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Fußball: 2:1 in Hamburg: Kaiserslautern gewinnt „Abwehrschlacht“

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Nach Fan-Ausschreitungen im Pokal gewinnt Kaiserslautern zum ersten Mal in der Liga und beendet seine Torlosigkeit. Der FCK tritt brutal effizient auf.

Gut eine Woche nach den massiven Fan-Ausschreitungen im Pokal-Derby in Mannheim hat der 1. FC Kaiserslautern seine ersten drei Punkte in der 2. Fußball-Bundesliga bejubelt. Die effizienten Pfälzer siegten mit 2:1 (1:0) beim Hamburger Bundesliga-Absteiger FC St. Pauli. Das Spiel sei gut gewesen, um „den Fußball in den Vordergrund zu rücken“, sagte Trainer Torsten Lieberknecht. 

Das Erstrundenspiel im Pokal zwischen Drittligist Waldhof Mannheim und dem FCK hatte vergangene Woche kurz vor dem Abbruch gestanden. Nach den Krawallen schaltete sich auch die Politik ein, nachdem teils Leuchtraketen gezielt in Richtung von Menschen geschossen worden waren. Die Pfälzer stehen zudem unter Verdacht, die Gäste-Kabine im Carl-Benz-Stadion beschädigt zu haben. 

Lieberknecht „glücklich“ über Erfolg

Nach den Vorkommnissen feierte der Club zumindest einen sportlich wichtigen Sieg in der Liga. Der FCK präsentierte sich brutal effizient und beendete seine Torlosigkeit in der Liga, nach zuvor zwei aufeinanderfolgenden 0:0. St. Pauli hätte sich aber ein 2:2 gegen den FCK verdient. „Wir sind ein Sieger, der glücklich ist über den Erfolg, hier 2:1 zu gewinnen“, sagte Lieberknecht. 

Vor allem die Gastgeber starteten schwungvoll in die Partie und erarbeiteten sich einige Chancen. Vom FCK kam offensiv wenig, der weit über dem Tor platzierte Schuss von Marlon Ritter stand bezeichnend dafür. Doch mit der ersten richtigen Torchance ging der FCK in Führung. Neuzugang Erencan Yardimci fing einen Schuss von Mitspieler Semih Sahin ab und vollendete gegen die überraschte Hamburger Defensive.

Lieberknecht mit Erfolgsentscheidung in der Pause

Der für Yardimici nach der Halbzeitpause ins Spiel gekommene Thierry Tazemeta (46.) traf knapp 45 Sekunden nach Wiederbeginn. Beim Wiederbeginn sei seine Mannschaft sensationell wieder reingekommen, sagte Lieberknecht. 

Der Wechsel von Yardimci hatte Gründe der Belastungssteuerung. Der im Sommer von der TSG 1899 Hoffenheim ausgeliehene Profi habe noch „nicht diese Kräfte, die wir uns wünschen, über einen längeren Zeitraum zu spielen“. Er spiele unglaublich intensiv. Lieberknechts Ziel sei es, ihn in eine noch bessere körperliche Verfassung zu bringen. 

Die Hamburger machten danach weitgehend das Spiel. Aber auch trotz vieler Versuche blieb der Anschlusstreffer des in den Kader zurückgekehrten Angreifers Ceesay das einzige Tor. Am Ende sei es laut Lieberknecht eine „klassische Abwehrschlacht“ gewesen. „Da sind wir momentan, was das angeht, mit Sicherheit gut in Form“, sagte der Coach.




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