Seit 15 Jahren gibt es in Österreich die Möglichkeit, Haftstrafen im elektronisch überwachten Hausarrest (eüH) zu verbringen. Seit der Einführung am 1. September 2010 bis zum 1. September 2025 trugen 11.119 Personen eine Fußfessel. Rund zehn bis 15 Prozent davon waren Frauen. Die Rückfallquote ist im Gegensatz zum normalen Strafvollzug geringer. Für David Klingbacher aus dem Justizministerium ist das ein "Erfolgsmodell für Reintegration und Resozialisierung von Straftätern".