Bei Joyn+: Clint Eastwood zieht in diesem Western erneut den Revolver
1964 brachte Sergio Leone den Western "Für eine Handvoll Dollar" in die Kinos. Die Fortsetzung "Für ein paar Dollar mehr" machte Clint Eastwood zur Western-Ikone. In seinen frühen Jahren spielte der heutige Oscar-Preisträger Clint Eastwood in staubigen Western. Für den italienischen Regisseur Sergio Leone stand er erstmals in diesem Genre vor der Kamera und lieferte eine Performance ab, die Kultstatus erreichte. Als "Mann ohne Namen" zog er durch die Prärie und setzte seine Rachezüge in der Fortsetzung "Für ein paar Dollar mehr" fort. Darum geht es in "Für ein paar Dollar mehr" Kopfgeldjäger Colonel Douglas Mortimer hat ein Ziel: Er will den Verbrecher Cavanagh fassen und das Kopfgeld kassieren. Doch er ist nicht allein. Sein Konkurrent, bekannt als Monco, verfolgt denselben Plan. Obwohl die beiden Männer grundverschieden sind, tun sie sich zusammen. Als sie erfahren, dass ein gefährlicherer Verbrecher, El Indio, in der Gegend sein Unwesen treibt, schmieden sie einen Plan. Gemeinsam wollen sie seine Bande infiltrieren, um an den Kopf der Gruppe heranzukommen. Ein riskantes Unterfangen, das mit 10.000 Dollar Belohnung lockt. So sehenswert ist "Für ein paar Dollar mehr" Der Filmkritiker Roger Ebert lobte Sergio Leones Werk als Paradebeispiel des Western-Genres. Er schrieb: ""Für ein paar Dollar mehr" enthält jede Menge solcher [typischen] Szenen, allerdings in einem noch größeren, melodramatischeren Rahmen – wenn das überhaupt möglich ist. Schießereien sind nicht wie in "12 Uhr mittags" nach wenigen Minuten vorbei. Sie dauern ewig." Leone inszenierte seine Western mit Bedacht: lange Einstellungen, viele Nahaufnahmen und weite Panoramen prägen den Stil. Clint Eastwoods Spiel trug dazu bei, dass Kritiker weltweit begeistert waren. Die Filmdatenbank "IMDb" vergibt 8,2 von zehn Punkten und listet den Film auf Platz 139 der bestbewerteten Filme. Auch auf der Bewertungsplattform "Rotten Tomatoes" zeigt sich ein ähnliches Bild: Die Presse bewertet den Western mit 92 Prozent, die Zuschauer sogar mit 94 Prozent. Aktuell ist der Western bei Joyn+ verfügbar. Alternativ kann der Western bei Magenta TV geliehen und gekauft werden. Noch kein Abonnent? Das ganze Paket an Streamingdiensten können Sie auch bei Magenta bekommen. Mit Magenta TV erhalten Sie Disney+, Netflix , RTL+, Apple TV, Dazn , Paramount+ und Wow zum Vorteilspreis in einem Abo . Zweiter Teil der "Dollar"-Trilogie Mit "Für ein paar Dollar mehr" war die Geschichte des "Mann ohne Namen" noch nicht zu Ende. Im dritten Teil, "Zwei glorreiche Halunken", übernahm Clint Eastwood erneut die Rolle. Der Film, der 1966 erschien, schloss Sergio Leones "Dollar"-Trilogie ab. Diese Trilogie zählt zu den Klassikern des Western-Genres, das in den 1960er-Jahren seine Blütezeit erlebte. Doch mit Beginn der 1970er-Jahre wandten sich Filmemacher neuen Themen zu. Gesellschaftskritische Geschichten wie "Easy Rider" mit Dennis Hopper lösten die einsamen Helden auf der Suche nach Gerechtigkeit ab.