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Wimbledon im Liveticker: Feiert Alexander Zverev den nächsten Triumph?

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Alexander Zverev greift nach seinem Sieg bei den French Open nach dem nächsten Erfolg. Doch dafür muss er am besten Spieler der Welt vorbei. Jannik Sinner oder Alexander Zverev – wer holt sich den Wimbledon-Titel in diesem Jahr? Die Nummer eins der Welt aus Italien fordert im Endspiel den deutschen French-Open-Sieger. Sinner gilt zwar als Favorit, Zverev präsentierte sich aber im Turnierverlauf in guter Verfassung. Es wird ein spannendes Duell. Verfolgen Sie das Finale von London hier live im Ticker. ++ HIER AKTUALISIEREN ++ Jannik Sinner – Alexander Zverev 6:7 (7:9), 5:6 2. Satz, 6:7 (7:9), 5:6 – Steuern wir auf den nächsten Tie-Break zu? Zverev serviert hier einfach zu stark, als dass Sinner da auch nur in die Nähe eines Breaks kommt. Jetzt muss er aber erst mal seinen eigenen Aufschlag durchbringen. 2. Satz, 6:7 (7:9), 5:5 – Akrobatisch von Zverev. Im Stolpern schaufelt er mit letzter Kraft einen Volley über das Netz, Sinner kommt noch ran und zieht durch. Beide bringen nun so gut wie alles zurück, was der jeweils andere anbietet. Zverevs Volley-Lob spielt Sinner aus der Drehung, Zverev kontert per eigenem Volley, aber der Italiener steht schon bereit – und schlägt eine Vorhand knapp ins Aus. Die Chance für Zverev zum Break und Satzgewinn? Nein. Ein Ass zum 5:5. Wieder ballt er die Faust. 2. Satz, 6:7 (7:9), 4:5 – Stuhlschiedsrichterin Asderaki-Moore muss wiederholt einen lautstarken Zuschauer ermahnen. "Sir, that’s enough now" (dt. „Das reicht jetzt, mein Herr“) sagt sie nun bestimmt. Die beiden Kontrahenten auf dem Platz zeigen sich unbeeindruckt. Und Zverev serviert aktuell einfach herausragend. Sein neuntes Ass zum 5:4. Jetzt schlägt Sinner gegen den erneuten Satzverlust auf. 2. Satz, 6:7 (7:9), 4:4 – Sehr stabil gerade vom Italiener. Er bleibt konsequent auf der Grundline stehen, baut von dort aus seine Punkte auf. Und bringt seinen Service schnell durch. Aber er braucht jetzt mal ein Break, um das Match zu drehen. Ob das gegen diesen groß aufspielenden Zverev klappt? 2. Satz, 6:7 (7:9), 3:4 – Was für ein Duell jetzt. Und Sinner zaubert plötzlich. Einen Stopp von Zverev erläuft er, dass es staubt auf dem Rasen, der überraschte Deutsche kann den Ball nicht ins Feld zurückbringen. Sinner ballt die Faust. Kurz darauf die nächste spektakuläre Rally. Beide kommen offensiv nach vorne, Sinner versucht es mit einem Lob, Zverev kontert, erläuft dann auch den Volley seines Gegners – und profitiert davon, dass der seinen nächsten Volley knapp verlegt. Wahnsinnssequenz gerade. Per Vorhand-Longline bleibt der Hamburger in Führung. 2. Satz, 6:7 (7:9), 3:3 – Sinner dreht sich genervt ab. Ein Doppelfehler in dieser Phase. Aber er wäre nicht dieser in sich ruhende Südtiroler, würde er nicht sofort ein Ass nachlegen können. Dann geht ein Raunen durchs Stadion – weil Zverevs Return von der Netzkante unerreichbar in Sinners Hälfte springt. Der Deutsche entschuldigt sich daraufhin. Sinner gleicht aus. 2. Satz, 6:7 (7:9), 2:3 – Sinner returniert hier richtig gut – zumindest, soweit ein Zverev-Aufschlag returnierbar ist. So kommt er noch mal auf 30:40 ran, kann dann aber einen Service in die Ecke mit anschließendem Volley nicht mehr verteidigen. 