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USA: Hacker manipulieren Tankstellen-Anzeigen – Iran gerät in Verdacht

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US-Tankstellen wurden durch Cyberangriffe manipuliert. Experten erkennen eine iranische Handschrift. Die Vorfälle lassen Sorgen vor Sicherheitslücken in der US-Infrastruktur wachsen. Unbekannte Hacker haben sich Zugriff auf Systeme verschafft, die den Füllstand von Tanks an US-Tankstellen überwachen. Das berichtet der US-Sender CNN unter Berufung auf mehrere mit den Ermittlungen vertraute Personen. Demnach gehen US-Behörden derzeit davon aus, dass iranische Hacker hinter den Angriffen stehen könnten. Betroffen waren sogenannte "Automatic Tank Gauge"-Systeme (ATG), die unter anderem den Treibstoffstand in Lagertanks überwachen. Laut den Quellen nutzten die Angreifer ungeschützte Systeme aus, die frei im Internet erreichbar waren und teils kein Passwort hatten. In einigen Fällen hätten die Hacker Anzeigen manipulieren können – die tatsächlichen Kraftstoffmengen seien jedoch nicht verändert worden. Newsblog: Alle aktuellen Entwicklungen im Krieg in Nahost Xi zeigt Trump die Grenzen auf: Ein Abendessen als Abgesang auf Amerika Nach bisherigen Erkenntnissen kam es weder zu physischen Schäden noch zu Ausfällen an den Tankstellen. Dennoch alarmieren die Vorfälle Behörden und Sicherheitsfirmen. Experten warnen, dass Angreifer über solche Systeme theoretisch auch Sicherheitsmechanismen beeinflussen könnten. So könnte etwa ein Leck unbemerkt bleiben. Das FBI wollte sich laut CNN nicht zu den Ermittlungen äußern. Die US-Behörde für Cybersicherheit CISA reagierte zunächst nicht auf eine Anfrage des Senders. Die Ermittler betonen zudem, dass eine eindeutige Zuordnung schwierig sei. Die Hacker hätten nur wenige digitale Spuren hinterlassen. Iran seit Jahren im Fokus der Ermittler Dass Iran als Hauptverdächtiger gilt, hat laut CNN mehrere Gründe. Iranische Hackergruppen haben in der Vergangenheit wiederholt versucht, kritische Infrastruktur in den USA anzugreifen. Bereits nach dem Hamas-Angriff auf Israel im Oktober 2023 machten US-Behörden iranische Gruppen für Cyberattacken auf Wasserwerke in den Vereinigten Staaten verantwortlich. Damals erschienen auf betroffenen Anlagen anti-israelische Botschaften. Sicherheitsforscher warnen zudem seit Jahren vor schlecht geschützten Tanküberwachungssystemen. Schon 2015 hatte die Sicherheitsfirma Trend Micro testweise ähnliche Systeme online gestellt. Laut CNN wurden diese schnell von einer proiranischen Hackergruppe ins Visier genommen. Auch interne Dokumente der iranischen Revolutionsgarden sollen ATG-Systeme bereits 2021 als mögliches Ziel für Sabotageangriffe genannt haben. Die aktuellen Vorfälle fallen in eine Phase wachsender Spannungen zwischen den USA, Israel und Iran. Seit Beginn des Kriegs Ende Februar sollen mit Teheran verbundene Hacker mehrfach US-Unternehmen und Behörden attackiert haben. Experten beobachten dabei laut CNN eine zunehmende Professionalität iranischer Cybergruppen. Diese arbeiteten schneller, nutzten künstliche Intelligenz für Phishing-Angriffe und kombinierten Hackerangriffe zunehmend mit Desinformationskampagnen. Sicherheitsforscher warnen deshalb vor weiteren Angriffen auf kritische Infrastrukturen in den USA. Besonders problematisch sei, dass viele Systeme weiterhin unzureichend geschützt und direkt mit dem Internet verbunden seien.



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