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Straße von Hormus: Iran schließt die Meerenge erneut

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Der Iran hat die Straße von Hormus geschlossen – eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt. US-Vizepräsident Vance zweifelt jedoch an der Meldung. Der Iran hat die Straße von Hormus geschlossen. Das berichtet die regimenahe iranische Nachrichtenagentur Mehr. Als Grund nennt der Iran "gebrochene Versprechen und gebrochene Verträge" durch die US-Regierung. Überdies breche Israel durch immer neue Angriffe im Libanon die Bedingungen des mit den USA geschlossenen Abkommens. Die Schließung der für den weltweiten Ölhandel wichtigen Meerenge sei ein "erster Schritt" , hieß es weiter. Im Falle "einer Fortsetzung der Aggression" würden weitere Schritte unternommen, "um den Feind zur Einhaltung seiner Verpflichtungen zu zwingen". Die iranischen Revolutionsgarden drohten, die Sicherheit von Schiffen, die sich der Meerenge näherten, sei nicht gesichert. Die Straße von Hormus ist eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt, insbesondere für den Öltransport. US-Vizepräsident JD Vance sagt dem US-Sender Fox News, er habe keine Beweise dafür, dass der Iran die Straße von Hormus schließe. Er sei zuversichtlich, dass "wir die Waffenruhe aufrechterhalten können". Krieg in Nahost: Alle Informationen im Newsblog Präsident legt nach: Melonis Streit mit Trump eskaliert Trump behauptet: Iran ist geschlagen Kurz vor der Bekanntgabe aus dem Iran hatte US-Präsident Donald Trump bei Truth Social geschrieben, der Iran sei "militärisch geschlagen. Sie haben keine Marine oder Luftwaffe ." Der Iran und die USA hatten am Mittwoch ein Rahmenabkommen unterzeichnet, das eine Waffenruhe in der gesamten Region einschließlich des Libanon vorsieht. Ungeachtet der Vereinbarung setzten die israelische Armee und die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz im Libanon ihre Gefechte fort. Am Freitag hatten sich Israel und die Hisbollah nach US-Angaben auf eine Waffenruhe verständigt, die am Freitagnachmittag in Kraft trat. Der israelische Botschafter in Washington erklärte, Israel werde die Feuerpause einhalten, sofern die Hisbollah dies ebenfalls tue. 23 Tote bei israelischen Angriffen Am Samstag gab die israelische Armee jedoch bekannt, sie habe als Reaktion auf den nächtlichen Beschuss israelischer Soldaten durch die Hisbollah Stellungen der Miliz ins Visier genommen. Die Hisbollah erklärte, sie habe einen Vorstoß israelischer Soldaten abgewehrt, die versucht hätten, auf eine strategisch wichtige Anhöhe oberhalb der südlibanesischen Stadt Nabatije vorzurücken. Die libanesischen Behörden meldeten weitere 23 Tote bei israelischen Angriffen. Die Hisbollah hatte den Libanon Anfang März mit Angriffen auf Israel in den Iran-Krieg hineingezogen. Israel reagierte mit Luftangriffen auf Ziele im Libanon und rückte zudem mit Bodentruppen im Süden des Landes vor. Eine zwischen beiden Ländern vereinbarte Waffenruhe erkannte die Hisbollah nie an. Auch die direkten Gespräche über eine langfristige Friedenslösung zwischen den beiden Nachbarländern lehnt die Miliz ab. Eine fünfte Gesprächsrunde zwischen Israel und dem Libanon ist nach US-Angaben für Dienstag geplant.



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