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«An die Wand gedrückt» - Maria chancenlos in Wimbledon

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Tatjana Maria steht in Wimbledon erstmals seit ihrem Halbfinaleinzug 2022 in Runde zwei. Sie hofft, ihre junge Gegnerin aus dem Rhythmus zu bringen - verabschiedet sich aber wie Daniel Altmaier. Tennisspielerin Tatjana Maria ist in Wimbledon in der zweiten Runde chancenlos geblieben und als letzte deutsche Teilnehmerin im Frauen-Einzel ausgeschieden. Die 38-Jährige aus Bad Saulgau kassierte beim Londoner Rasenklassiker ein glattes 1:6, 2:6 gegen das 20 Jahre jüngere Ausnahmetalent Iva Jovic aus den USA. Gegen die erst 18 Jahre alte Jovic stieß die Wimbledon-Halbfinalistin von 2022 mit ihrem unorthodoxen Spiel an ihre Grenzen. Jovic, bereits Weltranglisten-16., ließ sich von den unterschnittenen Bällen der Deutschen nicht irritieren. Die Amerikanerin war zu stark und hatte mit ihren druckvollen Schlägen die passenden Antworten. Rittner: "Ein absoluter Klassenunterschied" "Es war ein absoluter Klassenunterschied", urteilte Prime-Expertin Barbara Rittner. Jovic habe Maria "an die Wand gedrückt". Nach nur 68 Minuten war das Grand-Slam-Turnier für Maria vorbei. Von fünf deutschen Frauen im Hauptfeld hatte die Weltranglisten-96. als einzige die zweite Runde erreicht. "Ich habe mich gut gefühlt und dachte, dass da was möglich wäre. Ich bin enttäuscht, dass ich bis zum Ende nicht ins Match gefunden habe", sagte die Rasenspezialistin, die am vergangenen Samstag noch das Finale in Eastbourne gespielt hatte. "Aber im Großen und Ganzen war die Rasensaison wieder eine gute Saison." Altmaier-Aus nach Partie über zwei Tage Für Daniel Altmaier kam zuvor das Erstrunden-Aus. Die Fortsetzung seiner tags zuvor abgebrochenen Partie verlor der 27 Jahre alte Kempener mit 4:6, 6:3, 5:7, 2:6 gegen den Slowaken Alex Molcan. Wegen Dunkelheit und weil der Rasen rutschig wurde, war die Begegnung am Dienstagabend bei einem 1:2-Satzrückstand unterbrochen worden. Die Wende gelang Altmaier bei Sonnenschein nicht mehr. Stattdessen erwischte der deutsche Tennisspieler bei der Wiederaufnahme den schlechteren Start. Doppelfehler beim Matchball Einen 0:3-Rückstand konnte er nicht mehr aufholen und gab stattdessen mit einem Doppelfehler beim Matchball des Slowaken sein Aufschlagspiel ein zweites Mal her. "Er hat zu gut gespielt heute, auch gestern. Ich habe meine Breakchancen gehabt, es war ein ausgeglichenes Match. Er war besser", bilanzierte Altmaier.



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