Atomprogramm des Iran geschaffen werden. Emirate melden drei Verletzte nach Angriff Nach einem iranischen Angriff am Morgen haben die Behörden in den Vereinigten Arabischen Emiraten drei Verletzte gemeldet. Das Verteidigungsministerium fing dabei nach eigenen Angaben zwei ballistische Raketen und drei Drohnen ab, die aus dem Iran gestartet worden seien. Die Gesamtzahl der Verletzten sei seit Ausbruch des Iran-Kriegs Anfang Februar damit auf 230 gestiegen. Die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit den Angriffen liege nach offiziellen Angaben bei insgesamt 13. Das Verteidigungsministerium erklärte, die Streitkräfte seien weiterhin vollständig einsatzbereit, um auf Bedrohungen zu reagieren. Man werde entschlossen gegen alle Gefahren vorgehen, die die Sicherheit und Stabilität des Landes beeinträchtigen könnten, hieß es. Der Iran hatte den Golfstaat erstmals seit Beginn einer Waffenruhe vor rund vier Wochen am Montag und Dienstag wieder angegriffen. Die iranischen Streitkräfte hatten ihre Angriffe als Reaktion auf eine US-Initiative zur Öffnung der blockierten Straße von Hormus bezeichnet. US-Präsident Donald Trump setzte die Initiative dann am Dienstag wieder aus. Emirate wehren Raketen und Drohnen ab – Verletzte Die Luftverteidigungssysteme der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben nach eigenen Angaben zwei ballistische Raketen und drei Drohnen aus dem Iran abgefangen. Dabei seien drei Menschen "mittelschwer" verletzt worden, schreibt das Verteidigungsministerium der VAE auf der Plattform X. Trump droht dem Iran: Deal jetzt oder es folgen brutale Schläge Nach den jüngsten US-Angriffen auf Ziele im Iran fordert Präsident Donald Trump die Islamische Republik erneut auf, schnell eine Friedensvereinbarung zu unterzeichnen. Ansonsten werde das US-Militär iranische Einheiten in Zukunft noch viel härter und viel gewaltsamer treffen, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Der Iran werde "von WAHNSINNIGEN angeführt, und hätten sie die Chance, eine Atomwaffe einzusetzen, würden sie es ohne Frage tun – aber diese Gelegenheit werden sie nie bekommen." Kurz vor Trumps Post hatte das US-Militär trotz Waffenruhe nach iranischen Angriffen auf US-Kriegsschiffe in der Straße von Hormus als Vergeltung iranische Schnellboote und Ziele im Iran beschossen. Trump schrieb weiter, drei US-Zerstörer hätten die Meerenge trotz des Beschusses erfolgreich durchquert und seien unbeschädigt geblieben, während den iranischen Angreifern schwerer Schaden zugefügt worden sei. Ihre Boote seien gesunken, ihre Raketen und Drohnen seien abgeschossen worden, schrieb Trump weiter. "Sie fielen so wunderschön auf den Ozean herab, wie Schmetterlinge, die in ihr Grab stürzen!" Ein normales Land hätte die Zerstörer passieren lassen, aber der Iran sei kein normales Land. Die US-Schiffe würden sich nun wieder der US-Seeblockade gegen den Iran anschließen. "Wir werden ihnen in Zukunft noch viel härter und brutaler zusetzen, wenn sie ihren Deal nicht SCHNELL unterzeichnen!", drohte der Präsident weiter. Emirate: Wurden vom Iran angegriffen Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) sind eigenen Angaben zufolge erneut vom Iran angegriffen worden. Die Luftverteidigung wehre derzeit Raketen- und Drohnenangriffe aus dem Iran ab, teilte das Verteidigungsministerium mit. Die Katastrophenschutzbehörde rief die Bevölkerung auf der Plattform X dazu auf, an einem sicheren Ort zu bleiben und auf offiziellen Warnungen zu achten. Anwohner sollten herabfallende Trümmer nicht anfassen oder fotografieren und sich ihnen auch nicht nähern. Zu den Zielen der iranischen Angriffe gab es zunächst keine Informationen. Trump: Gespräche gehen weiter US-Präsident Donald Trump hat im Gespräch mit Journalisten bestätigt, dass die USA auch nach den kurzfristigen gegenseitigen Angriffen weiter mit dem Iran verhandelt haben. Trump sagte auch, dass Pakistan als Vermittler die USA gebeten habe, den als "Project Freedom" bezeichneten US-Marineeinsatz