US-Stürmerstar Balogun äußert sich nach WM-Aus erstmals über Rotsperre
Nach der Roten Karte für US-Stürmerstar Folarin Balogun gibt es viel Wirbel. Nach dem WM-Aus der USA spricht er erstmals selbst – und berichtet von einem Moment mit dem belgischen Trainer. US-Stürmer Folarin Balogun hat sich erstmals selbst zum Hin und Her um seine Sperre geäußert und Verständnis für die Aufregung zum Ausdruck gebracht. Es sei normal, nach einer Roten Karte gesperrt zu werden. "Natürlich ist es dann kontrovers, wenn die Entscheidung geändert wird", sagte der 25 Jahre alte Angreifer nach dem 1:4 im WM-Achtelfinale gegen Belgien. "Wir haben die Entscheidung akzeptiert, als ich die Rote Karte gesehen habe, und wir haben die Entscheidung akzeptiert, als uns gesagt wurde, dass ich spielen kann", erklärte der Fußballprofi. "Ich war nicht an diesem Prozess beteiligt. Das hatte nichts mit mir persönlich zu tun." WM 2026: Alle Informationen im Newsblog Kommentar: Infantino muss sofort zurücktreten Balogun hatte beim 2:0 der USA im WM-Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina die Rote Karte gesehen, die FIFA die Sperre des Stürmers dann aber zur Bewährung ausgesetzt. Im Achtelfinale gegen Belgien konnte US-Trainer Mauricio Pochettino den Offensivmann also doch einsetzen. Die 1:4-Niederlage des Mitgastgebers konnte allerdings auch Balogun nicht verhindern. Der ganze Vorgang hatte für reichlich Wirbel gesorgt. Für harsche Kritik sorgte insbesondere, dass es zuvor ein Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und FIFA-Präsident Gianni Infantino gegeben hatte. "Er ist nicht schuld" Zu den schärfsten Kritikern der Entscheidung zählte Belgiens Trainer Rudi Garcia. Balogun und der Franzose sprachen nach der Partie miteinander. "Er kam zu mir, das hat mir gefallen. Er ist nicht schuld. Er hat nichts falsch gemacht. Ich schätze ihn", sagte Garcia auf der Pressekonferenz. "Ich wollte Belgien und Rudi Garcia gratulieren und ihnen viel Erfolg wünschen für den Rest des Turniers", berichtete Balogun von dem Gespräch.