2. Satz, 6:7 (7:9), 2:2 – Ich hätte nicht schreiben sollen, Sinner sei aktuell verwundbar. Denn das ist gerade brilliant vom Italiener. Zverev setzt ihn unter Druck – und er befreit sich mit einem Vorhand-Passierball. Drängt den Deutschen dann mit einem langsamen Aufschlag weit nach Außen, schließt mit dem nächsten Vorhand-Winner ab. Ein Ass zum 40:0, dann tropft eine Zverev-Vorhand vom Netz zurück in seine Hälfte. 2. Satz, 6:7 (7:9), 1:2 – Zu Null holt sich Zverev dieses Service-Game. Er bleibt stabil, wittert seine Chance auch hier im Zweiten. Denn Sinner wirkt bei aller Klasse aktuell verwundbarer als der Deutsche. 2. Satz, 6:7 (7:9), 1:1 – Sinner ringt weiter um Kontrolle, blickt nach jedem Winner zu seiner Box, ballt die Faust. Er weiß um die Bedeutung dieser Phase des Spiels, versucht, mehr zu variieren. Aber Zverev returniert hier gerade einfach wirklich stark, lässt Sinner laufen. Der überrascht ihn aber mit einem starken zweiten Aufschlag, kommt zum Serve-and-Volley ans Netz, irritiert Zverev so. Ein Ass zum 40:30. Zverev lässt sich aber nicht abschütteln. Ein mit viel Tempo geschlagener Vorhand-Cross stellt auf 40:40. Wieder variiert Sinner, spielt seinen Aufschlag weit in die Ecke, schließt per Vorhand-Longline ab. Und bringt seinen Service doch noch durch. 2. Satz, 6:7 (7:9), 0:1 – Herrlicher Stopp von Sinner bei 15:30 aus seiner Sicht. Er ringt jetzt um Erfolgserlebnisse, um im Match zu bleiben. Aber was soll er gegen Zverevs Aufschlagstärke in dieser Phase machen? Dann tut ihm der Deutsche aber den Gefallen, einen Stopp ins Netz zu legen. Mehrfach geht es über Gleichstand. Mit einem Ass auf die Linie aber geht Zverev nun doch in Führung. 1. Satz, 6:7 (7:9) – Und da ist es passiert. Mit einem Vorhand-Winner holt sich Alexander Zverev den ersten Satz in diesem Wimbledon-Finale. Geht danach in die Knie, schreit sich auch die Anspannung raus. Ein auf hohem Niveau ausgeglichener erster Satz war das, den auch gut und gerne Sinner für sich hätte entscheiden können. So aber liegt Deutschlands bester Tennisspieler nicht unverdient vorne. Und muss nun die Anspannung aufrechterhalten. Denn Sinner wird alles tun, um jetzt direkt zurückzukommen. 1. Satz, 6:6 (7:8) – Zverev haut Sinner eine Rückhand nach der anderen um die Ohren. Und der Italiener bringt wirklich alles zurück. Bis Zverev letztlich mit einer Rückhand punktet. 1. Satz, 6:6 (7:7) – Zverev wehrt selbst per Ass ab. 1. Satz, 6:6 (7:6) – Ass und Satzball Sinner. So schnell kann es gehen. 1. Satz, 6:6 (6:6) – Einfach klasse von Sinner. Er streut einen Stopp ein, Zverev erreicht ihn zwar, kann aber gegen den folgenden Volley nichts mehr ausrichten. 1. Satz, 6:6 (5:6) – Rahmentreffer Sinner. Und Alexander Zverev hat Satzball. 1. Satz, 6:6 (5:5) – Das kann Zverev aber auch. 1. Satz, 6:6 (5:4) – Und legt ein Ass nach. 1. Satz, 6:6 (4:4) – Sinner muss etwas tun. Und tut es. Er kommt nach vorn, schließt per Klasse-Volley am Netz ab. 1. Satz, 6:6 (3:4) – Da staubt es. Ass auf die Linie von Zverev. 1. Satz, 6:6 (3:3) – Zverev bleibt per Aufschlag-Winner dran. 1. Satz, 6:6 (3:2) – Wieder schreit Zverev frustriert auf. Ein Sinner-Aufschlag verspringt direkt vor ihm. 1. Satz, 6:6 (2:2) – Der Italiener gleicht per Ass aus. 1. Satz, 6:6 (1:2) – Sinner verschlägt eine Rückhand und liegt in diesem Tie-Break hinten. 1. Satz, 6:6 (1:1) – Stark. Zverev zieht mit einer Rückhand das Tempo blitzschnell an, Sinner spielt nur ins Aus zurück. 1. Satz, 6:6 (1:0) – Sinner geht mit einem bärenstarken Vorhand-Winner auf die Linie in Führung. 