zur Wiedereröffnung der blockierten Meerenge von Hormus während der Friedensverhandlungen zu unterbrechen. Zuvor hätte es geheißen, dass dies auch wegen arabischen Staaten geschehen sei, die Zugang zu Militärbasen abgelehnt hätten. Trump spricht von Denkzettel US-Präsident Donald Trump hat die Vergeltungsschläge der USA gegen iranische Ziele als einen "kleinen Denkzettel" bezeichnet. Zugleich hat er in einem Interview mit dem Sender ABC News betont, dass die Waffenruhe Bestand gehabt habe. "Sie ist in Kraft gewesen", hat Trump gesagt und hinzugefügt, dass drei US-Zerstörer die Straße von Hormus unter Beschuss erfolgreich verlassen hätten. Die Schiffe seien nicht beschädigt worden, die iranischen Angreifer hätten jedoch schwere Schäden erlitten. Dem US-Zentralkommando Centcom zufolge hat der Iran zuvor drei Zerstörer der US-Marine bei der Durchfahrt durch die Straße von Hormus mit Raketen, Drohnen und kleinen Booten angegriffen. Daraufhin hat das US-Militär Raketen- und Drohnenstartplätze sowie Kommandozentralen des Iran beschossen. Das Land hat den USA zuletzt einen Bruch der Waffenruhe vorgeworfen. Iran wirft USA Bruch der Waffenruhe vor Der Iran wirft den USA den Bruch der Waffenruhe durch Angriffe auf zwei Schiffe in der Straße von Hormus und auf zivile Gebiete vor. Dies teilt das oberste Militärkommando des Landes mit. Ein Sprecher des Zentralkommandos Chatam al-Anbija erklärt laut Staatsmedien, die USA hätten einen iranischen Öltanker nahe Dschask sowie ein weiteres Schiff nahe dem emiratischen Hafen Fudschaira ins Visier genommen. Gleichzeitig hätten sie mit Unterstützung einiger Länder der Region Luftangriffe auf zivile Gebiete an den Küsten von Bandar Chamir, Sirik und der Insel Keschm geflogen. Donnerstag, 7. Mai Iran: Amerikanische Schiffe beschossen In der Straße von Hormus geraten US-Kriegsschiffe nach einem Angriff auf einen iranischen Öltanker unter iranischen Raketenbeschuss. Dies berichten iranische Staatsmedien unter Berufung auf einen Militärvertreter. Die US-Schiffe seien beschädigt worden und hätten sich zurückziehen müssen. Wann sich der Vorfall genau ereignet, ist unklar. Das US-Verteidigungsministerium nimmt zunächst nicht Stellung. Das US-Militär teilte zuvor lediglich mit, es habe einen unter iranischer Flagge fahrenden Öltanker manövrierunfähig geschossen. Ein F-18-Kampfflugzeug habe das Ruder des Schiffs getroffen. Bericht: US-Verbündete heben Beschränkungen auf Saudi-Arabien und Kuwait heben einem Medienbericht zufolge die Beschränkungen für die Nutzung ihrer Stützpunkte und ihres Luftraums durch das US-Militär auf. Dies meldet die Zeitung "Wall Street Journal" unter Berufung auf Vertreter der USA und Saudi-Arabiens. Eine Bestätigung liegt zunächst nicht vor. USA rufen Iran zur Freilassung von Nobelpreisträgerin auf Die USA haben den Iran zur Freilassung der gesundheitlich schwer angeschlagenen, inhaftierten Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi aufgefordert. "Wir fordern das iranische Regime auf, sie jetzt freizulassen und ihr die Behandlung zukommen zu lassen, die sie braucht", erklärte der im US-Außenministerium für Menschenrechte zuständige Riley Barnes am Donnerstag in Onlinemedien und ergänzte: "Die Welt schaut hin." Unterstützer der 54-jährigen Menschenrechtsaktivistin hatten zuvor gewarnt, Mohammadi könne in Haft sterben. Sie gehen davon aus, dass Mohammadi in den vergangenen Wochen zwei Herzinfarkte erlitten habe. Mohammadi war in den vergangenen 25 Jahren wegen ihres Einsatzes gegen den Kopftuchzwang und die Todesstrafe im Iran wiederholt vor Gericht gestellt und inhaftiert worden. 