2. Liga: Fans von Greuther Fans sauer trotz Sieges in der Relegation
Nach der Niederlage im Hinspiel sichert sich Fürth doch noch den Verbleib in der 2. Bundesliga. Allerdings herrschte danach nicht nur Freude. Die SpVgg Greuther Fürth hat in der Relegation den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga geschafft. Die Franken setzten sich im Rückspiel vor 16.126 Zuschauern im eigenen Stadion mit 2:0 (1:0) gegen den Drittligisten Rot-Weiss Essen durch und machten damit die Niederlage aus dem Hinspiel wett. Nach dem 0:1 im Hinspiel in Essen erlösten Noel Futkeu (29. Minute) und Branimir Hrgota (47.) mit ihren Toren die Fürther. Doch im Stadion herrschte nach dem erzitterten Ligaverbleib – anders, als man vielleicht denken könnte – nicht überall nur freudige Stimmung. Denn direkt nach dem Abpfiff machten die Fürther Fans ihrem Ärger Luft. Vor der Kurve der Fürther Anhänger wurde ein großes Plakat ausgerollt. Darauf stand: "Auf dem Platz und in den Gremien: Versager raus. Neuanfang jetzt." Zweitliga-Entscheidung gefallen: Absturz abgewendet – Fürth gewinnt Relegations-Krimi Der Ärger richtete sich offenbar vor allem gegen Geschäftsführer Holger Schwiewagner. Viele Anhänger machen ihn für die sportliche Entwicklung – und den Fastabsturz in die 3. Liga – verantwortlich. Kurz nach dem Schlusspfiff waren im Stadion "Schwiewagner-Raus-Rufe" zu hören. Schwiewagner hatte im Spätherbst 2024 unter anderem die Trennungen von Trainer Alexander Zorniger und Sport-Geschäftsführer Rachid Azzouzi angestoßen. Zuletzt hatten Fans zudem eine Petition gegen die Vereinsführung gestartet. Unter dem Titel "Für einen echten Neuanfang – Verantwortung übernehmen und professionelle Strukturen schaffen" fordern die Anhänger den Aufsichtsrat zum Handeln auf. "Das ist auch ihr gutes Recht" Auch Sportdirektor Stephan Fürstner steht dabei in der Kritik. "Wir fordern den Aufsichtsrat und das Präsidium deshalb auf, unverzüglich Konsequenzen zu ziehen und die sportlich verantwortlichen handelnden Personen von ihren Aufgaben freizustellen", steht in der Petition weiter. Für Trainer Heiko Vogel trotz des Erfolges am Dienstagabend keine leichte Situation. "Ich kann nachvollziehen, dass auch die Fans Frust haben, das ist auch ihr gutes Recht. Aber ich enthalte mich einer Aussage", sagte er nach dem Spiel gegen Essen bei Sat.1 .