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Hamburg: Uhlenfest 2026 am 13. und 14. Juni – was Besucher erwartet

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An der Außenalster wird gefeiert: Das Uhlenfest steht an. Nach den Vorfällen in Eppendorf hat t-online den Veranstalter gefragt, welche Lehren er daraus zieht. Nach den Eskalationen beim Eppendorfer Landstraßenfest richtet sich der Blick auf das nächste große Stadtteilfest in Hamburg. Am 13. und 14. Juni steht das Uhlenfest auf der Uhlenhorst an. Beim Eppendorfer Landstraßenfest hatten zahlreiche Anwohner über Müll, Lärm und Sachbeschädigungen geklagt. Besucher hätten in Hauseingänge oder Gärten uriniert oder zerbrochene Flaschen auf die Straße geworfen. Grölende Jugendliche hätten bis in die Nacht gefeiert. Unter Autos seien Böller gezündet worden. Zudem berichteten Anwohner von Verkehrschaos durch zugeparkte Straßen. Uhlenfest nicht mit Eppendorfer Landstraßenfest vergleichbar Veranstalter des Uhlenfests ist, ebenso wie in Eppendorf, die Bergmanngruppe. Die Hamburger Regionalredaktion von t-online hat deshalb nachgefragt, welche Konsequenzen die Vorfälle für das bevorstehende Straßenfest haben. Gewitter, Wind und Regen: Pünktlich zum Wochenende kippt das Wetter Hätten Sie sie hier erkannt? Diese Hamburgerin schrieb vor 50 Jahren TV-Geschichte Die Unterschiede zwischen beiden Veranstaltungen seien erheblich, sagt eine Sprecherin. Das Uhlenfest finde in diesem Jahr wieder in einer "komprimierten Form" statt und sei "hinsichtlich Größe und Konzept nicht mit dem Eppendorfer Landstraßenfest vergleichbar". Es konzentriert sich auf zwei Straßen: Im Hofweg gibt es eine Streetfood-Meile, an der Papenhuder Straße wird ein Flohmarkt aufgebaut. Eine zentrale Bühne gibt es beim Uhlenfest 2026 nicht. Stattdessen setzt das Konzept auf zwei dezentrale Musikbereiche. Keine kurzfristigen Reaktionen Auch bei der Sicherheit und der Infrastruktur habe der Veranstalter nach eigenen Angaben nachgelegt. So werde die Präsenz des Sicherheitspersonals während der Veranstaltungszeiten erhöht. Zudem stünden zusätzliche mobile Toiletten zur Verfügung. Beides sei bereits vor den Vorfällen in Eppendorf geplant worden, betonte die Sprecherin. Zusätzliche Maßnahmen als kurzfristige Reaktion auf die Ereignisse in Eppendorf gebe es nicht. Mit Behörden und Sicherheitskräften befinde man sich laufend im Austausch. Viele der diskutierten Probleme ließen sich nicht allein durch den Veranstalter lösen. Das Verhalten einzelner Besucher außerhalb der Veranstaltungsfläche könne man nicht vollständig steuern. "Mehr als auf verantwortungsvolles Verhalten hinzuweisen, entsprechende Angebote bereitzustellen und gemeinsam mit den zuständigen Stellen Lösungen zu entwickeln, ist uns in vielen Fällen kaum möglich", sagte die Sprecherin. "Vielfalt, Begegnung und Zusammenhalt" Politik, Behörden, Industrie, Handel und die Bürger seien gleichermaßen gefragt, respektvoll miteinander und mit öffentlichen Räumen umzugehen. Es brauche mehr Eigenverantwortung und Rücksichtnahme, sagte die Sprecherin. Auf Instagram appelliert das Uhlenfest zudem ebenfalls an Besucher, Rücksicht auf Anwohner zu nehmen. "Das Uhlenfest steht für Vielfalt, Begegnung und Zusammenhalt", heißt es dort. Die Vorfälle beim Eppendorfer Landstraßenfest beschäftigen inzwischen auch die Bezirkspolitik. Bei der Sitzung des Regionalausschusses Eppendorf-Winterhude am 15. Juni stehen acht Eingaben von Bürgern zu dem Fest auf der Tagesordnung. Zudem hat die Grünen-Fraktion Hamburg-Nord die Ereignisse zum Gegenstand einer Kleinen Anfrage an das Bezirksamt gemacht.



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