Alemannia Aachen: Fanclub soll provokante Anti-Essen-Shirts verkauft haben
Eine Fangruppe soll unter anderem bei Heimspielen der Alemannia RWE-feindliche Shirts verkauft haben. Die beiden Vereine verbindet seit jeher eine enge Feindschaft. "Tod und Hass dem RWE": T-Shirts mit dieser Aufschrift soll der Alemannia-Fanclub "Fahrgemeinschaft 520" verkauft haben – auch auf dem Tivoli. Das berichten die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" (WAZ) und das Portal "Reviersport". Ein Facebook-Post des Fanclubs, mit dem die Aktion beworben worden sei und der "WAZ" vorliegt, sei inzwischen gelöscht. Die Shirts seien bei Heimspielen neben dem Aufgang zum Block S4 verkauft worden. Der Verein habe den Verkauf von Merchandising-Artikeln durch verschiedene Fangruppen genehmigt, so die "WAZ". So seien auch auf dem Tivoli-Weihnachtsmarkt Artikel der "Fangemeinschaft 520" verkauft worden. Auf Anfragen der "WAZ" und "Reviersport" zu diesem Thema habe die Alemannia bislang nicht reagiert. Unklar ist allerdings, von wann der entsprechende Facebook-Post datiert und bei welchen konkreten Spielen die Shirts verkauft worden sein sollen. Das geht aus den Berichten nicht hervor. Die hart gesottenen Fans von Alemannia Aachen und Rot-Weiss Essen verbindet seit Langem eine enge Feindschaft. Woher diese stammt, ist nicht klar. Am 8. Februar treffen Aachen und Essen wieder aufeinander Insgesamt trafen Aachen und Essen bisher in verschiedenen Ligen 88 Mal aufeinander. Die vergangenen drei Duelle in der 3. Liga entschied die Alemannia für sich, zuletzt beim 2:3-Auswärtssieg im August 2025. Am 8. Februar steht das nächste Duell an – dann reist Essen an den Tivoli. Für RWE läuft die Saison bislang aber deutlich besser: Nach 19 Spieltagen steht man auf Platz 4, nur zwei Punkte von der Tabellenspitze entfernt. Für den Tabellen-17. Alemannia hingegen geht es diese Saison nur um den Klassenerhalt. Am Samstag steht gegen den VfL Osnabrück der Rückrundenauftakt an. Anstoß ist um 16.30 Uhr auf dem Tivoli.