Ex-Außenministerin Karin Kneissl sieht nach dem jüngsten Bericht des UNO-Sonderberichterstatters zu Folter genügend Gründe für eine Rehablitierung von WikiLeaks-Gründer Julian Assange. „Der gesamte Fall hat eine neue Wendung genommen“, erklärte Kneissl am Freitag. Nun müssten „entsprechende politische Konsequenzen“ folgen. Kneissl bezeichnet den Fall Assange als „exemplarische Warnung“ dafür, „wie in etablierten demokratischen Gesellschaften ein Aufdecker mundtot gemacht wird“.