Fußball-Bundesliga: Nach Zusammenbruch: Anzeichen bei Kompany „wirklich positiv“
Zwei Tage nach seinem Zusammenbruch ist Bayern-Coach Vincent Kompany offenbar auf dem Weg der Besserung. Co-Trainer Aaron Danks gibt ein Update. Trainerkollege Julian Schuster äußert sein Mitgefühl.
Bayern Münchens Coach Vincent Kompany geht es nach seinem Zusammenbruch besser. „Die Rückmeldungen sind im Moment wirklich positiv“, sagte Kompanys Co-Trainer Aaron Danks dem Streamingdienst DAZN vor dem Auswärtsspiel der Bayern in der Bundesliga gegen den SC Freiburg. Kompanys Zustand sei stabil, betonte Danks. „Es geht ihm jeden Tag ein bisschen besser. Es werden weiterhin Untersuchungen durchgeführt. Aber ja, die Anzeichen sind wirklich positiv.“
Kompany war am Freitag zusammengebrochen, als er nach dem Abschlusstraining der Profis für das Freiburg-Spiel noch beim Training der Bayern-Amateure zuschaute. Der Notarzt musste alarmiert werden. Ob der Zusammenbruch eine unmittelbare Folge eines Infekts war, ist offen. Vorerst wird Danks den 40-Jährigen an der Seitenlinie ersetzen.
Tah: Es gibt wichtigere Dinge als Fußball
Bayern-Verteidiger Jonathan Tah erklärte, dass es derzeit „absolut keine einfache Situation“ für den deutschen Fußball-Rekordmeister sei. „Ich glaube, in solchen Momenten ist es ganz wichtig, zusammenzuhalten und noch enger zusammenzurücken als Team, als Club. Wo auch Dinge passieren, die auch wichtiger sind als der Fußball“, sagte der Nationalspieler.
„Aber genau das wollen wir halt bei dem Spiel heute zeigen, dass wir auch für die spielen, die jetzt nicht dabei sein können aus genannten Gründen - und ja, wie gesagt, enger zusammenrücken“, sagte Tah.
Neben Kompany fehlen dem deutschen Fußball-Rekordmeister in Freiburg auch Joshua Kimmich wegen eines Trauerfalls in der Familie sowie die verletzten Manuel Neuer, Jamal Musiala, Aleksandar Pavlovic, Luis Díaz und Minjae Kim.
Freiburgs Trainer Schuster: „Das nimmt einen schon auch mit“
Freiburgs Coach Julian Schuster sprach angesichts der schwierigen Situation sein Mitgefühl aus. „Das nimmt einen schon auch mit. Auf der einen Seite ist mir natürlich auch wichtig, hier auch an dieser Stelle das Beileid auszusprechen, was Familie Kimmich angeht“, sagte der 41-Jährige.
„Und natürlich, wenn es einem Trainerkollegen nicht gut geht und er nicht an der Seitenlinie dann eben auch stehen kann, da fühlt man mit und wünscht natürlich nur das Beste“, so Schuster weiter.