2023 wurde sie für ihren Einsatz für die Menschenrechte mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Mohammadi wurde im Dezember 2024 aus gesundheitlichen Gründen vorübergehend aus ihrer Haft im Teheraner Evin-Gefängnis entlassen. Im Dezember 2025 wurde sie in der ostiranischen Stadt Maschhad erneut festgenommen, weil sie bei einer Beerdigung die geistliche Führung des Iran kritisiert hatte. Im Februar teilte Mohammadis Stiftung mit, ihr Gesundheitszustand sei "äußerst besorgniserregend". Iranische Medien melden Explosionen am Persischen Golf Inmitten militärischer Spannungen mit den USA haben iranische Medien mehrere Explosionen am Persischen Golf gemeldet. Nahe der Hafenstadt Bandar Abbas an der Südküste seien Explosionsgeräusche zu hören gewesen, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars. Die genaue Ursache dafür sei jedoch unklar. Fars schrieb in einem weiteren Bericht von Schusswechseln zwischen iranischen Streitkräften und dem "Feind". Dabei sei unter anderem ein Hafenbereich auf der Insel Gheschm getroffen worden. Nähere Details lagen zunächst nicht vor. Unterdessen spekulierten iranische Medien über einen möglichen Luftangriff der Vereinigten Arabischen Emirate. Erst vor wenigen Tagen hatten iranische Streitkräfte Ölanlagen in dem arabischen Golfstaat attackiert. Die Nachrichtenagentur Tasnim, die den Revolutionsgarden des Iran nahesteht, schrieb: "Sollte sich die Angelegenheit bestätigen, werden die Emirate den Preis für ihre feindselige Handlung bezahlen." Auch in den sozialen Medien meldeten Bewohner aus den Küstengebieten Explosionen. Auf der Insel Gheschm etwa seien Explosionsgeräusche und Lichter über dem Meer beobachtet worden, berichtete der bekannte Netzaktivist Vahid unter Berufung auf lokale Einwohner. Seit gut einem Monat gilt eine Waffenruhe im Iran-Krieg. Die militärischen Spannungen sind jedoch nach wie vor hoch. US-Präsident Donald Trump hatte sich zuletzt optimistisch gezeigt, dass bald eine Einigung mit der Führung in Teheran erreicht werden könnte. Teheran lässt Trump weiter auf Antwort warten Die Regierung des Iran prüft nach eigenen Angaben weiter einen Verhandlungsvorschlag aus den USA. Teheran habe Washington noch nicht geantwortet, sagte der iransiche Außenamtssprecher Ismail Baghai der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Sobald die Beratungen abgeschlossen seien, werde das Ergebnis über Pakistan als Vermittler an die USA kommuniziert. Derzeit wartet das Weiße Haus auf eine Reaktion des Iran auf eine einseitige Absichtserklärung mit 14 Punkten. Ziel ist es dabei unter anderem, einen Rahmen für zunächst 30 Tage dauernde Verhandlungen zu schaffen, um den Krieg zu beenden. Diskutiert werden demnach auch eine Lockerung von US-Sanktionen sowie Vereinbarungen zur Zukunft der Straße von Hormus. Zudem soll eine Grundlage für Atomverhandlungen geschaffen werden. US-Präsident Donald Trump hatte sich zuletzt optimistisch gezeigt, dass bald eine Einigung erreicht werden könnte. Falls es keinen Deal gebe, müsse man wieder damit anfangen, den Iran "in Grund und Boden zu bombardieren", sagte er in einem Interview. USA blockieren den Iran: Jetzt mischt sich China ein Donald Trump blockiert im Iran-Krieg nun den Seeweg an der Straße von Hormus. Das ist auch ein Schlag gegen China, den größten Käufer von iranischem Öl. Deshalb mischt sich Xi Jinping nun immer mehr ein. Lesen Sie den ganzen Artikel hier . Israels Außenminister spricht über Rüstungsprojekte mit Deutschland Der israelische Außenminister Gideon Saar glaubt an eine weitere Vertiefung der Sicherheitspartnerschaft mit Deutschland. "Vielleicht kommen wir in einigen Bereichen sogar zu einer gemeinsamen Produktion von Waffen", sagte Saar der Zeitung "Die Welt" laut Mitteilung vom Donnerstag. "Zwischen Freunden sind die Möglichkeiten unbegrenzt." Israel hatte zuletzt das Flugabwehrsystem Arrow 3 an Deutschland geliefert, "obwohl wir im Krieg sind und es auch selbst hätten gebrauchen können", sagte der Chefdiplomat. "Israel liefert auch, wenn es unter Druck steht." Saar wollte sich nicht darauf festlegen, wie lange die Waffenruhe im US-israelischen Krieg gegen den Iran anhalten könnte. Man sei "auf jede Situation vorbereitet", sagte der Minister. Israel habe "die diplomatischen Bemühungen von US-Präsident Trump" unterstützt. "Die wichtigsten Forderungen sind, dass der Iran sämtliches