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Schwierige Löschbedingungen: Wohnhaus brennt in Braunschweig - Frau weiter vermisst

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Vier Männer wurden verletzt, darunter drei Feuerwehrleute. Die Löscharbeiten dauern weiter an - und gestalten sich knifflig.

Bei einem Vollbrand eines Einfamilienhauses in Braunschweig wird weiterhin eine Frau vermisst. „Die Einsatzkräfte suchen weiterhin nach ihr“, teilte die Feuerwehr mit. Der Ehemann wurde über ein Dachfenster gerettet und kam mit Verletzungen in ein Krankenhaus. Auch drei Feuerwehrmänner wurden verletzt und kamen teilweise in Krankenhäuser. Die aufwendigen Löscharbeiten dauern seit dem Morgen an, ein Ende war am Nachmittag noch nicht absehbar.

Ein Feuerwehrmann verletzte sich am Fuß, ein weiterer erlitt eine Verbrühung und ein dritter Kreislaufprobleme. Eine Katze wurde zudem tot geborgen. Das Haus ist durch die Flammen weitestgehend zerstört worden, wie die Feuerwehr mitteilte. Die Brandursache war zunächst nicht bekannt. 

Behinderungen auf Autobahn

Nach Angaben der Polizei befindet sich das Haus im Norden der Stadt. Es komme zu einer starken Rauchentwicklung, weshalb es auch zu Sichtbehinderungen auf der in der Nähe verlaufenden Autobahn 2 kommen könne. 

Zeitweise konnten die Feuerwehrleute das Haus wegen zu großer Hitze kaum bis gar nicht von innen löschen. Von außen löschten die Einsatzkräfte das Gebäude unter anderem über eine Drehleiter, wie auf Bildern zu sehen war.

Schwierigkeiten beim Löschen des Daches

Probleme bereiten den Angaben nach die weiteren Löscharbeiten am Dach des Gebäudes. Mögliche Glut- und Brandnester seien wegen einer eingelassenen Photovoltaik-Anlage sowie der Innenverkleidung unter anderem mit Gipskartonplatten nur sehr schwer erreichbar. Das Technische Hilfswerk trage deshalb eine Mauer ab, damit das Drehleiterfahrzeug besser an das Haus herankomme. Das Dach soll später geöffnet und die Photovoltaik-Anlage abgetragen werden.

Bisher waren rund 140 Einsatzkräfte an den Löscharbeiten beteiligt. Sie wurden von Nachbarn mit Verpflegung, Toiletten und Sitzmöglichkeiten versorgt, wie die Feuerwehr mitteilte, die den Menschen ausdrücklich dankte. „Diese große Hilfsbereitschaft und Wertschätzung gegenüber den Einsatzkräften ist alles andere als selbstverständlich und wurde von allen Beteiligten sehr dankbar angenommen.“




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