In Texas ist ein Apache-Hubschrauber abgestürzt. Die USA sollen eine Bedrohung Trumps zunächst abgetan haben. Alle Entwicklungen im Newsblog. Donnerstag, 13. August US-Militärhubschrauber stürzt in Texas ab – zwei Tote Ein Hubschrauber des US-Militärs ist in Texas abgestürzt. Die zwei Piloten an Bord kamen dabei ums Leben, wie der US-Sender CNN und lokale Nachrichtensender übereinstimmend unter Berufung auf die zuständige Polizeibehörde berichteten. Der Absturz des Apache-Hubschraubers ereignete sich demnach in der Nähe des Militärstützpunkts Fort Hood der US-Landstreitkräfte auf einem Feld bei der Ortschaft Salado, wo der Crash einen Flächenbrand auslöste. Warum der Hubschrauber verunglückte, ist noch unklar. Der Militärstützpunkt Fort Hood bestätigte den Absturz in einer Stellungnahme, ohne Bezug auf die Todesopfer zu nehmen. "Unsere Gedanken sind mit der Crew und ihren Familien, während wir auf weitere Informationen warten", sagte der kommissarische kommandierende General, Ethan Diven, laut der Mitteilung. Das Pentagon äußerte sich zunächst nicht zu dem Unfall. Medien: USA sollen Zweifel an Bedrohung von Trump gehabt haben Die USA haben Medienberichten zufolge Zweifel an einer iranischen Bedrohung für US-Präsident Donald Trump gehabt, sich aber dennoch für das Täuschungsmanöver auf seinem Heimweg vom Nato-Gipfel in der Türkei entschieden. Die "Washington Post" und das "Wall Street Journal" berichteten, Israel habe den USA Geheimdienstinformationen übermittelt, nach denen der Iran Trumps Leben bedrohe. Mitarbeiter des US-Auslandsgeheimdienstes CIA hätten diese als nicht überzeugend einstuft, berichtet die "Washington Post" und Berufung auf aktuelle und ehemalige US-Beamte, die mit den Geheimdienstinformationen vertraut sind. Laut "Wall Street Journal" hatte Israel Informationen dazu gesammelt, dass iranische Stellvertreter darüber sprachen, Trump während seines Aufenthalts in der Türkei zu töten. Die Informationen seien vage gewesen und von vielen Mitarbeitern Trumps nicht als vollständig glaubwürdig eingestuft worden, zitiert die Zeitung Regierungsbeamte. Mittwoch, 12. August Trump kündigt Rücktritt seiner Sprecherin an Im Weißen Haus steht ein Sprecherwechsel bevor: Karoline Leavitt geht zum Ende des Monats. Donald Trump verweist auf Familie und kleine Kinder als Grund. Auch Leavitt selbst meldet sich zu Wort. Krieg gegen den Iran: Im Pentagon wächst die Ratlosigkeit Die USA geraten im Umgang mit dem Iran zunehmend auch an ihre militärischen Grenzen. Die Schwächen der Armee könnten das Land künftig vor große Probleme stellen. Mehr dazu lesen Sie hier. "Zutiefst korrupt": Medien verklagen Trump Zwei Medienorganisationen haben US-Präsident Donald Trump wegen des neuen Premiumangebots seines Onlinedienstes Truth Social verklagt. Der gegen eine hohe Gebühr erhältliche vorzeitige Zugang zu Trumps Posts sei "außergewöhnlich, korrupt und verfassungswidrig", heißt es in einer am Mittwoch von den Organisationen The Intercept und Freedom of the Press Foundation in New York eingereichten Klageschrift. Trumps Medienunternehmen Trump Media hatte Mitte Juli mitgeteilt, der Dienst "Truth API" solle einen "lizenzierten Echtzeit-Zugriff auf Beiträge der reichweitenstärksten Truth-Social-Konten" ermöglichen. Es richte sich vor allem an Börsenhändler und Finanznachrichten-Anbieter , die auf entscheidende Zeitvorteile angewiesen sind. US-Medienberichten zufolge kostet der exklusive Zugang zwischen 60.000 und 100.000 US-Dollar monatlich. Trump zufolge gebe es bereits mehr als zehn zahlende Kunden für den Dienst. "Dieses System ist zutiefst korrupt", heißt es in der von den Organisationen eingereichten Klageschrift. "Der Präsident kann finanziell davon profitieren, wenn er 'marktbewegende' Regierungsinformationen an diejenigen weitergibt, die bereit und in der Lage dazu sind, seine private Firma zu bezahlen." Trump veröffentlicht fast täglich mehrere Beiträge auf seiner Onlineplattform, mit denen er weltweit Schlagzeilen macht. Mit dem Extra-Angebot eines schnelleren Zugriffs auf die Posts kann der Präsident seine Online-Beiträge effektiv zu Geld machen. Neue Details enthüllt: Darum versteckte sich Trump in einem Catering-Container Beim Abflug des US-Präsidenten vom Nato-Gipfel in Ankara vollführte der Secret Service eine filmreife Finte. Anlass war wohl die Bedrohung durch eine Rakete. Mehr dazu lesen Sie hier. Rückschlag für linken Flügel der Demokraten Nach einer Reihe von Wahlerfolgen in jüngster Zeit hat der linke Flügel der US-Demokraten nun eine Schlappe kassiert. Bei den Vorwahlen für das Amt des Gouverneurs im Bundesstaat Wisconsin hat sich am Dienstag (Ortszeit) mit David Crowley ein moderater Kandidat gegen die