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Andreas Wolff: Österreichs «Anti-Handball» will keiner sehen

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Deutschlands Handballer starten gegen Österreich in die EM. Andreas Wolff warnt vor der "Hässlichkeit" des ÖHB-Spiels. Was der Nationaltorhüter meint. Nationaltorhüter Andreas Wolff erwartet zum EM-Auftakt gegen Österreich alles andere als einen Handball-Leckerbissen. "Die Österreicher spielen natürlich absoluten Anti-Handball. Das möchte auch eigentlich keiner sehen. Das ist sehr unattraktiv. Auch für uns Spieler. Es ist mehr eine Geduldsfrage als wirklich eine Qualität des Handballspielens", sagte der 34-Jährige vor dem ersten Vorrundenspiel des DHB-Teams am Donnerstag (20.30 Uhr/ARD/Dyn) im dänischen Herning. Mit ihrem Sieben-gegen-Sechs hatte die ÖHB-Auswahl Deutschland schon oft Probleme bereitet. Zwei der letzten drei Duelle endeten unentschieden. Beim Sieben-gegen-Sechs ersetzt ein Team seinen Torwart durch einen siebten Feldspieler, um eine Überzahlsituation zu schaffen. "Sie haben mit Lukas Hutecek und Mykola Bilyk zwei absolute Alphatiere, die das Angriffsspiel in all ihrer Hässlichkeit leiten und dafür sorgen werden, dass es kein Leckerbissen wird", warnte Wolff. Auf den deutschen Schlussmann und seine Abwehrleute um Kapitän Johannes Golla und Tom Kiesler kommt also viel Arbeit zu. "Du musst sehr darauf achten, dass du sehr einfache Ballgewinne erzielst, um das Sieben-gegen-Sechs zu bestrafen", appellierte Wolff an seine Teamkollegen. Wolff war schon beim EM-Triumph 2016 dabei Das Spiel gegen den Nachbarn ist der Auftakt in eine knifflige EM-Vorrunde. Am Samstag geht es gegen Serbien, zwei Tage später fällt im Duell mit Spanien womöglich die Entscheidung über den Gruppensieg. In der Hauptrunde warten dann wahrscheinlich Olympiasieger Dänemark, Titelverteidiger Frankreich, der WM-Vierte Portugal und Norwegen. Wolff ist neben Jannik Kohlbacher und Rune Dahmke einer von drei Akteuren, die bereits beim EM-Triumph vor zehn Jahren dabei waren. "Wir wissen, wie man ein Turnier gewinnt, aber letztendlich konnten wir die Erfahrung bislang auch nicht an die anderen weitertragen", sagte Wolff.



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