Die Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada läuft. Alle wichtigen News rund um das Turnier erfahren Sie hier. Vom 11. Juni bis 19. Juli steigt in den USA, Mexiko und Kanada die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer. Zeiten, Daten und Austragungsorte: Alle Spiele und Termine zur WM 2026 WM-Modus: So funktioniert die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 Mit dem Newsblog von t-online verpassen Sie keine wichtige Nachricht rund um die WM 2026 . Dienstag, 7. Juli Schweiz siegt im Elfmeterschießen und trifft auf Argentinien Nach einem insgesamt chancenarmen Spiel gewinnt die Schweiz im Elfmeterschießen 4:3 gegen Kolumbien und steht damit im Viertelfinale der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko. Dort geht es gegen den amtierenden Weltmeister aus Argentinien. Erstmals seit 1954 stehen die Eidgenossen damit in der Runde der letzten acht Mannschaften. Wie das genau zustande kam, lesen Sie hier. Belgiens Onana erleidet Kreuzbandriss Für Belgiens Mittelfeldspieler Amadou Onana ist die Fußball-Weltmeisterschaft vorzeitig beendet. Wie der belgische Fußballverband mitteilte, riss sich Onana beim furiosen 4:1 im Achtelfinale gegen die USA das rechte vordere Kreuzband. Der 24-Jährige war schon in der 21. Minute ausgewechselt worden. "Wir fürchten, es ist eine ernsthafte Verletzung. Das sind keine guten Nachrichten für ihn und für uns als Team", hatte Nationaltrainer Rudi Garcia schon nach dem Spiel gesagt. Onana, der beim Premier-League-Club Aston Villa unter Vertrag steht, soll zunächst beim Team bleiben und auch im Viertelfinale gegen Europameister Spanien am Freitag (21.00 Uhr im Liveticker bei t-online) in Inglewood bei Los Angeles dabei sein. Argentinien zieht nach wildem Spiel ins Viertelfinale ein Argentinien und Lionel Messi haben das WM-Achtelfinale gegen Ägypten nach 0:2-Rückstand noch 3:2 (0:1) gewonnen. Dabei hatten Yasser Ibrahim (15.) und Ziko (67.) die Ägypter in Führung gebracht. In der Schlussviertelstunde drehten Christian Romero (79.), Lionel Messi (83.) und Enzo Fernández (90.+2) aber noch die Partie. Welchen Negativrekord Messi dennoch aufstellte, lesen Sie hier. Wegen Mbappé-Beleidigung: Frankreich leitet rechtliche Schritte ein Der Skandal um die rassistischen Beleidigungen gegen den französischen Topstar Kylian Mbappé schlägt weiter hohe Wellen. Frankreichs Fußballverband reichte eine Anzeige gegen die paraguayische Senatorin Celeste Amarilla de Boccia ein. Die 61-Jährige hatte den Superstar von Real Madrid wüst und rassistisch beleidigt. Ihre Bemerkungen seien "verabscheuungswürdig und inakzeptabel", hieß in einem Statement des Verbands. Die Pariser Staatsanwaltschaft leitete daraufhin umgehend Ermittlungen wegen öffentlicher Beleidigung auf rassistischer Grundlage sowie wegen öffentlicher Aufstachelung zu Hass oder Gewalt ein, wie die Behörde in Paris mitteilte. Amarilla de Boccia veröffentlichte einen Brief und erklärte sich. Das Problem liege zwischen ihr und dem Spieler und beziehe sich nicht auf das Land Frankreich, so die Kernbotschaft. Sie bedauere Teile ihrer Aussagen. "Schon nach kurzer Zeit bereute ich es, dich mit denselben Beleidigungen beschimpft zu haben, die ich selbst zu hören bekomme", schrieb Amarilla de Boccia. Auch sie werde als Latina und wegen ihrer Hautfarbe angegangen. Amarilla de Boccia forderte dann selbst eine Entschuldigung von Mbappé – und setzte zu neuen herben Aussagen an. Sie warf ihm geschlechtsspezifische Gewalt in seinen Äußerungen über sie vor und drohte ebenfalls mit rechtlichen Schritten, sollte er diese nicht zurücknehmen. England-Star täuscht Thomas Tuchel Ein kleiner Schockmoment für Englands Trainer Thomas Tuchel hat nach dem umjubelten Achtelfinal-Erfolg gegen Mexiko einen Lacher in der englischen Kabine und den sozialen Medien ausgelöst. Das Team spielte seinem Coach einen Streich, wie ein Instagram-Video der "Three Lions" zeigte. Darin ist zu sehen, wie sich Verteidiger John Stones nach dem Spiel mitten in den Feierlichkeiten in der Kabine plötzlich mit schmerzverzerrtem Gesicht die rechte Schulter hält. Mittelfeldspieler Declan Rice macht den deutschen Trainer auf die vermeintliche Verletzung aufmerksam, Tuchel schaut tatsächlich mit besorgter Miene in die Richtung seines Verteidigers. Als dann im Hintergrund der Refrain des Songs "Talk To You" der niederländischen House-Musikgruppe ANOTR einsetzt, beginnt Stones, mit seinem scheinbar verletzten Arm zur Musik zu tanzen. In der Kabine bricht Gelächter aus, auch Tuchel fängt an zu lachen und nimmt seinen Schützling in den Arm. Stones war bereits zuvor bei Manchester City mit Tanzeinlagen in der Kabine viral gegangen. Oliver Kahn spottet über Fifa-Skandal Mit einem Seitenhieb auf die Fifa hat sich Ex-Nationaltorhüter Oliver Kahn