WM 2026: Fifa bezahlt Schiedsrichter Omar Artan trotz Einreise-Verbot
Trotz gültiger Dokumente verwehren US-Behörden Schiedsrichter Omar Artan die Einreise. Er soll trotzdem Geld bekommen, und auch ein großes Spiel wartet bereits auf ihn. Die Fifa zahlt dem somalischen Schiedsrichter Omar Artan offenbar seine volle WM-Prämie – obwohl er bei dem Turnier in den USA, Mexiko und Kanada kein einziges Spiel leitet. Das berichtete die BBC. US-Behörden hatten dem 34-Jährigen am Flughafen von Miami die Einreise verweigert. Wie hoch die Prämie ausfällt, ist noch unklar. Die Schiedsrichter werden erst nach dem Ende des Turniers bezahlt. Artan selbst betonte im Gespräch mit der "New York Times", "die richtigen Unterlagen und alles" gehabt zu haben. Ein Vertreter des US-Außenministeriums teilte dem Sport-Informations-Dienst am Dienstag mit, Artan stehe "mit mutmaßlichen Mitgliedern terroristischer Organisationen in Verbindung" – weshalb er "für die Einreise in die Vereinigten Staaten nicht zugelassen" sei. Afrikas Schiedsrichter des Jahres 2025 bleibt dennoch im Einsatz: Die Uefa hat angekündigt, ihn beim Supercup einzusetzen. Am 12. August soll Artan in Salzburg die Partie zwischen Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain und Europa-League-Gewinner Aston Villa leiten.