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Сентябрь
2026

Nach Flydubai-Notlandung: Minister Ben-Gvir spricht von Terrorversuch

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Nach dem gefährlichen Zwischenfall auf einem Flydubai-Flug nach Tel Aviv verschärft Israels Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir den Ton. Israels Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir , hat den Zwischenfall auf einem Flydubai-Flug von Dubai nach Tel Aviv als Terrorversuch bezeichnet. In einem Beitrag auf X schrieb er von einem Angreifer, der geplant habe, das Flugzeug zum Absturz zu bringen und die israelischen Passagiere an Bord zu töten. Auch Israels Verteidigungsminister Israel Katz geht von einem versuchten Terroranschlag aus. Ben-Gvir bezog sich damit auf den Flydubai-Flug FZ1073, der am Mittwoch nach einem schweren Zwischenfall im Cockpit nach Saudi-Arabien umgeleitet worden war. Die Maschine landete sicher in Tabuk. Alle Passagiere seien wohlauf, teilte die Fluggesellschaft mit. Katz sprach vom "Versuch eines dschihadistischen Anschlags", der nur dank des Mutes israelischer Passagiere vereitelt worden sei. Die Flydubai-Maschine war im saudi-arabischen Tabuk notgelandet. "Schreie und Panik": Copilot soll Messer gezogen haben Flug FZ1073: Was wir zur Flydubai-Notlandung wissen – und was nicht Ben-Gvir dankte den Passagieren, die nach bisherigen Berichten eingegriffen haben sollen. Zugleich forderte er einen noch härteren israelischen Kurs in der Region. Israel dürfe nicht aufhören und müsse seine militärischen Operationen im Iran , im Libanon , im Gazastreifen und im Westjordanland fortsetzen, schrieb Ben-Gvir. Israel prüft Terrorverdacht Ob tatsächlich ein terroristisches Motiv hinter dem Zwischenfall steckt, ist bislang nicht abschließend geklärt. Zwei israelische Regierungsvertreter sagten der Nachrichtenagentur Reuters, die derzeitige Einschätzung in Israel laute, dass es sich um einen versuchten Terroranschlag gehandelt haben könnte. Demnach soll der Copilot den Piloten mit einem Messer verletzt haben. Anschließend hätten Mitglieder der Crew die Kontrolle über das Flugzeug übernommen. Zuvor hatten israelische Medien noch über unterschiedliche mögliche Hintergründe berichtet. Teilweise war von einem Streit zwischen den beiden Piloten oder einem möglichen Suizidversuch die Rede. Flydubai selbst bestätigte bislang lediglich einen "Zwischenfall" während des Fluges und machte keine Angaben zur Ursache. Auch die Vereinigten Arabischen Emirate äußerten sich zunächst nicht zu den Hintergründen. Die Maschine hatte zunächst den allgemeinen Notfallcode 7700 und kurz darauf den Code 7500 gesendet, der auf einen unrechtmäßigen Eingriff an Bord hinweist. Nach Daten von "Flightradar24" verlor das Flugzeug zuvor innerhalb weniger Sekunden fast 4.300 Meter an Höhe. Ben-Gvir zieht politische Konsequenzen Ben-Gvir geht mit seiner Bewertung weiter als andere israelische Politiker. Der frühere Verteidigungsminister Benny Gantz erklärte, es sei noch zu früh, den genauen Ablauf des Vorfalls zu beurteilen. Auch die "Times of Israel" weist darauf hin, dass es bislang keine Hinweise darauf gibt, dass eine Organisation oder ein Staat hinter dem Vorfall steckt. Finanzminister Bezalel Smotrich sprach ebenfalls von einem möglichen gezielten Angriff. Wer versucht habe, ein Flugzeug mit Israelis an Bord zum Absturz zu bringen, müsse entsprechend zur Verantwortung gezogen werden, erklärte er. Damit wird der Zwischenfall inzwischen auch politisch aufgeladen, während die Ermittlungen zur Ursache noch laufen. Ben-Gvir nutzt ihn vor allem für seine Forderung, Israels militärischen Kurs in der Region weiter zu verschärfen.



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