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Manuel Neuer: DFB-Legende übt Kritik – "muss sich an eigene Nase fassen"

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Beim Gegentor zum 1:2 gegen Ecuador hätte Sepp Maier ein anderes Verhalten von Manuel Neuer erwartet. Gleichzeitig nimmt er den 40-Jährigen in Schutz. Das Gegentor zum 1:2 der deutschen Nationalmannschaft gegen Ecuador hat eine Debatte über Manuel Neuers Mitschuld ausgelöst. Torhüterlegende Sepp Maier sieht den Nationalkeeper in der Pflicht. Bei Sport1 äußerte sich der 82-jährige Maier deutlich: "Das ganze Team war erschreckend schwach. Allerdings hätte Manu dem Ball früher entgegengehen müssen, statt auf ihn zu warten. Ein Torwart seiner Klasse muss in solchen Situationen aktiver agieren. Da muss er sich schon an die eigene Nase fassen." Mit Blick auf die Vergangenheit legte er sich fest: "Manu, früher hättest du den souverän gehalten." "Wette alles drauf": Weltmeister äußert kuriosen Nagelsmann-Verdacht Manuel Neuer im DFB-Tor: Das kann sich schnell ändern Für den Ex-Nationalspieler Timo Hildebrand liegt der Fehler gleich bei einem ganzen DFB-Trio. In einem Video auf Instagram giftete er gegen Medien und Fans, die Neuer zum Sündenbock machten. Schlagzeilen über einen "Torwartpatzer" oder "Torwartfehler" könne er nicht nachvollziehen. Differenzierter äußerte sich Rekordnationalspieler Lothar Matthäus bei Sky. Neuer sei beim Gegentor "mit in der Verlosung". "Es gibt Unhaltbare, es gibt auch Tore, wo du als Torhüter nichts machen kannst." Eine Mitschuld treffe den Keeper aber schon. Auch Maier sehe Neuer nicht als Sündenbock – das sei "nicht der Sündenbock für diese Niederlage. Das ist einfach nicht fair", sagte der Weltmeister von 1974. Neuer vergleicht Aktion mit Situation auf dem Feld Neuer selbst erklärt nach dem Spiel, dass ihn "auf keinen Fall" eine Mitschuld treffe. "Jeder Torwart, der schon einmal gespielt hat, der weiß, dass ich mich so zu dem Ball hinstellen muss. Das ist wie, wenn ein Spieler zum Ball geht, und der eine, der kommt halt eine Fußspitze vor dem anderen dran. Und ich schaue natürlich auf die Verlängerung, auf das, was vorne passiert", erläuterte er. Abwehrchef Jonathan Tah wollte in dieser Situation auch keine Kritik am Torhüter üben. "Am Ende sind wir alle in der Box und können vielleicht einen Schritt schneller reagieren. Man muss das Tor nicht überbewerten."



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