angereichertes Material aus dem Land schafft und sich dazu verpflichtet, auf iranischem Boden kein Uran anzureichern", betonte Saar. Bisher sehe er dazu "aber keine Bereitschaft". Israel hatte Deutschland zuletzt schon mit Kerosin-Lieferungen ausgeholfen. Israelische Armee tötet wohl Hisbollah-Kommandeur Israelische Streitkräfte haben wohl einen hochrangigen Kommandeur der Terrororganisation Hisbollah bei einem Angriff in der libanesischen Hauptstadt Beirut getötet. Das meldet unter anderem die israelische Zeitung "Haaretz". Es war der erste Angriff auf Beirut seit der vereinbarten Waffenruhe im Libanon. Sohn von Hamas-Chef stirbt nach israelischem Angriff Der Sohn des Hamas-Chefs Khalil al-Hayya, Azzam al-Hayya ist infolge eines israelischen Angriffs am Mittwoch gestorben, teilte das al-Shifa-Krankenhaus mit. Das berichtet die israelische Zeitung "Haaretz". Am Mittwochabend war er bei einem israelischen Angriff in Gaza-Stadt verletzt worden. Iran bestreitet Angriff auf südkoreanisches Schiff Der Iran hat eine Beteiligung an einem Angriff auf ein südkoreanisches Schiff in der Straße von Hormus dementiert. Die iranische Botschaft in Südkorea erklärte am Donnerstag, sie weise "entschieden und kategorisch alle Behauptungen über eine Beteiligung der Streitkräfte der Islamischen Republik Iran" an dem Vorfall am Montag zurück. Zugleich betonte die Botschaft, eine sichere Passage durch die Meerenge setze "die vollständige Einhaltung der geltenden Vorschriften voraus". Jede Missachtung dieser Anforderungen könne "zu unbeabsichtigten Zwischenfällen führen". Die Verantwortung liege in solchen Fällen "bei den Parteien, die die Durchfahrt oder Aktivitäten in dem Gebiet fortsetzen, ohne diese Erwägungen gebührend zu berücksichtigen". Die Explosion und ein dadurch ausgelöstes Feuer hatten sich am Montag auf der unter panamaischer Flagge fahrenden "HMM Namu" ereignet, einem Frachtschiff mit 24 Besatzungsmitgliedern. US-Präsident Donald Trump warf den iranischen Streitkräften vor, sie hätten "einige Schüsse" auf das Schiff abgegeben. Er forderte die südkoreanische Regierung auf, sich dem US-Einsatz zur Öffnung der für den Öl- und Gashandel wichtigen Straße von Hormus anzuschließen. Trump sieht Einigung in Sicht – und droht wieder Eine Einigung über ein Ende des Kriegs mit dem Iran ist nach Einschätzung von US-Präsident Donald Trump in den kommenden Tagen möglich. Zugleich aber drohte Trump dem Iran in einem Interview des Senders PBS erneut: Falls es keinen Deal gebe, müsse man wieder damit anfangen, den Iran "in Grund und Boden zu bombardieren". Der Iran wies Berichte über eine bevorstehende Einigung als überzogen zurück. Ein US-Verhandlungsvorschlag werde geprüft. Der Sender CNN berichtete, der Iran werde den pakistanischen Vermittlern voraussichtlich heute seine Antwort dazu übergeben. Bericht: US-Marineeinsatz mit Saudi-Arabien unterbrochen Der US-Sender NBC News berichtet, dass Präsident Donald Trump wegen Unstimmigkeiten mit Saudi-Arabien den Marineeinsatz "Project Freedom" zur Wiedereröffnung der blockierten Meerenge von Hormus unterbrochen habe. Saudi-Arabien habe dem US-Militär die Nutzung eines Stützpunkts im Land für die Operation untersagt, meldet der Sender unter Berufung auf zwei nicht genannte US-Regierungsvertreter. Die saudische Führung sei von Trumps Ankündigung, Schiffe durch die Straße von Hormus eskortieren zu wollen, überrascht und verärgert gewesen. Daraufhin habe Riad Washington mitgeteilt, es werde den USA die Erlaubnis verweigern, Militärflugzeuge von dem Stützpunkt aus oder durch den saudischen Luftraum fliegen zu lassen. Auch ein Telefonat zwischen Trump und dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman habe das Problem nicht lösen können. US-Präsident Donald Trump hatte am Dienstag eine Aussetzung des Marineeinsatzes mit Fortschritten bei den Friedensgesprächen mit dem Iran begründet. Ältere Nachrichten zum Krieg in Nahost lesen Sie hier .



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