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WM 2026: Philipp Lahm rechnet mit Fifa-Boss Gianni Infantino ab

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Philipp Lahm greift Fifa-Präsident Gianni Infantino an. Dabei benennt der Ex-Bayern-Kapitän konkrete Missstände – von Ticketpreisen bis zur Trump-Nähe. Ex-Nationalspieler Philipp Lahm hat Fifa-Präsident Gianni Infantino in einem Gastbeitrag für die Wochenzeitung "Die Zeit" scharf kritisiert. Lahm wirft Infantino Nähe zu Machthabern vor und prangert die hohen Ticketpreise bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko an. Besonders deutlich wird der Weltmeister-Kapitän von 2014 mit Blick auf Infantinos Verhältnis zu US-Präsident Donald Trump . "Am bedenklichsten ist Gianni Infantinos Nähe zu Machthabern wie Donald Trump." Weiter schreibt er: "Man hegt den Verdacht, dass sie persönliche Vorteile aus ihren Ämtern ziehen. Die WM wird verkauft. Das raubt dem Fußball Glaubwürdigkeit." WM-Newsblog: Deutscher Fan ins Krankenhaus geprügelt Erling Haaland und Norwegen: Er braucht nur wenige Momente Lahm schreibt zudem, es würden Figuren am Fußball zerren, "die etwas anderes im Sinn haben, etwas Zwielichtiges". Bei den Ticketpreisen greift er die Fifa direkt an: "Die maximiert die Fifa, indem sie keine ehrlichen Angaben über die wahre Nachfrage macht." Das dynamische Preismodell ist eines der zentralen Themen rund um das Turnier. Lahm kritisiert hohe Belastung der Spieler durch Klub-WM Auch die Spielerbelastung thematisiert der frühere Profi: "Die aufgeblähte Klub-WM hat den ohnehin schon vollen Kalender verdichtet. Mit einem zusätzlichen Turnier über mehrere Wochen und teilweise extremen Temperaturen ist die Belastung für die Spieler weiter gestiegen." Beim Turnierrhythmus bezieht Lahm klar Stellung: Die WM müsse beim Vier-Jahres-Rhythmus bleiben. "Ein Turnier braucht Vorbereitung und Nachbereitung, um nachhaltig zu wirken", schreibt er. Infantino hatte 2021 vorgeschlagen, die WM alle zwei Jahre auszutragen. Nach erheblichem Widerstand aus Europa und Südamerika rückte er von dem Plan ab. Lob hat Lahm für die Erweiterung des Teilnehmerfelds von 32 auf 48 Mannschaften: "Es ist nun mal die Aufgabe der Fifa, den Fußball überall weiterzuentwickeln. Das geht nur über Teilhabe. Qualitätsunterschiede sind in Kauf zu nehmen."



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