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DFB-Pokalfinale: Stefan Effenberg setzt FC Bayern unter Druck

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Die Münchner haben beim Endspiel in Berlin die Chance auf den zweiten Titel 2025/26. Stefan Effenberg warnt seinen Ex-Klub aber – und erklärt, was das Pokalfinale so wichtig macht. Rekordmeister und -Pokalsieger gegen Titelverteidiger: Das DFB-Pokalfinale zwischen dem FC Bayern und dem VfB Stuttgart (Samstag ab 20 Uhr im Liveticker bei t-online) soll für beide Klubs der krönende Abschluss der Saison 2025/26 sein – doch nur für ein Team wird sich dieser Wunsch im Berliner Olympiastadion erfüllen. t-online-Kolumnist Stefan Effenberg warnt dabei besonders die Bayern vor der Bedeutung des Finals. Für die Münchner gehe es im Endspiel um noch mehr als den Pokalsieg: "An diesem Spiel hängt auch die Saisonbewertung der Bayern", meint Effenberg. "Denn wenn sie dieses Finale verlieren, dann wird an dieser Bundesliga-Rekordsaison immer der Makel haften: In den entscheidenden Spielen in Champions League und DFB-Pokal gab es Niederlagen." 2025/26 stellten die Bayern mit 122 erzielten Toren einen neuen Bundesliga-Rekord auf, pflügten durch die Konkurrenz, wurden bereits am 30. Spieltag zum 35. Mal Deutscher Meister und machten sich lange Hoffnungen auf drei Titel in drei Wettbewerben. Überraschende Personalie: FC Bayern holt Ex-Nationalspieler als Jugendtrainer Stammtorwart der Bayern: Rückschlag für Manuel Neuer vor DFB-Pokalfinale Effenberg nimmt damit schließlich auch Bezug auf das dramatische Halbfinal-Aus der Mannschaft von Trainer Vincent Kompany in der "Königsklasse" vor wenigen Wochen. Das knappe Ausscheiden, das auch alle Münchner Träume vom ersten "Triple" seit 2020 platzen ließ, sei "ein Schlag" gewesen. "Stuttgart muss sich nicht verstecken" "Natürlich ist der FC Bayern leichter Favorit", sagt der 57-Jährige über die Chancen nun, "die Frage ist aber: Wie haben die Münchner das Champions-League-Aus gegen Paris Saint-Germain verarbeitet?" Zur Erinnerung: Nach dem spektakulären 4:5 im Hinspiel in Paris waren die Münchner zuhause nicht über ein 1:1 hinausgekommen, scheiterten am Ende denkbar knapp. Ein Ergebnis der Bayern danach stimmt ihn aber positiv: "Beim 5:1 gegen den 1. FC Köln am letzten Bundesliga-Spieltag haben sie schon eine gute Antwort gegeben." Effenberg betont jedoch auch: "Ein Pokalfinale ist aber nochmal etwas ganz anderes." Kurios: Bereits zum vierten Mal in dieser Saison treffen der deutsche Rekordmeister und die Schwaben aufeinander. Die bisherigen drei Duelle konnten die Bayern meist deutlich für sich entscheiden: 2:1 im Supercup, 5:0 auswärts in der Bundesliga-Hinrunde, 4:2 zuhause in der Rückrunde. Effenberg ist trotzdem überzeugt: "Stuttgart muss sich vor den Bayern nicht verstecken. Der VfB hat sich über die Saison Platz vier mit der Champions-League-Qualifikation redlich verdient. Das wird sie nochmals beflügeln." Zehn DFB-Profis auf dem Platz Der 57-Jährige warnt: "Stuttgart hat viele Waffen im Spiel nach vorn – und die Bayern bieten immer etwas an. Die Offensive mit Deniz Undav , Ermedin Demirović, Jamie Leweling und Chris Führich wird auf ihre Chancen lauern und kann die Bayern in Verlegenheit bringen." Die Zahlen belegen die Gefährlichkeit des VfB: Mit 71 erzielten Toren waren die Schwaben nach den Bayern die torgefährlichste Mannschaft der abgelaufenen Spielzeit. Im Finale am Samstag werden sich indes auch insgesamt zehn deutsche WM-Fahrer gegenüberstehen: Jamal Musiala , Jonathan Tah, Joshua Kimmich , Leon Goretzka, Aleksandar Pavlović und Lennart Karl auf Seiten der Bayern, Undav, Leweling, Angelo Stiller und Alexander Nübel bei der Elf von Trainer Sebastian Hoeneß . Manuel Neuer , den Bundestrainer Julian Nagelsmann am Donnerstag in den DFB-Kader für die WM berufen und zur deutschen Nummer eins gemacht hatte, wird als Vorsichtsmaßnahme wegen Beschwerden an der Wade nicht im Münchner Tor stehen, ihn ersetzt erneut Jonas Urbig. Schon im letzten Bundesligaspiel der Saison gegen Köln wurde Neuer nach 60 Minuten für Urbig ausgewechselt. "Es macht keinen Sinn, ihn ins Tor zu stellen mit dem Risiko, dass er sich schwerst verletzten könnte", sagte Bayern-Sportvorstand Max Eberl bei einer Veranstaltung am Freitag in Berlin. "Deswegen haben wir alle gemeinsam entschieden, so schwer es dem Manu auch gefallen ist, auf das Finale zu verzichten."



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