Parteilinke Francesca Hong durchgesetzt – wenn auch knapp. Dem Sender NPR zufolge gewann der von der Parteiführung unterstützte Crowley die Wahl mit 39,8 Prozent der Stimmen gegen Hong, die auf 39,4 Prozent kam. Hong gehört zur Gruppe der Demokratischen Sozialisten Amerikas (DSA), die einen tiefgreifenden Wandel der demokratischen Partei anstreben. Sie fordern beispielsweise den Ausbau des Sozialstaats nach europäischem Vorbild und ein Ende der US-Unterstützung für Israel. Zuletzt konnten sich Angehörige der DSA bei mehreren Wahlen und Vorwahlen durchsetzen. In New York etwa gewann der demokratische Sozialist Zohran Mamdani voriges Jahr die Wahl zum Bürgermeister, im Bundesstaat Michigan setzte sich Anfang August DSA-Kandidat Abdul El-Sayed in den Vorwahlen für einen Senatssitz durch. Revolte in den US-Parteien : Die Herausforderer trauen sich immer mehr Bei den Kongresswahlen am 3. November wird das Repräsentantenhaus komplett und der Senat zu einem Drittel neu bestimmt. Zudem werden in weiten Teilen des Landes Kommunalwahlen abgehalten, ebenso die Gouverneurswahl in Wisconsin. Die Wahl- und Vorwahlerfolge linker Kandidaten gelten als Hinweise auf einen gesellschaftlichen Wandel in den USA . Mit Spannung wird daher erwartet, ob die Angehörigen der Demokratischen Sozialisten bei den Kongresswahlen auch breitere Bevölkerungsschichten mit ihren progressiven Botschaften erreichen können. Trump äußert sich zu Täuschungsmanöver Das Täuschungsmanöver auf dem Rückflug von US-Präsident Donald Trump aus der Türkei ist seinen Angaben zufolge auf Weisung seiner Personenschützer erfolgt. Er richte sich nach deren Vorgaben, sagte der Republikaner auf Nachfragen von Reportern. "Das liegt allein beim Secret Service." Das gelte auch für das Militär. "Ich tue, was sie sagen." Der Secret Service ist unter anderem für die Sicherheit des Präsidenten zuständig. Zum Hintergrund der Entscheidung machte Trump keine genauen Angaben. Er sagte: "Ich nehme an, dass es eine Bedrohung gab." Er habe nicht weiter nachgefragt. Zugleich schien der Präsident bemüht, dem Fall keine große Bedeutung beizumessen: "Ich bekomme viele Drohungen." Er ergänzte: "Jeder Präsident, der etwas bewirkt, ist mit zahlreichen Drohungen konfrontiert. Präsidenten, die nichts bewirken, bekommen keine Drohungen." Der Grund für das ungewöhnliche Täuschungsmanöver soll eine konkrete, vom Iran ausgehende Bedrohung gewesen sein. US-Kampfjets fangen Flugzeug bei Trump-Besuch in Ohio ab Ein Flugzeug ist im US-Bundesstaat Ohio bei einem Besuch von US-Präsident Donald Trump in eine temporäre Flugverbotszone eingedrungen. Kampfflugzeuge vom Typ F-16 hätten das zivile Flugzeug abgefangen und es sicher aus dem gesperrten Luftraum eskortiert, teilte das zuständige Militärkommando (Norad) mit. Dabei wurden auch Leuchtraketen eingesetzt, um die Aufmerksamkeit des Piloten zu erlangen. Trump besuchte am Dienstagabend (Ortszeit) in Ohio im Ort Geneva eine Sportveranstaltung. Zum Schutz der US-Präsidenten werden an ihren Aufenthaltsorten häufig zeitlich befristete Sperrzonen für den Flugverkehr verhängt. Dabei kommt es gelegentlich auch zu Zwischenfällen, meist eher mit kleineren Flugzeugen. US-Gericht blockiert Trumps Pläne für strengere Briefwahlregeln Eine US-Bundesrichterin hat die US-Post am Dienstag daran gehindert, Teile einer Verfügung von Präsident Donald Trump umzusetzen. Die Verfügung zielt darauf ab, die Regeln für die Briefwahl vor den im November anstehenden Kongresswahlen zu verschärfen. Mit ihrer landesweit geltenden Entscheidung in Boston weitete die Richterin eine frühere Anordnung vom Juni aus. Diese hatte die Umsetzung der Verfügung in 23 überwiegend von den Demokraten geführten Bundesstaaten verhindert. Mehrere Bürgerrechtsgruppen hatten eine Ausweitung des Verbots gefordert. In ihrer Begründung schrieb die Richterin, die noch vom demokratischen Präsidenten Barack Obama in dessen Amtszeit als US-Präsident ernannt worden war, die Exekutive der Bundesregierung habe keine Befugnis, Wahlen zu regulieren. Diese Verantwortung weise die US-Verfassung den einzelnen Bundesstaaten zu. "Dass es nun weniger als 90 Tage bis zu den Kongresswahlen am 3. November 2026 sind, unterstreicht die dringende Notwendigkeit einer einstweiligen Verfügung", schrieb die Richterin. Mit der Verfügung wurden die Bundesstaaten aufgefordert, Listen mit wahlberechtigten Personen vorzulegen, die Briefwahlunterlagen erhalten könnten. Hätten sich die Bundesstaaten nicht daran gehalten, hätte die US-Post die Zustellung der Stimmzettel verweigert. Das Weiße Haus und das Justizministerium reagierten zunächst nicht auf Anfragen nach einer Stellungnahme. Ältere Nachrichten zur US-Politik lesen Sie hier .