1. Satz, 6:6 – Der Aufschlag hält Zverev gerade im Spiel. Ein Ass, dann ein Aufschlag-Winner zum 40:15, eine Rückhand auf die Linie. Und wir haben den Tie-Break. 1. Satz, 6:5 – Zverev kämpft. Er rutscht aus, erläuft trotzdem noch einen Slice, aber Sinner schließt dann am Netz ins freie Feld ab. Der Italiener dominiert die Rallys immer mehr, Zverev kommt nicht aus der Defensive heraus. Und leistet sich mal wieder einen Vorhand-Fehler. Jetzt serviert der Weltranglistendritte gegen den Satzverlust. 1. Satz, 5:5 – Ja! Vielleicht bringt ihm das wieder die Sicherheit. Sinner will Druck machen, bestimmt die Rally, kommt ans Netz – und Zverev schockt ihn mit einem bärenstarken Vorhand-Passierball. Applaus vom Publikum. Kuriose Szene dann: Ein Return des Italieners fällt auf die Netzkante – und tropft unerreichbar für Zverev in dessen Hälfte. Aber er bringt seinen Service trotzdem durch. Wir steuern auf den Tie-Break zu. 1. Satz, 5:4 – Haben die beiden Rahmentreffer und die vergebene Break-Chance Spuren bei Sinner hinterlassen? Immer wieder muss er weiter über den zweiten Aufschlag gehen. Er kassiert einen schönen Return von Zverev in die Vorhand zum 30:30. Aber dann macht er es wieder stark, bereitet einen Vorhand-Winner perfekt vor. Und dann ist er einfach der souveränere Spieler, der stabil und geduldig seine Schläge rüberbringt – und nur darauf warten muss, bis Zverev eben diese Geduld verliert und zu hastig das Tempo anziehen will. Wie hier mit einem missglückten Vorhand-Cross. Auch hier schien wieder mehr drin zu sein für den Deutschen. 13 unerzwungene Fehler sind schon zu diesem frühen Zeitpunkt der Partie unterlaufen. 1. Satz, 4:4 – Zverev weiß gerade nicht, wie ihm geschieht. 78 Prozent seiner ersten Aufschläge bringt Zverev aktuell ins Feld, Sinner konnte erst sechs Returns spielen. Und doch setzt er immer wieder mal Nadelstiche – und holt sich fast das Break. Einen Stopp erläuft er und übertrumpft seinen Gegner mit einem starken Gegenstopp. In der Folgerally landet Zverev im Aus, und wir gehen das erste Mal in diesem Finale über Gleichstand. Was kommt? Ein Doppelfehler. Zverev lässt die Schultern hängen. Breakball Sinner. Den vergibt er aber mit einem Rahmentreffer, da stimmte das Timing überhaupt nicht. Beim nächsten Zverev-Aufschlag genau das gleiche. Mit viel Mühe bringt Zverev seinen Service doch noch durch. "Come on!" ruft er sich danach zu. Durchatmen. 1. Satz, 4:3 – Da hat Zverev Pech. Er versucht es mal mit einem Vorhand-Passierball – aber der Ball senkt sich erst knapp hinter der Grundlinie auf den Boden. Sinner hat abseits der Asse weiter Probleme mit dem Netz, kann sich aber auch auf seinen zweiten Aufschlag verlassen. Er schließt mit der freien Vorhand zum 30:0 ab, legt ein Ass nach – sein viertes in der bisherigen Partie. Zverev kommt zunehmend schlechter in die Returns rein, hat dann aber Glück, dass Sinner gleich zwei Mal ein wenig die Balance verliert und wiederholt im Aus landet. Aber er kann davon nicht profitieren. Da war mehr drin. 1. Satz, 3:3 – Das ist solide. In gerade einmal einer Minute bringt Zverev seinen Aufschlag durch. Er ist gut in diesem Match drin, das aktuell von beiden konzentriert und auf hohem spielerischen Niveau angegangen wird. 1. Satz, 3:2 – Sinner stoppt beim Aufschlag kurz ab, schaut in den Himmel – ein Flugzeug stört den Italiener in der Konzentration. Ein Flugverbot während Wimbledon ist auch schlecht durchsetzbar. Dann stark von Zverev! Er returniert selbst stark, fordert Sinner mit scharfen Vorhand-Schlägen – und macht so die Seite für den Vorhand-Longline auf. 30:0, er kratzt am ersten Break. Aber Sinner bleibt dran, stellt sich besser auf das ein, was Zverev ihm da entgegenschlägt. Eine Rückhand des Deutschen landet im Aus, er schreit frustriert auf. Mit zwei Service-Winnern geht Sinner wieder in Führung. 