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Fußball-WM 2026: Toni Kroos wagt düstere Prognose für das DFB-Team

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Nach dem 1:2 gegen Ecuador üben Toni Kroos und Lukas Podolski scharfe Kritik an der deutschen Nationalmannschaft. Kroos nennt zwei konkrete Bedingungen – ohne die er das WM-Aus für unvermeidbar hält. In seiner TikTok-Live-Show "Kroos und Kroos: Die WM unter der Lupe" hat der Weltmeister von 2014 die DFB-Elf nach dem 1:2 gegen Ecuador klar kritisiert. Toni Kroos sieht vor allem zwei Schwachstellen – und zieht einen ernüchternden Vergleich mit dem WM-Titel-Team von 2014. Kroos sagte in der Sendung: "Es muss eklig sein, gegen uns zu spielen, dass wir in der Lage sind, gut und eklig zu verteidigen. Das machen wir noch nicht. Und wir brauchen Musiala und Wirtz in Topform – das haben wir nicht. Wenn sich beides nicht ändert, wird es nicht mehr lange gehen." Früher als erwartet: Nächster DFB-Gegner steht fest WM-Newsblog: Turnieraus für schwedischen Stammspieler Beim Blick auf das WM-Turnier 2014 zog der 36-Jährige einen direkten Vergleich. "Wir hatten früher auch Spiele, da waren wir schlecht – gegen Algerien. Aber wir konnten schlechte Spiele trotzdem gewinnen", erinnerte der Ex-Profi. "Das, glaube ich, hat die Mannschaft jetzt nicht." Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte nach der Niederlage dem Team den Willen zum Erfolg nicht absprechen wollen. Kroos widersprach ihm: "Das ist eine Gruppe, die gibt alles. Ich bin aber auch nicht beim Trainer, der sagt, daran lag es überhaupt nicht. Du hast das immer im Hinterkopf, wenn du schon weiter bist. Das kannst du gar nicht rauskriegen. Das ist absolut menschlich. Wir sind halt keine physische Mannschaft." Podolski zieht etwas Positives aus der DFB-Pleite Talkgast Lukas Podolski , 2014 ebenfalls Weltmeister, schloss sich der Kritik an. "Vielleicht ist so eine Niederlage mal gut. Mal auf die Fresse zu bekommen. Damit jeder sagt: Jetzt kommen wir mal runter", mutmaßte der 41-Jährige. "Vielleicht tut so eine Niederlage mal gut, damit jeder mal in seinem Zimmerchen nachdenkt." Wichtig sei nun, die Konsequenzen schnell zu ziehen. Trotz allem traut Kroos Joshua Kimmich und Co. das Bestehen gegen Topfavoriten zu. "Ich bleibe bei meiner Aussage: Ich glaube, wenn es zum Spiel gegen Frankreich kommt, wenn alles zusammenkommt, dass wir sie schlagen können." Frankreich wäre der DFB-Gegner im Achtelfinale, wenn beide Teams ihr erstes K.-o.-Spiel gewinnen. Podolski appellierte: "Man muss jetzt nicht alles nur schlechtreden. Lasst uns die Jungs pushen." Zunächst steht am Montag in Foxborough das Zwischenrundenspiel gegen Paraguay an – Anstoß ist um 22.30 Uhr (im Liveticker bei t-online).



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