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Terminprobleme: Trump kritisiert Richter wegen Prozess zum Tod von Charlie Kirk

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US-Präsident Donald Trump meldet sich zu Wort, weil der zuständige Richter noch keinen Prozessbeginn zum Tod von Charlie Kirk findet. Doch die Wünsche liegen weit auseinander.

Im Verfahren um den Mord an dem rechten US-Aktivisten Charlie Kirk hat ein Richter im Bundesstaat Utah die Entscheidung über den Prozessauftakt verschoben. „Er stellt Fragen, auf die die Leute die Antwort bereits kennen“, schrieb US-Präsident Donald Trump am Freitag in den sozialen Medien über den zuständigen Richter Tony Graf und forderte einen Prozessbeginn innerhalb eines Monats. Graf hatte bei einer Anhörung erklärt, er benötige mehr Zeit zur Prüfung der stark abweichenden Terminwünsche, wie der Sender KUTV berichtete. Für den 9. November setzte er eine neue Anhörung an.

Die Vorstellungen der Beteiligten gehen weit auseinander: Während die Staatsanwaltschaft den 31. Januar 2028 anstrebt und Kirks Witwe auf einen Start spätestens am 4. Oktober 2027 dringt, sprechen sich die Anwälte des 23-jährigen Angeklagten Tyler Robinson für einen Beginn Ende 2029 aus. Sie benötigen die Zeit unter anderem, um gegen die drohende Todesstrafe vorzugehen.

Charlie Kirk stand Donald Trump nahe

Robinson wird vorgeworfen, den polarisierenden und Trump nahestehenden Aktivisten vor mehr als einem Jahr bei einer Debatte an der Utah Valley University erschossen zu haben. Der Angeklagte plädierte in sieben Anklagepunkten, darunter Mord unter erschwerenden Umständen, auf nicht schuldig.


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