A14 nahe Leipzig gesperrt: Polizeiauto kracht in Pannen-Lkw – 3 Verletzte
Bei Leisnig prallte ein Dienstwagen der Polizei auf einen haltenden Lkw. Anschließend schleuderte es in ein weiteres Auto. Ein Polizeifahrzeug der sächsischen Diensthundestaffel ist am Freitag, 14. August 2026, auf der Autobahn 14 bei Leisnig in einen haltenden Sattelzug gefahren und dabei auf die Gegenfahrbahn geschleudert worden. Dort traf es einen BMW – drei Menschen wurden verletzt. Der Unfall ereignete sich gegen 15.25 Uhr auf Höhe von Kilometer 34,9 in Fahrtrichtung Dresden. Ein 49-jähriger Lkw-Fahrer hatte seinen Sattelzug wegen eines Reifenplatzers auf dem Standstreifen zum Stehen gebracht. Ein 53-jähriger Polizeibeamter kam mit seinem zivilen Mercedes-Benz Vito aus noch ungeklärter Ursache vom rechten Fahrstreifen ab und prallte in den Auflieger. Polizeiwagen kracht in Sattelzug und BMW X3 Der Beamte wurde schwer verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert. Der Fahrer des getroffenen BMW X3 und seine 44-jährige Beifahrerin erlitten leichte Verletzungen. Beide wurden medizinisch versorgt. Auch die beiden Diensthunde im Polizeifahrzeug zogen sich leichte Verletzungen zu. Die zuständige Diensthundestaffel übernahm ihre Versorgung. Alle drei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Die A14 musste für eine Stunde voll gesperrt werden. Die Schadenshöhe war zunächst nicht bezifferbar. Den Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung führt der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion Leipzig. Warum der Polizeifahrer auf den Standstreifen geriet, ist bislang offen.