Beim Länderspiel gegen Griechenland fiebert ein Fan besonders intensiv mit. Weil er direkt neben einem Stadionmikrofon sitzt, unterhält er ganz Deutschland mit seinen Rufen. Beim Länderspiel Deutschland gegen Griechenland in Augsburg hat ein Fan Karim Adeyemi über weite Teile der Partie lautstark von der Tribüne angefeuert. Weil er nahe an einem Außenmikrofon saß, war in der ersten Hälfte jeder seiner Zurufe in der ARD-Übertragung zu hören. Immer wieder hallte "Karim, hol ihn dir!" durch das Stadion, dazu Sätze wie "Der nächste Sprint ist deiner!" Die Reaktionen in den sozialen Medien ließen nicht lange auf sich warten. Kein Heilsbringer: Klopp: "Wusste es vorher" Zwei Länderspiele ohne Kapitän: Kimmich muss DFB-Team widerwillig verlassen Für einen Nutzer war dieser "absurd laute Schreihals" ob der schwachen Leistung des DFB-Teams jedoch eines der "Highlights des bisherigen Spiels". Nur ein Problem eröffnete sich während der Partie, wie ein anderer Nutzer bei X beobachtete. Nicht immer war Adeyemi an der Aktion beteiligt, sondern auch häufiger Rechtsverteidiger Josha Vagnoman. Das war dem Fan jedoch völlig egal. Irgendwann übernahm der Unbekannte sogar die Rolle des Zeitnehmers und schrie deutlich hörbar: "Noch fünf Minuten, Karim!" Adeyemi-Superfan reagiert auf Vorfall So stellten sich einige verwunderte TV-Zuschauer bei X die Frage, wer der lautstarke Fan sein könnte. Schnell kam die Vermutung auf, ob es sich um "Gerd" handeln könnte – einen Fan aus Adeyemis BVB-Zeit, der ihn bei Heimspielen in Dortmund regelmäßig lautstark angefeuert hatte. Adeyemi wechselte im Sommer vom BVB zum FC Barcelona . In einer Instagram-Kommentarspalte stellte Gerd klar, dass er nicht der Mann im Augsburger Stadion war. Er habe keine Tickets mehr bekommen. Im zweiten Durchgang war der Mann nicht mehr zu hören. Das führte bei einem Nutzer zu der Frage, ob das Mikro weggestellt worden sei oder es dem Fan die Stimmbänder "weggefetzt" hätte. Er beendete seinen Post ironisch mit den Worten: "Mache mir Sorgen." Die deutsche Mannschaft trifft am Donnerstag in München auf Serbien (ab 20.45 Uhr im Liveticker bei t-online) und am kommenden Sonntag in Thessaloniki erneut auf Griechenland.