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Mickey Rourke: GoFundMe-Kampagne soll Star vor Zwangsräumung bewahren

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Hollywoodstar Mickey Rourke steht vor einer Zwangsräumung. Eine Freundin von ihm bittet nun die Öffentlichkeit um Hilfe. Schauspieler Mickey Rourke nutzt seit Sonntag eine Spendenkampagne, um eine drohende Zwangsräumung abzuwenden. Auf der Plattform GoFundMe bittet eine Freundin des 73-Jährigen unter dem Titel "Hilf Mickey Rourke, in seinem Haus zu bleiben" um Unterstützung. Bis Sonntagabend waren bereits mehr als 15,000 US-Dollar von mehr als 370 Spendern eingezahlt worden (rund 13.000 Euro). Das Ziel sind 100.000 Dollar. "Mickey macht gerade eine sehr schwere Zeit durch, und es ist unglaublich berührend zu sehen, wie viele Menschen sich um ihn sorgen und ihm helfen wollen", sagte Liya-Joelle Jones dem "Hollywood Reporter". Sie habe sein "volles Einverständnis" für die Spendenaktion, heißt es in dem Bericht. Fast 60.000 Dollar Mietschulden? Der Hintergrund: Wie aus US-Medienberichten hervorgeht, soll Rourke seit Monaten keine Miete mehr für seinen Bungalow in Los Angeles gezahlt haben. Laut einer Klage beim Obersten Gerichtshof in Los Angeles belaufen sich die Rückstände auf 59.100 US-Dollar – das entspricht etwa 50.000 Euro. Die Immobilie mit drei Schlafzimmern liegt in der Nähe des LA County Museums of Art. Der ehemalige Profiboxer hatte den Mietvertrag im März 2025 unterschrieben. Die Miete habe sich laut einem Bericht der "Los Angeles Times" von zunächst 5.200 auf 7.000 US-Dollar pro Monat erhöht. Vermieter Eric Goldie forderte den Schauspieler Mitte Dezember auf, die ausstehenden Beträge zu begleichen oder das Haus zu verlassen. Da Rourke offenbar nicht reagierte, landete der Fall vor Gericht. Goldie verlangt nun neben der Räumung des Hauses auch Schadensersatz und die Erstattung seiner Anwaltskosten. Bislang haben weder Rourke noch sein Management öffentlich Stellung genommen. Er war einst der schönste Mann Hollywoods: So sah Mickey Rourke vor seinen Beauty-OPs aus Spendenaufruf mit Pathos Auf der GoFundMe-Seite wird Rourke als einzigartige Figur des amerikanischen Kinos gewürdigt: "Mickey Rourke betrat das amerikanische Kino wie eine Naturgewalt – roh, furchtlos und absolut originell", heißt es auf der Spendenseite. In den späten 70er- und 80er-Jahren sei er mehr als ein Filmstar gewesen – "ein Symbol für etwas Seltenes: Gefahr gepaart mit Verletzlichkeit, Härte gepaart mit Herz". Er habe das Publikum mit authentischen Darbietungen bewegt – etwa in "Diner", "Rumble Fish" oder "9½ Wochen". Weiter heißt es, Rourke habe nach dem Wechsel vom Film zur Boxkarriere mit "dauerhaften physischen und emotionalen Narben" zu kämpfen gehabt. Die Branche, die ihn einst gefeiert habe, habe ihn im Stich gelassen. "Ruhm schützt nicht vor Not, und Talent garantiert keine Stabilität. Was bleibt, ist ein Mensch, der Würde, eine Wohnung und die Chance verdient, wieder auf die Beine zu kommen." Ein tiefer Fall Rourkes finanzielle Probleme reihen sich ein in eine Sammlung negativer Schlagzeilen ein. 2025 war er aus der britischen Ausgabe der Realityshow "Promi Big Brother" geworfen worden – nach aggressivem Verhalten gegenüber Mitstreiter Chris Hughes und homophoben Äußerungen gegenüber JoJo Siwa. Der einstige Leinwandstar ist bekannt für Filme wie "9½ Wochen" (1986), "Sin City" (2005) und "The Wrestler" (2008). Für letzteren wurde er für einen Oscar als Bester Hauptdarsteller nominiert. Zuletzt war Rourke für den Independent-Thriller "Mascots" engagiert worden, geschrieben und inszeniert von Kerry Mondragon. Ob der Film nach dem Tod von Co-Star Udo Kier im November 2025 wie geplant realisiert wird, ist derzeit unklar.



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