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US-Air-Force-Flug zur Antarktis kehrt wegen Raketenwarnung aus Russland um

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Ein US-Militärflugzeug auf dem Weg in die Antarktis hat seinen Flug überraschend abbrechen müssen. Auslöser war eine Warnung vor einem russischen Vorhaben. Eine C-17 Globemaster III der US-Luftwaffe ist am Dienstag auf dem Weg von Neuseeland in die Antarktis umgekehrt. Grund sei eine Warnung vor möglicherweise gefährlichen Weltraumaktivitäten gewesen, teilte die neuseeländische Luftfahrtbehörde CAA laut CNN mit. Die Maschine war gegen 9 Uhr Ortszeit in Christchurch gestartet und sollte in Richtung Antarktis fliegen. Flugdaten von "Flightradar24" zufolge kehrte sie jedoch nach etwa zweieinhalb Stunden zurück und landete kurz vor 11.30 Uhr wieder in Christchurch. Spannungen mit Seoul: Südkorea beendet Militärübung nach Druck von Trump früher Einsatz nahe Gas-Plattform: Nato-Staat schießt mit Sprengstoff beladene Seedrohne ab Die Warnung war nach Angaben der CAA von der russischen staatlichen Flugverkehrsbehörde übermittelt worden. Diese habe die neuseeländische Seite über einen geplanten Raketenstart und eine damit verbundene mögliche Gefahr für den internationalen Luftraum informiert. Warnung galt großem Luftraum Daraufhin richtete Neuseeland ein Gefahrengebiet ein und veröffentlichte eine sogenannte NOTAM, eine offizielle Warnmeldung für Piloten. Betroffen war ein Teil der sogenannten Oceanic Flight Information Region Neuseelands, die sich über rund 30 Millionen Quadratkilometer erstreckt. "Wir haben ein Gefahrengebiet eingerichtet und eine NOTAM herausgegeben, um Luftfahrtunternehmen auf die mögliche Gefahr hinzuweisen", erklärte die CAA. Die Warnung bedeute allerdings kein Flugverbot. "Die Betreiber treffen ihre Entscheidungen auf Grundlage der verfügbaren Informationen." Flug sollte Forschungsstation versorgen Große Teile des betroffenen Luftraums liegen über internationalen Gewässern im Pazifik und in der Tasmansee. Dort habe Neuseeland nur begrenzten Einfluss auf andere Aktivitäten, erklärte die Behörde. Der US-Militärflug fand während des jährlichen sogenannten Winter Fly-in statt. In dieser Phase werden die Flugverbindungen zwischen Christchurch und den Forschungsstationen McMurdo der USA sowie Scott Base von Neuseeland wieder aufgenommen. Mit den Flügen werden Personal, Ausrüstung und Vorräte in die Antarktis gebracht, bevor dort die sommerliche Forschungssaison beginnt. CNN zufolge äußerten sich die US-Luftwaffe, das US-Antarktisprogramm und die russische Flugverkehrsbehörde zunächst nicht zu dem Vorfall.



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