1. Satz, 2:2 – Bei Zverev passt die Länge in den Schlägen noch nicht so ganz. Aber sein Aufschlag hilft ihm hier weiter. Zwei Winner, dann kommt er nach vorn, will Druck machen, geht hinterher. Wieder versucht es Sinner mit einem Lob, ist dieses Mal aber zu weit. Zverev will Tempo machen, seinem Gegner nicht viel Zeit zum Überlegen lassen – und wird dabei gegen den aktuell vielleicht besten Return-Spieler der Welt selbst etwas zu hastig, eine Rückhand fliegt weit ins Aus. Mit einem Vorhand-Inside-Out schließt er aber ab. 1. Satz, 2:1 – Da geht ein Raunen durchs Publikum am Centre Court: Sinner setzt ein Ass millimetergenau auf die Linie. Beide gehen von der Grundlinie aggressiv in die Ballwechsel, beide versuchen, ihrem Gegenüber ihr Spiel aufzuzwingen – und Sinner gelingt es hier zu Beginn besser. Schlag um Schlag setzt er auf die Linie, forciert damit hastige Reaktionen beim Deutschen, der einmal mehr mit einer Vorhand im Aus landet. Ein schöner Lob über den hervorgeeilten Zverev schließt dieses Service-Game ab. 1. Satz, 1:1 – Auch Zverev beginnt hochkonzentriert. Zwei Aufschlag-Winner, ein weiterer zum 40:0 – da kann Sinner nichts ausrichten. Mit einem tollen Vorhand-Cross zwingt Zverev den Südtiroler in die Ecke, starker Winkel. Ausgleich. 1. Satz, 1:0 – Direkt zu Beginn ein echtes Highlight: Über 22 Schläge geht die Rally, beide testen die Breite des Courts voll aus, lassen sich gegenseitig laufen – und ziehen auch immer wieder das Tempo an. Dann überrascht Zverev seinen Gegner mit einem Stopp, Sinner stürmt nach vorn, schippt den Ball zurück – aber der Deutsche ist da und vollendet ins freie Feld. Großer Applaus vom Publikum. Aber Sinner lässt sich nicht beirren: Ein Ass legt er nach. Lässt sich auch nicht davon beirren, dass er in der Folge gleich drei Mal beim Aufschlag eine Netzberührung hat, muss lachen. Und reagiert mit einem weiteren Service-Winner. Er führt mit 1:0 und ballt die Faust. Vor dem Spiel – Es geht zum Münzwurf bei Stuhlschiedsrichterin Eva Asderaki-Moore. Zverev gewinnt und entscheidet sich, zuerst zurückzuspielen. Sinner hat also Aufschlag. Beide werden sich nun noch kurz einspielen, dann geht es los. Vor dem Spiel – Unter großem Applaus betreten beide Spieler gerade den Centre Court. Zverev geht vorneweg, winkt ins Publikum. Vor dem Spiel – Zverev hat es nun zum ersten Mal in seiner Karriere ins Finale von Wimbledon geschafft. Neben dem sportlichen Erfolg winkt ihm eine beachtliche Prämie. Welche Summe der Hamburger bereits sicher hat und wieviel er noch gewinnen könnte, lesen Sie hier . Vor dem Spiel – Die Bilanz zwischen den beiden spricht klar für Sinner: Von bisher insgesamt 14 Aufeinandertreffen konnte der Italiener 10 gewinnen, davon die letzten 9 Duelle in Folge. Zverev konnte zuletzt bei den US Open 2023 einen Erfolg verbuchen. Aber: Das heutige Finale ist das erste Match der beiden auf Rasen. Vor dem Spiel – Beide Spieler gewannen souverän ihr Halbfinale. Zverev besiegte den Briten Arthur Fery ohne Satzverlust, Sinner tat es dem Deutschen gegen Novak Djoković gleich. Vor dem Spiel – Herzlich willkommen zum Liveticker zum Wimbledon-Finale! Gegen 17 Uhr soll es losgehen.



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