in die Debatte um die umstrittene Aufhebung der Sperre von US-Nationalspieler Folarin Balogun eingeschaltet. "Da wir gerade die Fußball-Geschichte umschreiben, hätte ich noch einen kleinen Vorschlag", schrieb der 57-Jährige in den sozialen Medien und fragte ironisch: "Kann die Fifa bitte die Gelbe Karte für Michael Ballack im WM-Halbfinale 2002 annullieren?" Zudem teilte er eine zweite Idee. Mehr dazu lesen Sie hier . Schweiz muss offenbar auf Torjäger verzichten Für die Schweiz steht am Dienstag das Duell mit Kolumbien an. Dabei fehlt den Eidgenossen womöglich ein ganz wichtiger Spieler. Um wen es dabei geht, erfahren Sie hier. Ronaldo verwirrt mit Trotz-Auftritt Seine Tränen über den bitteren und endgültigen WM-Abschied ohne Krönung waren kaum getrocknet, da schaltete Cristiano Ronaldo wieder in einen auffälligen Verteidigungsmodus. "Vor Cristiano hatte Portugal noch nie einen großen Titel gewonnen", sagte der 41-Jährige nach dem 0:1 im Achtelfinale gegen Spanien über sich in dritter Person. Seine Ära sei die erfolgreichste in der Geschichte des Landes gewesen . US-Behörden nehmen argentinischen Fußballverband ins Visier Während der Fußball-WM in den USA haben nach Informationen der argentinischen Tageszeitung "La Nacion" US-Bundesstaatsanwälte und FBI-Agenten Ermittlungen zu Finanzgeschäften des argentinischen Fußballverbands AFA in den Vereinigten Staaten aufgenommen. Mehr dazu lesen Sie hier. Martínez tritt nach Achtelfinal-Aus als Portugals Trainer zurück Roberto Martínez ist nicht mehr Trainer der portugiesischen Nationalmannschaft . Der 52-Jährige bestätigte seinen Rücktritt unmittelbar nach der 0:1-Niederlage gegen Spanien im WM-Achtelfinale. Ein Treffer in der Nachspielzeit hatte das Turnier für Portugal beendet. "Es stimmt, dass dies mein letztes Spiel für die portugiesische Nationalmannschaft ist", sagte Martínez nach der Partie in Arlington. "Es ist das Ende eines Zyklus. Ich nehme die Erinnerungen mit und hoffe, dass auch die Portugiesen diese dreieinhalb Jahre in guter Erinnerung behalten werden." Martínez hatte das Amt Anfang 2023 übernommen. Mit Portugal gewann er 2025 die Nations League . Insgesamt betreute er die Mannschaft 45-mal. "Ich bin nach Portugal gekommen, um die Weltmeisterschaft zu gewinnen – und ohne den Titel macht es keinen Sinn, weiterzumachen", sagte Martínez. "Vorstand und Präsident haben nun die Möglichkeit, einen neuen Trainer auszuwählen. Der Präsident hat meine Arbeit immer unterstützt, aber mein Vertrag läuft heute aus. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen." Kolumbianischer Stürmer fällt für Rest der WM aus Für Kolumbiens ehemaligen Bundesliga-Profi Jhon Córdoba ist die Fußball-Weltmeisterschaft vorzeitig beendet. Das bestätigte Trainer Néstor Lorenzo einen Tag vor dem WM-Achtelfinale der Südamerikaner gegen die Schweiz. Mehr dazu lesen Sie hier . Belgien stichelt gegen Trump und Fifa Nach dem souveränen Sieg gegen die USA hat der belgische Fußballverband die Fifa und US-Präsident Donald Trump kritisiert. "Overturn this", schrieb der Verband auf der Plattform X, nachdem die Mannschaft die USA geschlagen hatte. Auf Deutsch bedeutet das: Versucht doch, das zu kippen. Die Äußerung spielt auf die Aufhebung der Rotsperre von US-Stürmer Folarin Balogun an: Auf Hinweis von Trump hatte die Fifa am Sonntag überraschend die Sperre des US-Nationalspielers zurückgenommen und damit massive Kritik hervorgerufen. Balogun hatte bei der 4:1-Niederlage der USA in der Startelf gestanden, bot aber eine weitgehend unauffällige Partie. Trotz Fifa-Skandal: USA scheiden gegen Belgien aus Ungeachtet der Diskussion um Folarin Balogun hat Belgien bei der Fußball-WM das Viertelfinale erreicht. Die USA blieben vor heimischem Publikum chancenlos . Fall Balogun: Collina verteidigt Schiedsrichter Der Fußball-Weltverband Fifa hat WM-Schiedsrichter Raphael Claus nach der Kritik von US-Präsident Donald Trump in Schutz genommen. Der brasilianische Referee, der im Mittelpunkt der Kontroverse um den US-Angreifer Folarin Balogun steht, habe während seiner gesamten Laufbahn "höchste Maßstäbe an Professionalität und Integrität" bewiesen, teilte die Fifa mit. Schiedsrichterchef Pierluigi Collina bezeichnete Claus als wichtiges Mitglied des Teams der Unparteiischen bei der WM . "Er ist ein erfahrener und hoch angesehener Schiedsrichter, und wir haben weiterhin volles Vertrauen in ihn als zuverlässigen Spielleiter", sagte Collina. Trump hatte Claus mit Blick auf dessen Vergangenheit als "ein bisschen suspekt" bezeichnet. "Er hat eine Entscheidung getroffen, die niemand glauben konnte", sagte der US-Präsident gegenüber Reportern im Weißen Haus, als er zugab, mit Infantino wegen Balogun gesprochen zu haben. Der brasilianische Fußballverband CBF nahm Claus hingegen demonstrativ in Schutz.